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Kevin Warsh sorgt bei seiner ersten Teilnahme an einer Sitzung des US-FOMC mit weitreichenden Änderungen für Aufruhr bei der Fed

Wichtige Einblicke:

  • Bei der jüngsten Sitzung des US-FOMC hat die Fed die Zinsen unverändert belassen, während Kevin Warsh auf den „Dot Plot“ verzichtete und fünf Arbeitsgruppen zur Geldpolitik vorstellte.
  • Warsh vermeidet Signale für Zinssenkungen und richtet die Kommunikation der Fed auf einen neuen Ansatz aus.
  • Bitcoin richtet sein Augenmerk weiterhin auf die Inflationsdaten, während die Fed an ihrer Politik der höheren Zinsen festhält.

Die US-Notenbank beließ die Zinssätze bei der ersten FOMC-Sitzung unter dem Vorsitz von Kevin Warsh unverändert, führte jedoch mehrere Änderungen ein. Die Mitglieder beschlossen einstimmig, den Zielkorridor für den Federal Funds Rate bei 3,50 % bis 3,75 % zu belassen.

Gleichzeitig kündigte Warsh neue interne Überprüfungen an, vermied es, Prognosen zu künftigen Zinssenkungen abzugeben, und bestätigte, dass er für den jüngsten „Dot Plot“ keine Prognose vorgelegt habe.

Die Entscheidungen stießen auf großes Interesse an den Finanzmärkten, darunter auch bei Kryptowährungshändlern, die nach Anhaltspunkten für den Kurs der Geldpolitik in den kommenden Monaten suchten.

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Aus der Erklärung des US-FOMC ging hervor, dass mit 12:0 Stimmen beschlossen wurde, die Zinsen unverändert zu lassen. Die Fed erklärte, die Wirtschaftstätigkeit sei weiterhin in einem soliden Tempo gewachsen. Die Inflation blieb jedoch über dem Zielwert der Zentralbank von 2 %.

Die erste Sitzung des US-FOMC unter Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh | Quelle: X
Die erste Sitzung des US-FOMC unter Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh | Quelle: X

Die Verantwortlichen wiesen zudem darauf hin, dass Versorgungsengpässe und Energiekosten zum anhaltenden Preisdruck beitragen. In der Erklärung hieß es weiter, der Ausschuss werde sich weiterhin für Preisstabilität einsetzen.

Die Fed signalisiert nach der Sitzung des US-FOMC einen neuen Kurs

Kevin Warshs erster Auftritt nach der Sitzung des US-FOMC zeigte eine Veränderung im Kommunikationsstil.

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Berichten zufolge verwendete Warsh Begriffe wie „Grundprinzipien“, „alternative Rahmenkonzepte“ und „Auftrag der Fed“. Dieser Ansatz unterschied sich von dem direkteren Kommunikationsstil, der üblicherweise mit dem ehemaligen Vorsitzenden Jerome Powell in Verbindung gebracht wird.

Kevin Warsh erläuterte zudem, warum die jüngste Grundsatzerklärung kürzer ausgefallen sei. Er erklärte, das Ziel sei es gewesen, der Öffentlichkeit die Fakten zu vermitteln.

Darüber hinaus erklärte er, dass die „Forward Guidance“ für das derzeitige geldpolitische Umfeld nicht gut geeignet sei. Aus diesem Grund verzichtete er darauf, im Rahmen der jüngsten Entscheidung des US-FOMC einen Zeitrahmen für mögliche Zinssenkungen anzugeben.

Das Augenmerk richtete sich zudem auf den jüngsten Dot Plot. Warsh bestätigte, dass er der einzige Entscheidungsträger war, der keine Prognose vorgelegt hatte.

In wichtigen Politikbereichen werden neue Arbeitsgruppen ins Leben gerufen

Neben der Zinsentscheidung des US-FOMC kündigte Warsh eine umfassende Überprüfung verschiedener Bereiche im Zusammenhang mit der Geldpolitik an.

Er erklärte, die Fed werde fünf unabhängige Arbeitsgruppen einrichten. Die Gruppen werden sich auf die Themen Inflation, Kommunikation, Wirtschaftsdaten, Produktivität und den Arbeitsmarkt konzentrieren.

Laut Warsh könnten die Arbeitsgruppen in den kommenden Wochen ihre Arbeit aufnehmen. Er erklärte, sie könnten im Herbst erste Ergebnisse vorlegen.

Die Überprüfung könnte auch zu Empfehlungen im Zusammenhang mit der Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen führen. Kevin Warsh hat jedoch nach der Pressekonferenz des US-FOMC keine konkreten Änderungen dargelegt.

Trotz des Überprüfungsprozesses erklärte er, die Fed werde weiterhin an ihrem Inflationsziel von 2 % festhalten.

Warsh merkte zudem an, dass die derzeitige Politik im Wohnungswesen restriktiv zu sein scheint. Gleichzeitig erklärte er, dass die Politik für die Finanzmärkte nicht restriktiv zu sein scheint.

Die Entscheidung des US-FOMC rückt Bitcoin und die Inflationsdaten erneut in den Fokus

Die jüngste Sitzung des US-FOMC lieferte den Märkten kaum Anzeichen für eine Lockerung der geldpolitischen Rahmenbedingungen.

Frühere Berichte zeigten, dass Bitcoin bei rund 65.430 US-Dollar gehandelt wurde, während Ethereum bei etwa 1.770 US-Dollar notierte, während die Anleger die Entscheidung der Fed verfolgten.

Der Kryptomarkt hatte bereits im Vorfeld der Sitzung die Erwartungen hinsichtlich einer plötzlichen geldpolitischen Lockerung gedämpft. Darüber hinaus blieben Inflationssorgen und energiebezogene Risiken zentrale Faktoren bei diesen Erwartungen.

Die nächsten großen Herausforderungen für die Märkte werden die bevorstehenden Inflationsberichte, die Arbeitsmarktdaten sowie künftige Äußerungen von Kevin Warsh darstellen.

Vor dem Führungswechsel hatte Präsident Donald Trump öffentlich niedrigere Zinssätze gefordert. Warsh legte jedoch bei seiner ersten Sitzung im US-FOMC keinen Zeitplan für Zinssenkungen vor. Trump reagierte später auf diese Entscheidung und lobte den neuen Fed-Vorsitzenden.

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Rupam Roy
Rupam Roy
I am a financial market enthusiast with 4 years of experience, specializing in crypto and the broader financial sector. A graduate in English Honours, I combine my journalistic passion with a deep interest in blockchain, digital assets, and fintech trends. Beyond reporting and editing, I like to write and compose songs.