Die beeindruckende Erholung von Cardano (ADA) von der Unterstützung bei $0,53 Anfang des Monats hat dem Altcoin geholfen, allein im Juli mehr als 50% zuzulegen.
Infolgedessen überwand ADA wichtige gleitende Durchschnitte und bildete sogar ein zinsbullisches goldenes Kreuzmuster auf seinem Tages-Chart, ein klassisches Signal für einen langfristigen Aufwärtstrend.
Dieser technische Durchbruch kommt inmitten eines erneuten Optimismus für das Cardano-Ökosystem, das nun mehr als 2.000 Projekte beherbergt und sich auf ein großes Hydra-Upgrade vorbereitet, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Vorausschauende Händler beobachten mit Spannung, ob dieses Momentum ADA in Richtung der lang ersehnten 1 $-Marke tragen kann.
Kann Cardano nach einem Goldenen Kreuz auf den Charts über $1 ausbrechen?
Cardano durchbrach schließlich einen zweimonatigen Abwärtstrend, nachdem es Anfang des Monats aus seinem absteigenden Kanal ausgebrochen war.
Die daraus resultierende Rallye führte den ADA-Kurs direkt über seine 20-, 50- und 200-Tage-EMAs und erreichte am 21. Juli ein Viermonatshoch bei $0,94.
Interessanterweise hat dieser Aufwärtstrend dazu beigetragen, dass ADA ein überzeugendes goldenes Kreuz auf seinem Tages-Chart zeigt. Ein goldenes Kreuz tritt in der Regel auf, wenn die 20- oder 50-Tage-Durchschnitte über die 200-Tage-Linie steigen und damit eine relativ langfristige zinsbullische Trendwende bestätigen.

Der erste wichtige Widerstand liegt jetzt bei der Marke von $0,9. Die Überwindung dieser Hürde kann ADA direkt den Weg über die mit Spannung erwartete $1-Marke freimachen, insbesondere wenn der Kursverlauf des goldenen Kreuzes anhält.
Andererseits würde ein entscheidender Durchbruch unter die horizontale Unterstützung bei $0,8 oder den 20-Tage-EMA die zinsbullische Struktur außer Kraft setzen und ADA den Tiefstständen vom Mai bei $0,7 aussetzen.
ADA-Bullen machen eine Atempause, während der RSI zurückgesetzt wird und die Bühne für die nächste Rallye bereitet
Der 14-Tage-RSI hat sich von einem überkauften Wert von über 80 auf 63 abgekühlt, als wir diesen Artikel schrieben. Dieser Wert zeigt uns zwar, dass die ADA-Bullen einen starken Vorsprung haben, aber der Oszillator ist noch weit von seinem überkauften Bereich entfernt.
In früheren Zyklen haben vergleichbare Rückschläge des RSI nach einer anfänglichen überkauften Rallye als Rücksetzer vor einem zweiten Anstieg gewirkt.
Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, würde ADA wahrscheinlich um $0,8 konsolidieren und möglicherweise sogar den 20-Tage-EMA testen, bevor die Käufer einschreiten.
Die MACD-Linie (blau) und die Signallinie (orange) befinden sich weiterhin im positiven Bereich, aber ihr Abstand beginnt sich zu verringern, während die Histogrammbalken des Indikators schrumpfen.

Der Verlauf des MACD zeigt uns, dass sich das Aufwärtsmomentum verlangsamt, was nach einem volatilen Ausbruch typisch ist. Ein mögliches rückläufiges Kreuzen des MACD und der Signallinie innerhalb der nächsten Sitzungen würde eher auf eine kurzfristige Verlangsamung als auf eine vollständige Trendumkehr hindeuten.
Im Großen und Ganzen könnte der Kurs von ADA an der Schwelle zu einem neuen Aufwärtstrend stehen. Eine kurze Konsolidierungsphase scheint jedoch gesund, bevor ein entscheidender Schlusskurs über der 1 $-Marke erreicht wird.
Top-Händler gehen trotz rückläufiger Futures-Volumen auf ADA Long
Die Daten von Coinglass zeigen, dass das Volumen der Futures im Laufe des letzten Tages um 57% auf $1,54 Mrd. gesunken ist, während das offene Interesse um 4,2% auf $1,48 Mrd. gestiegen ist.
Mit anderen Worten, die Händler eröffnen nicht viele neue Positionen, aber die, die bereits im Spiel sind, lassen ihre Hebelwirkung laufen.
Dieses Verhalten ist in der Regel konstruktiv, solange der Kurs nicht plötzlich abrutscht, denn so bleiben die Liquiditätspools für die nächste Ausbruchsbewegung intakt.

Das 24-Stunden-Long/Short-Verhältnis ist mit 0,99 neutral, aber die Händler auf Binance und OKX bevorzugen Long-Positionen mit einem Verhältnis von 3,19 und 2,33.
Es ist erwähnenswert, dass die Top-Händler auf Binance sogar noch aggressiver vorgehen, indem sie fast 3,8 Long-Positionen für jede Short-Position auf Kontobasis und drei Long-Positionen pro Short-Position nach Positionsgröße eingehen.
Dieser Trend deutet darauf hin, dass kluges Geld Pullbacks weiterhin als Einstiegsmöglichkeiten und nicht als Ausstiegssignale betrachtet.






