Wichtige Einblicke:
- Bitcoin Ordinals Schöpfer Leonidas hat damit gedroht, eine Hard Fork von Bitcoin Core zu finanzieren.
- Leonidas warnte davor, dass die Zensur von Ordinalen oder Runen einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und entschlossenes Handeln erfordern würde.
- Er sagte, die DOG Army sei bereit, eine Open-Source-Fork von Bitcoin Core zu finanzieren.
Der Bitcoin Ordinals-Entwickler Leonidas hat gewarnt, dass er eine Open-Source-Fork von Bitcoin Core finanzieren wird, wenn die Entwickler Bitcoin Runes, Ordinals oder andere nicht-finanzielle Transaktionen im Netzwerk zensieren wollen.
In einem offenen Brief an die Community hat sich der Schöpfer des Ordinals und Gastgeber der The Ordinal Show zu der wachsenden Kluft innerhalb von Bitcoin geäußert. Die Debatte dreht sich um die Frage, ob Node-Validatoren Peer-to-Peer-Transaktionen den Vorrang geben und gleichzeitig große Daten-Uploads wie Bilder, Videos oder Dokumente herausfiltern sollten, die von Kritikern als Spam bezeichnet werden.
Leonidas zufolge würde eine Verschärfung der Regeln oder eine Zensur von Ordinals- und Runen-Transaktionen einen “gefährlichen Präzedenzfall” schaffen und “entschlossenes Handeln” erfordern.
Er sagte, die DOG Army sei bereit, einen Open-Source-Fork von Bitcoin Core zu finanzieren, bei dem die meisten Richtlinien entfernt würden, um sicherzustellen, dass Tausende diesen Fork ausführen würden, um zu demonstrieren, dass Bitcoin zensurresistent sein sollte.
Sein offener Brief folgt auf Äußerungen von Blockstream-CEO Adam Back, der argumentierte, dass solche Transaktionen Spam sind und keinen Platz in der Timechain haben.
Bitcoin Core’s Alternative, Bitcoin-Knoten
Bitcoin Knots, eine Alternative zu Bitcoin Core, hat an Popularität gewonnen und ist von 67 Knoten im März 2024 auf über 4.380 heute angewachsen und macht derzeit mehr als 18% des Netzwerks aus.
Ihre wachsende Akzeptanz kommt vor der Veröffentlichung von Bitcoin Core v30 am 30. Oktober, die das 80-Byte-Limit für OP_RETURN aufheben und die Speicherung von viel größeren Mediendateien unterstützen wird.
Leonidas schrieb den Brief aus der Sorge heraus, dass das Update gekippt werden könnte. Backs Position wird von Dennis Porter, CEO des Satoshi Action Fund, und Luke Dashjr, Erfinder von Ocean Mining, geteilt.
Der Schöpfer von Bitcoin Ordinals betonte, dass das Ordinals- und das Runes-Ökosystem bereits mehr als 500 Millionen Dollar an Transaktionsgebühren angehäuft haben und damit die Sicherheit von Bitcoin stärken. Außerdem sei diese Unterstützung unerlässlich, da sich die Mining-Belohnungen weiterhin alle vier Jahre halbieren.
Er sagte, er habe mit Minern gesprochen, die mehr als die Hälfte der Bitcoin-Hash-Rate kontrollieren. Diese bestätigten, dass sie jede Transaktion akzeptieren würden, solange die Gebühren wettbewerbsfähig seien.
In der Zwischenzeit war es schwierig, sich auf die Gebühren von Ordinals zu verlassen, da die Aktivität klare saisonale Muster aufweist. Nach Erkenntnissen von Dune Analytics verdienten Bitcoin-Miner am 31. August nur 3.060 $ mit Ordinals, weit unter dem Tagesrekord von 9,99 Millionen $ am 16. Dezember 2023.
Die höchste Tagessumme hat in diesem Jahr noch nicht die Marke von 1 Million Dollar überschritten, was darauf hindeutet, dass die Ordinals weniger Blockspace nutzen als in der Vergangenheit.
Bitcoin-Suchanfragen fallen
In anderen Bitcoin-Nachrichten sind die Google-Suchanfragen nach Bitcoin in den USA auf ein 11-Monats-Tief gefallen, während Gold Rekordhöhen erreicht, was Spekulationen über eine mögliche Kapitalumschichtung in Bitcoin auslöst. Google Trends zeigt, dass das Suchinteresse so niedrig ist wie zuletzt im Oktober 2024, trotz der starken ETF-Zuflüsse zu Beginn dieses Jahres.
Auch bei der Performance ist ein Unterschied festzustellen: Gold ist seit Anfang 2025 um 38% gestiegen, während Bitcoin um 18% zugelegt hat. Diese Divergenz könnte ein Anzeichen dafür sein, dass sich die Psychologie der Anleger angesichts der zunehmenden makroökonomischen Unsicherheit in Richtung Sicherheit statt Spekulation bewegt.






