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Bybit holt ETH-Defizit nach $1,46B Krypto-Raub zurück

Die Kryptowährungsbörse Bybit hat ihr Ethereum (ETH)-Defizit nach dem größten Krypto-Raub der Geschichte, bei dem am 21. Februar 2025 Vermögenswerte in Höhe von 1,46 Milliarden Dollar gestohlen wurden, erfolgreich geschlossen.

Nach Angaben von Lookonchain hat die Börse etwa 446.870 ETH (1,23 Milliarden Dollar) durch eine Kombination aus Darlehen, Waleinlagen und direkten ETH-Käufen erhalten.

Bybit stellt Ethereum-Defizit wieder her

Der CEO von Bybit, Ben Zhou, gab bekannt, dass die Plattform ihre Reserven vollständig wiederhergestellt hat und in Kürze einen geprüften POR-Bericht (Proof of Reserves) veröffentlichen wird, der die 1:1 Absicherung der Kundengelder durch die Merkle-Baum-Verifizierung belegt.

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Quelle: X

Die schnelle Wiederherstellung der ETH-Reserven von Bybit zeigt die gute Zusammenarbeit der Branche in einer Krise.

Eine Analyse von Lookonchain zeigt eine detaillierte Aufschlüsselung der Ersatzmittel, wobei der größte Einzelbeitrag durch mutmaßliche OTC-Käufe in Höhe von 157.660 ETH (437,8 Mio. $) erfolgte.

Eine zweite wichtige Quelle lieferte 109.033 ETH ($304,1 Millionen) durch Käufe bei zentralen und dezentralen Börsen.

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Die institutionelle Unterstützung spielte eine entscheidende Rolle, da verschiedene Einrichtungen Soforthilfe leisteten.

Bitget steuerte 40.000 ETH ($106 Millionen) an Krediten bei, während MEXC 12.653 stETH ($33,8 Millionen) zur Verfügung stellte.

Zusätzliche Unterstützung kam von wichtigen Akteuren der Branche, darunter Mirana Ventures (10.000 ETH) und anscheinend Fenbushi Capital (10.000 ETH).

Unbekannte Wale und Institutionen stellten zusammen 47.800 ETH ($127,4 Millionen) an Krediten zur Verfügung.

Bybit Hack entthront Poly Network Hack

Der Diebstahl von 1,46 Milliarden Dollar wird der Lazarus-Gruppe aus Nordkorea zugeschrieben, so die Untersuchung des Cybersecurity-Unternehmens Elliptic.

Der Angriff, bei dem eine ausgeklügelte Malware eingesetzt wurde, um Transaktionsgenehmigungen zu manipulieren, ist der größte Kryptowährungsraub der Geschichte und übertrifft den bisherigen Rekord von 611 Millionen Dollar aus dem Poly Network-Vorfall im Jahr 2021.

Die Angreifer haben sowohl beim Einbruch als auch bei den anschließenden Geldwäscheoperationen fortschrittliche Fähigkeiten gezeigt.

Innerhalb von zwei Stunden nach dem Diebstahl wurden die gestohlenen Gelder methodisch auf 50 verschiedene Wallets verteilt, die jeweils etwa 10.000 ETH enthielten.

Bis zum 23. Februar hatten die Hacker damit begonnen, systematisch Gelder zu verschieben. 10 % des gestohlenen Vermögens (ca. 140 Millionen Dollar) wurden bereits über verschiedene Kanäle transferiert, darunter dezentrale Börsen, Cross-Chain-Brücken und zentrale Börsen.

Dieser Vorfall vergrößert das Portfolio der Kryptowährungskriminalität in Nordkorea, wo staatlich gelenkte Akteure seit 2017 mehr als 6 Milliarden Dollar an digitalen Vermögenswerten gestohlen haben.

Geheimdienstberichten zufolge unterstützen diese Einnahmen direkt das ballistische Raketenprogramm des Landes.

Bybit sichert sich fast $1,23 Milliarden an Kapital

Der Vorfall bei Bybit hat zu großen Veränderungen bei den Sicherheitsprotokollen von Kryptowährungsbörsen geführt.

Die Geschwindigkeit, mit der sich Bybit erholt hat, setzt einen neuen Präzedenzfall für das Krisenmanagement in der Kryptowährungsbranche.

Die Fähigkeit der Börse, innerhalb weniger Tage fast 1,23 Milliarden Dollar an Ersatzmitteln zu beschaffen, zeigt, wie ausgereift die institutionellen Beziehungen und die Protokolle für den Notfall sind.

Dieser kooperative Ansatz, an dem mehrere Börsen und Wertpapierfirmen beteiligt sind, deutet auf die wachsende Erkenntnis hin, dass die Sicherheitsprobleme eher branchenweite Lösungen als individuelle Antworten erfordern.

Mit Blick auf die Zukunft zeigt das Engagement von Bybit für eine transparente Verwertung durch geprüfte Reservennachweise einen Wandel hin zu mehr Verantwortlichkeit.

Der Vorfall hat andere Börsen dazu veranlasst, ihre Sicherheitsinfrastruktur neu zu bewerten, insbesondere in Bezug auf die Verwaltung von Hot Wallets und die Genehmigungsprozesse für Transaktionen.

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Vignesh Karunanidhi
Vignesh Karunanidhi
Vignesh Karunanidhi is a seasoned crypto journalist and content editor with over 6.5 years of experience in the crypto and Web3 space. Throughout his career, he has worked with leading platforms such as Watcher.Guru, Milk Road, BeInCrypto Captain Altcoin, and Coin Edition, producing over 8,000 news articles, blogs, and guides on cryptocurrency.