Tigran Gambaryan, ein Binance-Manager, ist Berichten zufolge krank und wird in einem nigerianischen Gefängnis festgehalten. Obwohl sich sein Gesundheitszustand verschlechtert hat, haben ihm die Gefängnisbeamten keinen Rollstuhl zur Verfügung gestellt. Das macht es für ihn schwierig, sich zu bewegen.
Der in Amerika lebende Compliance-Manager war wegen Geldwäsche in Haft und hat sich im Gefängnis krank gemeldet.
Tigran Gambaryans Gesundheitszustand verschlechtert sich, da er im Gefängnis keinen Rollstuhl bekommt
Der 40-jährige Tigran Gambaryan litt an Malaria und einer Lungenentzündung. Er ist jetzt bettlägerig und kann sich nicht ohne Hilfe bewegen. Seit seiner Verhaftung in der nigerianischen Hauptstadt Abuja, wo er bis heute festgehalten wird, geht es ihm nicht gut. Seine Familie ist sehr besorgt über die Verweigerung eines Rollstuhls, da dieser für seine Bewegungsfreiheit sehr wichtig ist.
Es heißt, dass sich der Bandscheibenvorfall, an dem er bereits litt, verschlimmert hat und seine Beweglichkeit eingeschränkt ist. Dies hat jedoch seine Gesundheit stark belastet und seine Familie hat um eine sofortige Behandlung gebeten. Da es keine angemessene medizinische Ausrüstung gibt, verschlechtert sich Gambaryans Zustand immer weiter, was eine große Sorge um seine Gesundheit darstellt.
Nigerianische Behörden und Binance streiten sich über Gebühren
Die nigerianischen Behörden und Binance beschuldigen Gambaryan der Geldwäsche, aber Gambaryan und Binance haben die Anklage nicht akzeptiert.
Sein Prozess, der wegen der Gerichtsferien verschoben wurde, wird voraussichtlich am 2. September fortgesetzt. Der Prozess war Gegenstand einer Kontroverse. Sein Anwalt Mark Mordi bezeichnete ihn als “staatlich sanktionierte Geiselnahme”.
Zwei US-Gesetzgeber, die das Gefängnis im Juni besuchten, bezeichneten die Bedingungen als “schrecklich” und äußerten damit Bedenken über die Behandlung von Gambaryan. Die nigerianische Regierung hat jedoch versichert, dass er medizinisch gut versorgt wird, da er an Malaria und Lungenentzündung leidet.
Die Informationen, die von seiner Familie und seinen Rechtsvertretern stammen, widerlegen jedoch diese Behauptungen und zeigen, dass er medizinisch nicht ausreichend versorgt wurde.
Auswirkungen auf Gerichtsverfahren
Gambaryan wurde ein Rollstuhl verweigert, so dass er sich nicht mit seinen Anwälten und Vertretern der US-Botschaft treffen kann. Seine Familie hat festgestellt, dass dies seine Gesundheit beeinträchtigt und damit auch seine Fähigkeit, sich vor Gericht zu verteidigen. Hinzu kommt, dass er nicht in der Lage ist, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, was bei der Bearbeitung von Rechtsangelegenheiten nicht einfach ist.
Dies hat die Besorgnis über Fragen der Gesundheit und des Zugangs zu Mobilitätseinrichtungen in der Gesellschaft geweckt. Das nigerianische Gefängnissystem und die Behandlung der Gefangenen, insbesondere derjenigen im Krankenrevier, sind dadurch stärker in den Fokus gerückt. Da der Verhandlungstermin für Gambaryan näher rückt, gibt es immer noch Befürchtungen, ob er in einer solchen Situation einen fairen Prozess bekommen kann.






