Der südkoreanische National Pension Scheme (NPS) hat im zweiten Quartal für 33,7 Millionen Dollar Anteile an MicroStrategy (MSTR) erworben. Dies entspricht 245.000 Aktien oder 0,04% des direkten US-Aktienbesitzes des NPS. Dies folgt dem Plan von NPS, über traditionelle börsennotierte Unternehmen in die Kryptowährungsmärkte zu investieren.
Südkoreas NPS kauft MicroStrategy-Aktien
Der Kauf von MicroStrategy-Aktien durch NPS ist nur eine Möglichkeit, wie die Agentur in den Bitcoin-Markt einsteigt. MicroStrategy ist der größte institutionelle Investor in Bitcoin und hält über 1% des gesamten Bitcoin-Angebots. Diese Investition zeigt, dass der NPS durch die Investition in ein Unternehmen wie MicroStrategy der Möglichkeit des Bitcoin zugeneigt ist.
Die Aktie von MicroStrategy ist in diesem Jahr um 92% gestiegen, wobei der größte Teil davon im ersten Quartal realisiert wurde. Möglicherweise plant NPS den Kauf dieser Aktien in der Hoffnung, in Zukunft Gewinne zu erzielen, wie es bei Coinbase der Fall war. Der NPS hat im dritten Quartal 2023 282.673 Aktien von Coinbase (COIN) gekauft, als die Kurse deutlich gestiegen waren, und das könnte darauf hindeuten, dass der NPS dasselbe für MicroStrategy erwartet.
MicroStrategy als Bitcoin-Proxy-Unternehmen
MicroStrategy hat sich allmählich zum Vertreter der Bitcoin-Investitionen entwickelt, vor allem für institutionelle Anleger. Die U.S. Securities and Exchange Commission hat kürzlich grünes Licht für einen von Defiance emittierten gehebelten MicroStrategy ETF (MSTX) gegeben, der 175% der täglichen Aktienrendite liefert. Dieser ETF ermöglicht es Anlegern, über ein von der SEC zugelassenes Finanzprodukt mit Hebelwirkung in Bitcoin zu investieren.
MSTX wird zu einer Zeit aufgelegt, in der das Interesse institutioneller Anleger an Bitcoin zunimmt. MicroStrategy ist einer der größten Bitcoin-Inhaber, und der neue ETF stärkt seine Position als Kanal für institutionelle Anleger, die an der Nutzung von Bitcoin interessiert sind. Da Bitcoin-ETFs immer beliebter werden, könnte dies das Interesse an der MicroStrategy-Aktie wecken, da die Anleger ein Engagement in Bitcoin anstreben, allerdings nur indirekt.
Institutionelle Anleger nutzen Bitcoin-ETFs für ihr Engagement
Die Investition des NPS in MicroStrategy setzt die institutionelle Umarmung von Bitcoin-ETFs und anderen Produkten fort. Spot-Bitcoin-ETFs haben institutionellen Anlegern die Möglichkeit gegeben, sich über regulierte Produkte am Bitcoin-Markt zu beteiligen. Auch einige staatliche Pensionsfonds in den USA haben ihr Interesse an diesen Instrumenten bekundet.
So hat beispielsweise das State of Wisconsin Investment Board (SWIB) diese Woche bekannt gegeben, dass es eine erhebliche Allokation in den BlackRock Bitcoin ETF vorgenommen hat. SWIB hat in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen Mittel in Bitcoin-ETFs investiert, um die steigende institutionelle Nachfrage zu bedienen. Ebenso gab das State of Michigan Retirement System bekannt, dass es im Vormonat 6,6 Millionen Dollar in den ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB) investiert hat.
Der Bürgermeister von Jersey City, Steven Fulop, hat ebenfalls seine Pläne bekannt gegeben, ETFs zu nutzen, um in Bitcoin zu investieren, und zeigt damit den wachsenden Trend, Bitcoin als Anlageform zu nutzen. Dies sind Anzeichen für ein wachsendes Interesse größerer Investoren, wie z.B. Pensionsfonds, an der Nutzung regulierter Finanzinstrumente, um in Bitcoin zu investieren.






