Wichtige Einblicke:
- Bitcoin entwickelte sich im Oktober 2025 schlechter als der S&P 500 und spiegelte damit das Muster aus dem Jahr 2024 wider, bevor BTC innerhalb von zwei Monaten um 70% anstieg.
- Die Akkumulationsadressen stiegen nach dem Marktabsturz vom 10. Oktober auf über 760.000, was darauf hindeutet, dass kluges Geld den Einbruch gekauft hat.
- Die Zuflüsse in den US-Spot-Bitcoin-ETF drehten ins Positive, blieben aber unter 1.000 BTC pro Tag und damit deutlich unter den 2.500 BTC pro Tag, die während der großen Rallye zu verzeichnen waren.
Der S&P 500 verzeichnete in diesem Monat eine Reihe von Allzeithochs, während sich Bitcoin(BTC) in einer Spanne zwischen $107.000 und $117.000 konsolidierte.
Der Analyst Ash Crypto stellte am 29. Oktober fest, dass sich BTC schlechter als der Aktienmarkt entwickelt hat, sagte aber, dass das gleiche Muster einer 70%igen Bitcoin-Rallye in nur zwei Monaten im Jahr 2024 vorausging.
Die Analyse von Ash Crypto zeigte zwei unterschiedliche Phasen in der Beziehung zwischen dem Bitcoin-Preis und dem S&P 500.
Während der Range-Phase bewegte sich Bitcoin seitwärts, während der Aktienindex stetig anstieg. Dieser Konsolidierungsphase ging eine Expansionsphase voraus, in der der Bitcoin-Kurs stark anstieg und seine Korrelation mit den traditionellen Märkten durchbrach.
Der Analyst erklärte, dass Bitcoin den Aktienmarkt bald einholen wird.

Akkumulationsadressen erreichen Post-Crash-Rekord
Coin Bureau berichtete am 29. Oktober, dass die Anzahl der Bitcoin-Adressen nach dem Börsencrash vom 10. Oktober auf über 760.000 angestiegen ist.
Die Metrik verfolgte Wallets, die konsequent BTC kauften und hielten, ohne zu verkaufen. Die Daten zeigten, dass Smart Money in Zeiten der Angst und sinkender Preise gekauft wurde.
Das in dem Beitrag verwendete Diagramm von Glassnode zeigt, dass die Zahl der Akkumulationsadressen von etwa 754.000 Ende Juli auf 762.000 Ende Oktober gestiegen ist. Die orangefarbene Linie zeigt die Akkumulationsadressen, während die schwarze Linie den Bitcoin-Preis anzeigt.

Der starke Anstieg der Anhäufung fand statt, als der Bitcoin-Kurs während der Oktoberkorrektur von etwa $120.000 auf $107.000 fiel.
Die Akkumulationsmetrik zeigt, dass die langfristigen Inhaber trotz der kurzfristigen Kursschwäche weiterhin Vertrauen haben.
Der Anstieg der Akkumulationsadressen um 2% von den Niveaus vor dem Crash zu den Höchstständen nach dem Crash deutet darauf hin, dass sich ein Kaufdruck bei niedrigeren Preisen aufbaut.
Bitcoin Cost Basis Set Unterstützungs- und Widerstandszonen
Glassnode erklärte am 27. Oktober, dass sich Bitcoin stabilisiert hat, da der Verkaufsdruck nachließ und sich die Rentabilität verbesserte.
Die verhaltene Aktivität und die selektive Beteiligung deuteten auf einen vorsichtigen Markt hin, der sich in einer Bandbreite bewegte, bis eine größere Nachfrage einsetzte.
Das Analyseunternehmen fügte am 28. Oktober hinzu, dass die Verteilung der Kostenbasis von Bitcoin eine Unterstützung bei $111.000 und ein großes Angebot bei $117.000 zeigt. Diese Spanne definierte das Schlachtfeld zwischen den jüngsten Käufern und den Gewinnmitnahmen.
Ein Durchbruch in eine der beiden Richtungen könnte den Ton für die nächste größere Bewegung angeben.
Am 29. Oktober stellte Glassnode fest, dass der Anstieg von 107.000 $ mit einer positiven Entwicklung der Nettozuflüsse in US-Kassa-ETFs zusammenfiel.
Die Zuflüsse blieben jedoch unter 1.000 BTC pro Tag und damit deutlich unter den 2.500 BTC pro Tag, die zu Beginn der großen Erholungen in diesem Zyklus zu verzeichnen waren. Die Nachfrage erholte sich, aber nicht mit der Intensität der letzten Rallyes.
FOMC-Sitzung schafft Bühne für Volatilität
Die FOMC-Sitzung der US-Notenbank am 29. Oktober brachte eine erwartete, bereits eingepreiste Zinssenkung um 25 Basispunkte.
Die Senkung würde das Zielband für die Federal Funds Rate auf 3,75% bis 4% bringen und damit auf der ersten Senkung vom September 2025 aufbauen.
Der Kryptoanalyst Michael van de Poppe bezeichnete den jüngsten Ausbruch von Bitcoin über $112.000 als Bestätigung, dass der Bullenmarkt intakt ist.
Er erwartete einen kurzen Pullback vor der FOMC-Sitzung, gefolgt von einer starken Aufwärtsbewegung, falls die Zinssenkung zustande kommt. Bei Redaktionsschluss ist der Pullback eingetreten, aber die Kursentwicklung zeigt keine Anzeichen für eine starke Fortsetzung des Aufwärtstrends.
Analysten haben im Vorfeld der Fed-Entscheidung zwei Szenarien für Bitcoin skizziert.
Das erste Szenario sah vor, dass Bitcoin bis zur Entscheidung höher notiert und eine Lücke bei den CME-Futures hinterlässt, gefolgt von einem scharfen Umschwung, der den mittleren Bereich bei $109.000 bis $110.000 testet.
Im zweiten Szenario füllte Bitcoin die Lücke bei den CME-Futures vor der FOMC-Sitzung, was eine Trendwende nach oben nach der Ankündigung einleitete und die Tür für ein mögliches neues Allzeithoch im November öffnete.
Zusammengenommen deuten diese drei Faktoren darauf hin, dass Bitcoin die Kraft hat, den Aktienmarkt einzuholen. In der Finanzwelt lässt sich das Potenzial jedoch nicht immer in konkrete Taten umsetzen.






