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$740 Mrd. Deutsche Bank startet Krypto-Dienstleistungen

Wichtige Einblicke:

  • Deutsche Bank arbeitet mit Bitpanda zusammen, um einen Krypto-Verwahrungsservice zu starten
  • Krypto gewinnt mehr Anerkennung in der traditionellen Finanzwelt
  • Die MiCA-Verordnung könnte EU-Banken bei der Einführung von Kryptowährungen einschränken

Die Deutsche Bank, eine deutsche multinationale Investmentbank, verstärkt Berichten zufolge ihre Beziehungen zur Kryptowährungsbranche.

Die Bank plant die Einführung eines Krypto-Dienstes im Jahr 2026, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen verlauten ließen.

Deutsche Bank geht Partnerschaft mit Bitpanda ein

Nach Berichten von Bloomberg geht die Deutsche Bank eine Partnerschaft mit Bitpanda ein, um den Krypto-Service zu starten.

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Bitpanda ist der größte Krypto-Broker in Europa mit einem Vermögen von etwa 740 Milliarden Dollar. Er bietet ein umfassendes Angebot an digitalen Vermögenswerten, die gehandelt werden können.

Im Juni 2024 ging Bitpanda eine strategische Partnerschaft mit der Deutschen Bank ein.

Die Allianz konzentrierte sich auf die Bereitstellung von Echtzeit-Zahlungslösungen für Bitpanda-Kunden für eingehende und ausgehende Transaktionen.

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So hat die jüngste Zusammenarbeit für den Krypto-Verwahrungsdienst ihre bestehende Beziehung erweitert. Bitpanda wird die Deutsche Bank durch seine Technologieeinheit unterstützen.

Taurus, ein in der Schweiz ansässiges Fintech-Unternehmen, wird die deutsche Bank auch bei der Einführung ihres Krypto-Verwahrungsdienstes unterstützen.

Als globales Technologieunternehmen bietet Taurus über 25 institutionellen Kunden eine Plattform zur Verwaltung ihrer digitalen Vermögenswerte.

Der Plan der Deutschen Bank zur Verwahrung von Kryptowährungen steht im Einklang mit ihrem breiteren Engagement im Kryptosektor. Im Oktober 2024 schloss Keyrock, der Marktmacher für digitale Vermögenswerte, eine Partnerschaft mit der Deutschen Bank.

Beide Parteien nutzten die Zusammenarbeit, um den Devisenhandel und den Zahlungsverkehr zu fördern.

Auch die Deutsche Bank hat kürzlich Pläne bekannt gegeben, mit der Ausgabe von Stablecoins zu beginnen. Vorläufigen Informationen zufolge beabsichtigt die Bank, die Ripple-Technologie für die Bereitstellung und Verwaltung ihrer Stablecoins zu nutzen.

Deutsche Bank erwägt Krypto-Vorstoß | Quelle: Matthew Sigel auf X
Deutsche Bank erwägt Krypto-Vorstoß | Quelle: Matthew Sigel auf X

Auch andere führende Bankunternehmen drängen darauf, im Ökosystem der digitalen Währungen den ersten Schritt zu machen.

Von JPMorgan bis Morgan Stanley hat der Drang nach einem nachhaltigen Krypto-Produkt, das der Nachfrage der Anleger entspricht, neue Kooperationen auf breiter Ebene ausgelöst.

Warum sind Finanzinstitute auf Kryptowährungen eingestellt?

Die zunehmend aktive Beteiligung der Deutschen Bank am Krypto-Handel ist Teil eines wachsenden Trends bei Institutionen.

Überall auf der Welt haben Finanzinstitute damit begonnen, Krypto-Dienstleistungen anzubieten, einschließlich Verwahrung, Handel und Vermögensverwaltung.

Die Banken integrieren Kryptowährungsdienste oder entwickeln native Blockchain-Lösungen, um die wachsende Nachfrage der Nutzer zu befriedigen.

Kürzlich kündigte die russische Sberbank an, dass sie Finanzdienstleistungen im Zusammenhang mit Bitcoin (BTC) anbieten wird.

Darüber hinaus kündigte die Bank Pläne an, ein Bitcoin-Futures-Produkt über ihre SberInvestments-Plattform einzuführen.

In Japan bestätigte die Zentralbank die Einführung der mit Ripple verbundenen XRP-Münze. Die japanische Zentralbank erklärte, dass die Banken des Landes XRP bis 2025 für den Zahlungsverkehr einführen werden.

Die zunehmende Verbreitung von Kryptowährungen bei Finanzinstituten in Europa ist sehr auffällig. Die Bitpanda-Umfrage vom März ergab, dass 19 % der Banken Dienstleistungen anbieten, während 40 % der Unternehmensanleger in der EU Kryptowährungen besitzen.

Ist MiCA eine Hürde für europäische Banken?

Die Finanzinstitute fühlen sich aufgrund der positiven Veränderung der regulatorischen Klarheit in den verschiedenen Regionen sicherer, in den Krypto-Bereich einzusteigen.

In Europa hat der Gesetzgeber die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) eingeführt, um digitale Assets, ihre Emittenten und Dienstleister zu regulieren.

Der MiCA-Rechtsrahmen wurde im Dezember 2024 vollständig in Kraft gesetzt. Er zielt darauf ab, ein transparentes und sicheres Umfeld für Kryptowährungen und damit verbundene Dienstleistungen zu schaffen.

Jeremy Allaire, CEO von Circle, äußerte damals jedoch Bedenken über die Auswirkungen von MiCA auf die Kryptoindustrie.

Dies liegt daran, dass die MiCA von den Stablecoin-Emittenten verlangt, 30 % ihrer Reserven in bar auf mehreren EU-Bankkonten zu halten.

Bei E-Geld-Tokens erhöht sich die Anforderung auf 60%. Laut Allaire führt dies zu einem erheblichen Bankrisiko.

Patrick Hansen, Leiter der EU-Strategie und -Politik bei Circle, unterstützte die Bedenken von Allaire. Er wies jedoch darauf hin, dass die Reserveanforderungen in MiCA im nächsten Jahr überprüft werden sollen.

Er erwartet, dass diese Bestimmungen bei der Überarbeitung berücksichtigt werden.

Einige Branchenexperten spekulieren über die Einführung einer Folgeverordnung zu MiCA II. Sie erwarten, dass die neue Verordnung bestimmte Aspekte der dezentralen Finanzierung (DeFi) behandeln wird.

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Godfrey Benjamin
Godfrey Benjaminhttps://www.thecoinrepublic.com/
Godfrey Benjamin is an experienced crypto journalist whose main goal is to educate everyone around him about the prospects of Web 3.0. His love for crypto was birthed when, as a former banker, he discovered the obvious advantages of decentralized money over traditional payments. With his vast experience covering various aspects of Web3, Godfrey's articles has been featured on Blockchain.news, Cryptonews and Coingape, among others.