google-news-img

‘Alles ist gut’: Britische Inflation steigt auf höchsten Wert seit Anfang 2024

Nach offiziellen Angaben vom Mittwoch stieg die Inflation in Großbritannien mit 3,8% auf den höchsten Stand seit Anfang 2024.

Wieder einmal bricht Großbritannien alle falschen Rekorde, mit der höchsten Preissteigerungsrate unter den größten wohlhabenden Volkswirtschaften der Welt.

Warum ist die Inflation in Großbritannien weiterhin so hartnäckig, und was bedeutet das für den britischen Alltag?

- Advertisement -

UK Inflation: Was die Daten aussagen

Die Verbraucherpreisinflation (VPI) im Vereinigten Königreich ist im Juli 2025 auf 3,8% gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit 18 Monaten erreicht und die Erwartungen der Ökonomen weit übertroffen.

Zu Beginn des Jahres hatte sich die Inflation im Vereinigten Königreich auf knapp unter 3% abgekühlt, nachdem sie zwei Jahre zuvor stark angestiegen war.

Die Zahlen des letzten Monats werden wenig dazu beitragen, die zunehmenden Spannungen in der britischen Wirtschaft und die schwere Last der Familien zu lindern, die bereits mit den steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.

- Advertisement -

Nach Angaben der BBC waren die wichtigsten Faktoren für die Inflation im Vereinigten Königreich ein Anstieg der Flugpreise um 30,2 % im Vergleich zum Vormonat und die anhaltende Inflation bei Nahrungsmitteln und Getränken, die auf eine Jahresrate von 4,9 % anstieg.

Das letzte Mal, dass die Inflation in Großbritannien so hoch war, war Anfang 2024. Damals erholte sich die Weltwirtschaft noch von den Energieschocks, den Versorgungsunterbrechungen nach der Pandemie und dem Anstieg der globalen Rohstoffpreise, was zu höheren Preisen in Großbritannien und einem Großteil Europas führte.

Das heutige unwillkommene Wiederaufleben scheint weniger durch externe Faktoren verursacht zu sein, sondern vielmehr durch anhaltende Lohnzuwächse, angespannte Arbeitsmärkte in Großbritannien und steigende Kosten im Reise- und Dienstleistungssektor, die ein höheres Inflationsumfeld schaffen.

Alles ist gut: Was das für die Briten bedeutet

Der erneute Anstieg der Inflation in Großbritannien hat bereits weitreichende Auswirkungen auf die britischen Haushalte. Die Preise für alltägliche Dinge wie Lebensmittel, Transport und Wohnen sind längst stärker gestiegen als die Gehälter.

Das Durchschnittsgehalt in Großbritannien beispielsweise liegt bereits 50 % unter dem der USA, da die Familien den Druck spüren und es ihnen schwerer fällt, ihren Lebensstandard zu halten.

Darüber hinaus sind derzeit 11% der Briten von Lebensmittelarmut betroffen, da steigende Rechnungen und Lebensmittelkosten die Haushalte dazu zwingen, bei lebenswichtigen Dingen zu sparen.

Das Vereinigte Königreich erlebt auch die höchste Kapitalfluchtrate unter den Ländern der Welt. Schätzungsweise 16.500 Millionäre werden das Vereinigte Königreich bereits im Jahr 2025 verlassen.

Diese deprimierende Situation wurde in der jüngsten “Everything is Fine”-Kampagne von Coinbase hervorragend eingefangen. Das Video persifliert die Botschaften der britischen Regierung und stellt die Realität der Situation gegenüber.

Während die Briten täglich damit zu kämpfen haben, ihre Familien zu ernähren, und sich Dienstleistungen wie die Müllabfuhr zunehmend verschlechtern, legt die Kampagne nahe, dass einige Familien gezwungen sind, Rattenfleisch zu essen:

“Die Straßen können nicht sauberer werden und das Rattenfleisch nicht magerer”

Die unterschwellige Botschaft ist klar: Es ist nicht alles in Ordnung. Viele Menschen in Großbritannien leben von einem Tag auf den anderen in Mietwohnungen mit immer schlechteren Leistungen und höheren Preisen.

Die Welt braucht gesundes Geld mehr denn je

In Anbetracht der aktuellen Situation und der neuen britischen Inflationszahlen ist klar, dass das Land mehr denn je solides Geld wie Bitcoin braucht, das seinen Wert über lange Zeit behält und den zersetzenden Auswirkungen der Inflation widersteht.

Während die Regierungen die Geldmenge nach Belieben ausweiten, um ihre rücksichtslosen Ausgaben zu finanzieren, wird dies zu einer stillen Steuer für die Menschen führen, die die zugrundeliegenden Probleme verschlimmert, anstatt sie zu lösen.

Leider ist dies kein Problem, mit dem Großbritannien allein dasteht. Auch in den USA sind die Großhandelspreise im Juli weitaus stärker gestiegen als erwartet, was ein erstes Anzeichen dafür ist, dass eine höhere Inflation folgen wird.

Einem kürzlich veröffentlichten Video des Bitcoin-Medienunternehmens TFCT zufolge, das eine Gesellschaft im Niedergang zeigt, wurde die Regierung durch die Golddeckung des amerikanischen Dollars gezwungen, “ehrlich” zu sein und die Versuchung, über ihre Verhältnisse zu leben, einzudämmen.

Der Goldstandard verlangte Zurückhaltung, aber als die Konvertierbarkeit des Dollars in Gold aufgehoben wurde, ermöglichte es das Fiat-Geld, das durch nichts gedeckt war, den Politikern, zu finanzieren, was sie wollten, was den Rückgang der Kaufkraft beschleunigte und den Lebensstandard verschlechterte.

Wie der Verfechter des gesunden Geldes Lawrence Lepard häufig sagt:

“Bring das Geld in Ordnung, bring die Welt in Ordnung”.

Disclaimer

The contents of this page are intended for general informational purposes and do not constitute financial, investment, or any other form of advice. Investing in or trading crypto assets carries the risk of financial loss. The forecasted data (also called “price prediction”) on this page are subject to change without notice and are not guaranteed to be accurate.

Our Newsletter

Subscribe to our newsletter to get the latest news and promotions.

Christina Comben
Christina Comben
Christina Comben is a crypto journalist, editor, and content manager with a passion for technology and starting important conversations. As an industry OG, she’s not phased by market volatility and frequently scrimps on Starbucks to BTFD