Ein neues Gerücht über den Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC besagt, dass der Rechtsstreit bis 2026 dauern könnte.
Nichtsdestotrotz zeigen die rechtlichen Erwägungen und die jüngste XRP-Marktdynamik eine optimistischere Sicht auf eine baldige Lösung.
Inmitten dieser Entwicklung hat der XRP-Kurs zinsbullische Signale gezeigt, wobei Analysten einen Abprall von einer goldenen Tasche bemerkten.
Mögliche Ausweitung des Falles Ripple gegen SEC
Ein X-Posting des Marktkommentators AltcoinBale hat die Debatte über die Zeitachse des Falles Ripple gegen SEC neu entfacht.
In einem X-Post behauptete Bale, dass sich die tatsächliche Beilegung des Rechtsstreits bis 2026 verzögern könnte. Die Bemerkung wurde bald weiterverbreitet und sorgte für Spekulationen im Kryptowährungssektor.
Bale erklärte außerdem, dass der August ein entscheidender Monat für die Entwicklungen in dem Fall sein könnte. Es wurden jedoch keine weiteren Details genannt.
Zwar gibt es derzeit keine Gerichtsakten, die den Zeitplan für 2026 stützen, doch hat die Erklärung zu einer erhöhten Aufmerksamkeit für die anstehenden Entscheidungen von Richter Torres geführt.
Bill Morgan weist die Möglichkeit einer Verzögerung bis 2026 zurück
Der XRP-Anwalt Bill Morgan erklärte, dass ein solcher Ausgang unwahrscheinlich ist. Er erklärte, dass dies auch dann der Fall wäre, wenn Richterin Analisa Torres dem anhängigen gemeinsamen Antrag von Ripple und der US-Börsenaufsichtsbehörde zustimmen würde.
Morgan zufolge sinkt die Wahrscheinlichkeit eines langwierigen Rechtsstreits unter der erwarteten Leitung von Richter Torres.
Er merkte an, dass der Richter eher geneigt ist, dem gemeinsamen Antrag auf ein indikatives Urteil zuzustimmen als ihn abzulehnen.
Eine solche Genehmigung könnte das aktuelle Urteil im Schnellverfahren und die Strafen aufrechterhalten. Dadurch wird verhindert, dass der Fall in eine langwierige Berufung geht.
Rechtsexperten erwarten rasche Gerichtsentscheidung
Morgan erläuterte seine Erwartungen weiter und deutete an, dass Richter Torres sich für eine Lösung entscheiden könnte, die auf verfahrenstechnischer Effizienz beruht.
Wenn der gemeinsame Antrag positiv beschieden wird, könnte der Vergleichsprozess im langwierigen Fall Ripple vs. SEC innerhalb weniger Wochen vorankommen.
Er betonte, dass dieser Weg wahrscheinlich unnötige Verzögerungen und Prozessverlängerungen vermeiden würde, einschließlich des Zeitplans für 2026, der kürzlich in den sozialen Medien kursierte.
In früheren Beiträgen räumte Morgan Bedenken bezüglich des gemeinsamen Antrags ein. Trotzdem äußerte er sich zuversichtlich, dass das Gericht dem Antrag stattgeben würde, da es sich um eine gängige Rechtspraxis handele und der Fall bisher gut verlaufen sei.
Andere Juristen, darunter James Farrell, gingen ebenfalls davon aus, dass der Antrag den Abschluss des Verfahrens beschleunigen könnte.
Einige Szenarien könnten den Prozess bis Ende 2026 oder sogar 2027 hinauszögern. Diese Ansichten bleiben jedoch spekulativ und hängen von der Ablehnung des aktuellen Antrags ab.
XRP-Kurs findet Unterstützung auf einem wichtigen technischen Niveau
Parallel zu den Gerichtsverfahren zeigte sich der XRP-Preis widerstandsfähig, indem er von einer wichtigen Fibonacci-Supportzone abprallte.
Laut den Chartdaten, die von der Analystin Steph is Crypto geteilt wurden, prallte XRP von der Golden Pocket Range zwischen $1,9276 und $1,9592 ab.
Diese Zone, die durch die Fibonacci-Retracement-Levels von 0,618 bis 0,65 definiert ist, dient oft als starke technische Unterstützung während Marktkorrekturen.

Folglich folgte der Abprall kurz nachdem XRP sich diesem Bereich auf der Tages-Chart genähert hatte. Diese Reaktion hat das Interesse der Händler auf die Verteidigung dieser Zone gelenkt.
Wenn der Aufschwung anhält, kann XRP die 0,5 Fibonacci-Marke bei $2,08 testen oder sogar einen weiteren Widerstand bei 2,20 suchen.
Auf der Unterseite jedoch würde ein Schlusskurs unterhalb der goldenen Tasche die Aufmerksamkeit auf das nächste Unterstützungsniveau bei $1,79 lenken, das auf der 0,786 Retracement-Linie basiert.
In der Zwischenzeit wies ein anderer Analyst, AltcoinGordon, auf ein absteigendes Keilmuster hin, das sich im Wochenchart des XRP-Preises bildet. Seiner Analyse zufolge könnten viele Händler diese Struktur übersehen, bis ein Ausbruch erfolgt.
Zu diesem Zeitpunkt, so schlug er vor, könnten sie als Ausstiegsliquidität für frühe Marktteilnehmer dienen. Die Grafik zeigt eine Reihe von niedrigeren Hochs, die sich auf eine horizontale Unterstützung bei $1,02 zubewegen. Dies deutet auf eine Preiskompression hin, die oft einer starken Bewegung vorausgeht.

Außerdem wird das Keilmuster weithin als zinsbullisch angesehen. Insbesondere, wenn es nach unten abfällt, da es häufig zu einem Ausbruch führt.
Dies ist ein Hinweis darauf, dass sich der XRP-Preis auf einen kritischen Punkt zubewegen könnte. Nach Gordons Analyse könnte der Ausbruch schnell und massiv erfolgen.






