Wenn Sie die neuesten Krypto-Nachrichten verfolgt haben, dann wissen Sie, dass sich letzte Woche das sprichwörtliche “Blut auf den Straßen”-Szenario abgespielt hat.
Der Markt erlebte eine beträchtliche Marktkorrektur, die durch starke Liquidationen noch verstärkt wurde. Es ist nun der Beginn einer neuen Woche und die bärischen Krypto-Nachrichten haben sich in den letzten 24 Stunden etwas abgekühlt.
Trotzdem blieben die Anleger vorsichtig und neugierig auf den nächsten Schritt des Marktes. Ob sich der Markt erholen oder seine Talfahrt fortsetzen wird, könnte von den Gründen für den jüngsten Rückschlag abhängen.
Die kollektiven Marktliquidationen stiegen am Freitag auf 922 Millionen Dollar an. Dies war der höchste Liquidationswert seit Ende Februar.
Der Auslöser für die Liquidationen mag die Angst vor einem Zollkrieg gewesen sein, während der Treibstoff die starke Verschuldung war.

Interessanterweise haben sich die Liquidationen seither abgekühlt, und auch das bärische Momentum hat sich verflüchtigt. Aber ist dies nur eine Pause, bevor der Markt seinen Abwärtstrend ausweitet, oder wird dies den Weg für eine Erholung ebnen?
Warum Makro-Krypto-Nachrichten das nächste Marktergebnis beeinflussen können
Während die Zollunterbrechung die Störung unterstrich, war sie nicht der einzige Makrofaktor, der die Stimmung am Kryptomarkt beeinflusst haben könnte. Die Gefahr eines Krieges hat in der Vergangenheit die Stimmung der Anleger beeinträchtigt.
Interessanterweise erfolgte der jüngste Marktrückgang genau zu dem Zeitpunkt, als US-Präsident Donald Trump Äußerungen machte, dass er auf einen Atomkrieg mit Russland vorbereitet sei.

Der US-Präsident enthüllte außerdem Pläne, Atom-U-Boote in strategische Positionen zu bringen. Die Situation verdeutlichte die zunehmenden geopolitischen Spannungen, die die Entscheidungen der Anleger beeinflussen könnten.
Es überrascht nicht, dass der Krypto-Angst- und Gier-Index, der in der letzten Woche bei über 73 Punkten im Gier-Bereich lag, inzwischen auf neutral gesunken ist.
Zum Zeitpunkt der Beobachtung lag er bei 55 Punkten und könnte weiter in den Angstbereich fallen, wenn die geopolitischen Spannungen weiter eskalieren.

Diese geopolitischen Spannungen könnten die Stimmung der Anleger auf kurze Sicht weiter beeinflussen. Dies könnte sich in einer geringeren Begeisterung der Anleger niederschlagen, insbesondere im Vergleich zu Juni und Anfang Juli.
Kurzfristige Katalysatoren könnten diese makroökonomischen Bedenken möglicherweise ausgleichen. Deshalb hielten die Analysten Ausschau nach möglichen Veränderungen, die in den kommenden Tagen die nächste Bewegung bestimmen könnten.
Warum die Liquiditätsströme der Kanarienvogel in der Kohlengrube für die makroökonomische Situation sein könnten
Die Gesamtliquidität des Kryptomarktes zeigte eine signifikante Korrelation mit dem S&P500. Mit anderen Worten: Der jüngste Markteinbruch war nicht nur auf Kryptowährungen beschränkt, sondern betraf auch den Aktienmarkt.

Die Korrelation zwischen dem Aktienmarkt und der Kryptowährung bestätigte, dass makroökonomische Ereignisse hinter dem jüngsten Rücksetzer der beiden Märkte standen.
Das bedeutet auch, dass dieselben Faktoren die nächste Bewegung bestimmen könnten. Die M2-Geldmenge ist gestiegen und könnte den Liquiditätsfluss am Markt signalisieren, solange sie so weiterläuft.
Auch wenn Kryptowährungen und der Aktienmarkt kurzfristig mit Gegenwind zu kämpfen haben, bleibt der Makroausblick bullisch.
In der Zwischenzeit gab es Anzeichen von Optimismus, insbesondere in der Wal-Kohorte. Ein bestimmter Wal führte beispielsweise eine Bitcoin-Long-Position mit 40-facher Hebelwirkung im Wert von 3,3 Millionen Dollar bei Hyperliquid aus.

Die Long-Position erinnerte an die Art von Geschäften, die Wale in extrem zinsbullischen Phasen ausführen.
Dies deutete darauf hin, dass die Erwartungen an eine Erholungsrallye hoch waren. Der Handel unterstrich jedoch auch ein weiteres potenzielles Liquidationsereignis.
Mehr Verkaufsdruck auf dem Kryptomarkt könnte fremdfinanzierte Long-Positionen auslöschen und möglicherweise einen weiteren Long-Squeeze auslösen.
Ein solches Ergebnis war plausibel, wenn man bedenkt, dass die makroökonomische Situation einen vorsichtigen Ausblick begünstigte, aber die Krypto-Nachrichten der kommenden Woche könnten bestimmen, wie sich die Dinge entwickeln werden.






