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Aave Crypto erweitert Chainlink CCIP auf kettenübergreifende Vorgänge

Wichtige Einblicke:

  • Aave Crypto führt Chainlink CCIP als sein standardmäßiges kettenübergreifendes System ein.
  • CCIP unterstützt Stable Vaults, GHO-Überweisungen, Einzahlungen und Governance.
  • Mindestens 16 unabhängige Knotenbetreiber sichern jede CCIP-Brückenfahrspur.

Aave Crypto hat Chainlink CCIP als primäres System für kettenübergreifende Aktivitäten ausgewählt. Die erweiterte Integration wird „Stable Vaults“ in der kommenden Aave-App unterstützen. Zudem wird sie Einzahlungen, Auszahlungen, Vermögensübertragungen sowie die automatische Neugewichtung der Vaults abwickeln.

Das System verbindet die Abläufe zwischen Ethereum, Base und Arbitrum. Die Nutzer müssen keine Gelder manuell überweisen, bevor sie auf Produkte in einem anderen Netzwerk zugreifen können.

Aave-Krypto-Update | Quelle: X
Aave-Krypto-Update | Quelle: X

Chainlink CCIP unterstützt bereits GHO-Übertragungen und Aave-Governance-Nachrichten. Durch seine nun umfassendere Rolle werden mehrere wichtige Funktionen unter einer einzigen Interoperabilitätsschicht zusammengefasst.

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Aave Crypto setzt CCIP bei allen Stable-Vault-Vorgängen ein

Die Aave-App nutzt „Stable Vaults“, um Einlagen zwischen den unterstützten Netzwerken zu verschieben. Diese Verschiebungen ermöglichen es den „Stable Vaults“, verfügbare Renditemöglichkeiten zu nutzen, ohne dass wiederholte Aktionen seitens der Nutzer erforderlich sind.

Chainlink CCIP führt diese Übertragungen im Hintergrund durch. Es kann sowohl Vermögenswerte als auch die mit jeder Transaktion verbundenen Anweisungen übertragen. Diese Struktur unterstützt Einzahlungen, Auszahlungen, Umschichtungen im Tresor sowie die Renditeoptimierung.

Aave Labs hat „Stable Vaults“ für Fintech-Unternehmen, Wallets und Zahlungsanwendungen entwickelt . Unternehmen können diese Infrastruktur nutzen, um festverzinsliche Renditen auf Stablecoins anzubieten. Sie müssen für dieses Produkt kein separates DeFi-Backend aufbauen.

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Die gleiche Vault-Technologie unterstützt bereits Sparprodukte innerhalb der Aave-App. Diese Konfiguration bietet Unternehmen einen einfacheren Zugang zu dezentralen Kreditmärkten. Zudem vereinfacht sie den technischen Aufwand, der für die Verwaltung der Liquidität über mehrere Blockchains hinweg erforderlich ist.

Diese Entwicklung könnte das Interesse an den Kursbewegungen von Aave erneut wecken. Dennoch konzentriert sich die Ankündigung eher auf die Infrastruktur als auf die Marktentwicklung des Tokens. Ihr Hauptziel ist es, Nutzern, die Stablecoin-Guthaben zwischen verschiedenen Netzwerken transferieren, ein reibungsloseres Erlebnis zu bieten.

Aave Crypto erweitert GHO-Transfers zwischen Netzwerken

GHO und Savings GHO nutzen CCIP bereits über den Cross-Chain-Token-Standard von Chainlink. GHO ist in acht Blockchain-Netzwerken verfügbar. Das System bietet eine einheitliche Methode für den Transfer des Stablecoins zwischen diesen Netzwerken.

Übertragungen von Ethereum zu unterstützten Layer-2-Netzwerken erfolgen nach dem „Lock-and-Mint“-Prinzip. Die Token werden zunächst auf Ethereum gesperrt, bevor eine entsprechende Menge im Zielnetzwerk erscheint.

Bei Übertragungen zwischen anderen unterstützten Blockchains kann ein „Burn-and-Mint“-Verfahren zum Einsatz kommen. Dabei werden die Token vernichtet und in der empfangenden Blockchain neu generiert. Dieses Modell ist nützlich, um ein stabiles Angebot des Stablecoins aufrechtzuerhalten und gleichzeitig dessen Fungibilität zu gewährleisten.

Auch Aave Crypto nutzt CCIP für die Governance über die Aave Delivery Infrastructure. Das System ist allgemein als a.DI bekannt. Es ermöglicht die Umsetzung von auf Ethereum genehmigten Vorschlägen in anderen Netzwerken, in denen Aave tätig ist.

Die Nutzung einer einzigen Kommunikationsschicht verringert die Abhängigkeit von separaten Systemen für jede einzelne Aktion. Governance-Anweisungen und Vermögensbewegungen können über dieselbe Infrastruktur übertragen werden. Diese Struktur bietet Entwicklern zudem einen einheitlichen Prozess für den Ausbau künftiger Multi-Chain-Dienste.

Aave entschied sich für CCIP, nachdem das System anhand seiner Risiko- und technischen Rahmenbedingungen geprüft worden war. Chainlink spielt bereits seit Langem eine wichtige Rolle innerhalb des Kreditprotokolls. Seine Datenfeeds liefern Aave seit Januar 2020 Marktpreisinformationen.

Jede von Aave genutzte CCIP-Bridge-Spur verfügt über mindestens 16 unabhängige Knotenbetreiber. Diese Betreiber verteilen sich auf verschiedene Organisationen, Standorte und Infrastrukturanbieter.

Das System hat zudem Ratenbegrenzungen für Stablecoin-Transfers eingeführt. Diese Kontrollen begrenzen den Wertfluss zwischen den Netzwerken in außergewöhnlichen Situationen. Solche Begrenzungen können das Risiko mindern, wenn auf einer Bridge-Lane unerwartete Aktivitäten verzeichnet werden.

Aave Crypto bündelt kettenübergreifende Funktionen, da sich die dezentrale Finanzwirtschaft auf immer mehr Netzwerke ausweitet. Kreditmärkte, Governance-Systeme und Stablecoin-Produkte müssen nun Daten und Werte über verschiedene Blockchains hinweg austauschen.

Durch die Integration verfügt Aave nun über ein einheitliches System für GHO-Transaktionen, Stable-Vault-Aktivitäten und die Umsetzung von Governance-Entscheidungen. Zudem baut sie eine bestehende Infrastrukturpartnerschaft weiter aus, anstatt einen neuen Bridge-Anbieter hinzuzufügen.

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Glory Kaburu
Glory Kaburu
Glory Kaburu is a crypto journalist with nearly six years of experience covering blockchain, digital assets, market analysis, price predictions, and Web3 news. Her work has appeared across Cryptopolitan, Crypto News Flash, ETHNews, CoinGape, and The Coin Republic. She holds a Bachelor of Education in English Literature and Linguistics from the University of Nairobi, supporting her strong research skills, industry knowledge, and careful reporting on topics that can influence readers’ financial decisions.