Wichtige Einblicke:
- Laut den neuesten Meldungen von Coinbase räumt Brian Armstrong ein, dass Base im Zusammenhang mit Content-Coins Fehler begangen hat.
- Base hat seinen Schwerpunkt auf Handel, Zahlungsverkehr und KI-Agenten verlagert.
- Auf die gescheiterten Experimente mit Creator Coins folgte Kritik aus der Community.
Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat eingeräumt, dass die Strategie von Base in Bezug auf Creator-Coins gescheitert sei und eine frühzeitige Kursänderung erforderlich gemacht habe. Armstrong ging auf das Thema ein, nachdem der X-Nutzer SmileyXBT die Unterstützung von Base für Zora und mehrere mit Creators verbundene Token kritisiert hatte.

Er räumte ein, dass „Content Coins“ nicht die beabsichtigten Ergebnisse gebracht hätten, und erklärte, Base habe Fehler gemacht. Die strategische Neuausrichtung der Börse ist zu einem wichtigen Thema bei Coinbase geworden, da das Unternehmen seine Ressourcen nun auf den Handel, den Zahlungsverkehr und KI-Agenten verlagert.
Coinbase-Nachrichten: Armstrong geht auf Bedenken bezüglich der „Base Creator Coin“ ein
Die Diskussion begann, nachdem SmileyXBT mehrere Entscheidungen Revue passieren ließ, die die Aktivitäten von Base im vergangenen Jahr geprägt hatten. Er erklärte, Base habe Zora über ein Jahr lang beworben, ohne dabei eine dauerhafte Nutzerbasis aufzubauen.
Darüber hinaus erklärte SmileyXBT, dass Base den ehemaligen Coinbase-Projekten mehr Aufmerksamkeit schenkte als andere Akteure im gesamten Ökosystem. Er stellte die Frage, ob dieser Ansatz den Nutzern und Entwicklern, die im Netzwerk tätig sind, einen ausreichenden Mehrwert biete.
Der Nutzer „X“ kritisierte Base zudem dafür, dass das Unternehmen „Creator Coins“ unterstütze, die mit Personen in Verbindung stünden, deren Vergangenheit umstritten sei. Seinen Angaben zufolge erlitten mehrere Nutzer Verluste, nachdem die beworbenen Token stark an Wert verloren hatten.
Insbesondere verwies er auf Token, die mit Balaji, dem Base-Gründer Jesse Pollak und anderen vom Base-Team beworbenen Persönlichkeiten in Verbindung stehen. Er erklärte, das Netzwerk hätte weitere Maßnahmen ergreifen können, um den Schaden für die Nutzer zu begrenzen.
Armstrong nahm die Kritik an den sogenannten „Content Coins“ zur Kenntnis und bestätigte, dass Base seinen Ansatz Anfang dieses Jahres geändert habe. Er räumte ein, dass die Strategie nicht funktioniert habe, und erklärte, das Team müsse nun neue Wege einschlagen.
Der CEO von Coinbase verteidigt die aktuellen Prioritäten von Base
Armstrong widersprach jedoch der Behauptung, Base habe KI-Agenten über alle anderen Aspekte seiner Strategie gestellt. Er erklärte, das Netzwerk räume derzeit dem Handel, den Zahlungen und den Agenten in dieser Reihenfolge Priorität ein.
Armstrong erläuterte zudem, dass Base diese drei Bereiche als eng miteinander verbunden betrachtet. Zahlungen erfordern Devisendienstleistungen, die Handelsaktivitäten mit verschiedenen Vermögenswerten beinhalten.
Gleichzeitig könnten KI-Agenten über das Netzwerk auch Handelsgeschäfte tätigen und Zahlungen abwickeln. Armstrong erklärte, dass Base derzeit den Großteil seiner verfügbaren Ressourcen in die Handelsinfrastruktur investiere.
Er fügte hinzu, dass diese Zuweisung für Personen außerhalb der Organisation möglicherweise nicht ganz klar ersichtlich sei. Armstrong lud SmileyXBT daraufhin ein, die verbleibenden Bedenken im Rahmen eines direkten Telefonats zu erörtern.
Die Einladung erfolgte auf die Bitte von SmileyXBT hin, dass Base seine bestehenden Nutzer und deren Kultur stärker unterstützen solle. Er erklärte, dass Memes Nutzer anziehen würden, die wiederum Liquidität und Entwickler zu Base brächten.
Darüber hinaus argumentierte SmileyXBT, dass Experimente nur dann von Bedeutung seien, wenn Teams aus erfolglosen Projekten lernten. Er erklärte, wiederholte Verluste hätten das Vertrauen der Nutzer, die das Netzwerk unterstützten, geschwächt.
Der Einbruch des Zora-Tokens von Base rückt erneut in den Fokus
Die Kritik folgte auf die Einführung eines „Content Coin“ über den offiziellen X-Account von Base. Base hatte den Token über Zora geprägt und ihn bei seinen Followern beworben.
Kurz darauf stieg der Kurs des Tokens stark an, bevor er innerhalb weniger Stunden um etwa 95 % fiel. Viele Beobachter gingen zunächst davon aus, dass es sich bei dem Wertpapier um einen offiziellen Base-Token handelte.
Jesse Pollak erklärte damals, das Asset solle eher als „Content-Coin“ denn als „Memecoin“ bezeichnet werden. Dennoch kritisierten Mitglieder der Community die Einführung nach dem rasanten Kurssturz.
Mehrere Teilnehmer bezeichneten den Vorfall als „Rug Pull“, obwohl Base das Asset als tokenisierten Online-Inhalt präsentiert hatte. Im Dezember hatten auch überzeugte Base-Anhänger begonnen, die übergeordnete „Creator-Coin“-Strategie abzulehnen.
Armstrongs Äußerungen bestätigen nun, dass Base diesen Ansatz Anfang dieses Jahres aufgegeben hat. Coinbase hat Base seitdem auf die Bereiche Handel, Zahlungsverkehr und Vermittler ausgerichtet, wobei dem Handel die meisten Ressourcen zugewiesen wurden.






