Wichtige Einblicke
- Durch das „ASTER Crypto Buyback“-Upgrade fließen 99 % der täglichen Gebühren in Marktkäufe.
- Durch gezielte Reserveverbrennungen soll das Gesamtangebot von 8B auf 3B reduziert werden.
- Die veASTER-Staking-Prämien umfassen nun in jeder Epoche zurückgekaufte ASTER.
Die Pläne zum Rückkauf von ASTER-Token rückten in den Mittelpunkt der Marktentwicklung von Aster, nachdem die DEX am 17. Juni ein umfangreiches Update der Tokenomics angekündigt hatte. Die Plattform teilte mit, dass 99 % der täglichen Gebühren künftig für den Kauf von ASTER auf dem freien Markt verwendet werden sollen.
Ein gleich hoher Betrag wird aus den Reserven vernichtet, was zu einer effektiven Rückkauf- und Vernichtungsquote von 198 % führt.
Laut CoinGecko stieg der ASTER-Kurs nach dem Update auf fast 0,747 US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 12 % innerhalb von 24 Stunden entspricht. Diese Entwicklung bietet Händlern einen klaren Impuls, während Bitcoin nachgab.

ASTER-Krypto-Rückkauf-Upgrade verknüpft Gebühren mit Belohnungen für Staker
Im Rahmen des neuen Modells wird Aster nahezu alle täglichen Plattformgebühren für den Rückkauf von ASTER verwenden. Der Vorgang beginnt um 12:00 Uhr UTC und läuft den ganzen Tag über automatisch mittels TWAP-Aufträgen ab.
Die TWAP-Ausführung trägt dazu bei, die Auswirkungen auf den Markt zu verringern, indem die Käufe über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Zudem erhalten die Nutzer einen besseren Überblick darüber, wie die Gebühreneinnahmen in den Token-Markt fließen.
Die zurückgekauften ASTER-Kryptowährung werden im Rahmen dieser Struktur nicht vernichtet. Stattdessen fließen sie in die Treueprämien für Staker ein. Jede Epoche umfasst eine Grundprämie von 300.000 ASTER zuzüglich des täglichen Rückkaufbetrags.
Die Belohnungen werden an die veASTER-Inhaber auf der Grundlage des „Lock-Gewichts“ verteilt. Durch diese Ausgestaltung haben größere und längerfristige Lock-Perioden einen größeren Einfluss auf den Anteil an den Belohnungen. Zudem rückt die Tokenomics von Aster dadurch näher an ein Modell mit realen Renditen heran, bei dem die Nutzung der Plattform die Anreize für die Inhaber finanziert.
ASTER-Rückkaufmodell sieht eine entsprechende Rücklage sowie die Vernichtung von Token vor
Der zweite Teil des ASTER-Rückkaufplans ist die entsprechende Vernichtung. Für jeden zurückgekauften ASTER wird eine entsprechende Menge aus den Reserven vernichtet.
Aus diesem Grund wird die Aufwertung im Rahmen des Projekts mit einem Verhältnis von 198 % angegeben. Der zu 99 % durch Gebühren gedeckte Rückkauf belohnt die Staker, während die entsprechende Vernichtung von Reserven in Höhe von 99 % das Angebot verringert.

Aster erklärte, dass die „Burns“ zunächst auf die Zuteilung an die Teams abzielen werden. Diese Information ist von Bedeutung, da viele Händler das Angebot der Teams als mögliche Quelle für künftigen Verkaufsdruck im Auge behalten.
Das Protokoll startete mit einem Gesamtangebot von 8 Milliarden ASTER . Langfristig ist angestrebt, das Gesamtangebot auf 3 Milliarden ASTER zu reduzieren. Daten von Onchan wiesen am 17. Juni ein Gesamtangebot von 7,82 Milliarden aus.
Die Rückkauf-Wallet ist öffentlich einsehbar, und die Abrechnungen erfolgen auf der Blockchain. Diese Transparenz ermöglicht es den Nutzern, die angekündigten Aktivitäten mit den Bewegungen in der Wallet zu vergleichen. Im DeFi-Bereich ist eine nachprüfbare Ausführung oft genauso wichtig wie der eigentliche Mechanismus.
Die Umstellung der Tokenomics von Aster rückt das Angebotsziel in den Fokus
Das Update baut auf früheren Änderungen an der Tokenomics des Aster-Krypto-Tokens auf, bei denen bereits Plattformgebühren für Rückkäufe und Verbrennungen verwendet wurden. In früheren Phasen wurden geringere Anteile der Einnahmen dem System zugewiesen. Die jüngste Änderung erhöht diesen Anteil auf nahezu die gesamte Gebühreneinnahme.
Aster-Spot-Listings erschließen dem Programm nun eine weitere Einnahmequelle. Für jedes Listing ohne Genehmigung fällt eine Gebühr in Höhe von 50.000 USDT an. Diese Mittel werden für zusätzliche Rückkäufe verwendet und als zusätzliche Staking-Prämien ausgeschüttet.
Für Marktbeobachter lautet die entscheidende Frage, ob das Handelsvolumen auch nach dem Abklingen des Ankündigungseffekts auf einem hohen Niveau bleiben kann. Ein allgemeiner Anstieg der Plattformaktivität würde zu mehr täglichen Rückkäufen, höheren veASTER-Staking-Prämien und einer verstärkten Vernichtung von Reserven führen.
Die Kursentwicklung der Kryptowährung Aster deutete auf eine unmittelbare Nachfrage hin. Der Kurs stieg über 0,70 US-Dollar und testete die 0,75-Dollar-Marke. Der Token verzeichnete zudem ein steigendes Tageshandelsvolumen, was dem Ausbruch zusätzliches Gewicht verlieh.
Dennoch ist das Modell auf nachhaltige Gebühren angewiesen. Ein sich abkühlender Derivatemarkt würde das Volumen der Rückkäufe verringern und das Wachstum bremsen. Die nächste Bewährungsprobe für Aster besteht darin, zu zeigen, ob diese Umstellung der Tokenomics die Händler bei Laune halten und gleichzeitig die Einnahmen des Protokolls in eine sichtbare On-Chain-Nachfrage umwandeln kann.






