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Präsident Trump hat soeben eine Senkung der Zölle für China angekündigt: Wird sich der Kryptomarkt erholen?

Das Wichtigste in Kürze:

  • Präsident Trump nennt sein Treffen mit Präsident Xi eine “12 von 10”.
  • Er kündigte niedrigere Zölle auf chinesische Importe an (auf 47%) und sagte, die Frage des Zugangs der USA zu seltenen Erden sei geklärt.
  • Bedeutet dies, dass sich der Kryptomarkt nach der gestrigen Entscheidung zur Zinssenkung erholen wird?

Präsident Trump hat sein persönliches Treffen mit Präsident Xi in Seoul gerade als “eine 12 von 10” bezeichnet und damit die Art von diplomatischem Theater gekrönt, die Händler lieben (und die der Kryptomarkt dringend braucht).

In einem Wirbelsturm positiver Schlagzeilen kündigte das Weiße Haus nach dem hochkarätigen Treffen von Präsident Trump mit Präsident Xi in Seoul eine Senkung der Zölle auf chinesische Importe an. Trump behauptete auch, dass bei Themen wie den seltenen Erden große Fortschritte erzielt worden seien.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hatten chinesische Beamte noch keine öffentlichen Zusagen bezüglich der Exportpolitik gemacht. Für den Moment wird das Thema Waffenstillstand von Washington vorangetrieben, da die Märkte abwägen, ob das Treffen eine echte Erleichterung nach Monaten der eskalierenden Handelsspannungen darstellt.

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Waffenstillstand: Echte Erleichterung oder vorübergehender Frieden?

Im Moment sind die Hoffnungen noch zaghaft. Trump sagt, dass die Zölle auf chinesische Waren auf 47% gesenkt werden sollen. Vielleicht noch wichtiger für den Technologiesektor ist, dass China seine geplanten Beschränkungen für Seltene Erden verschieben wird.

Das Treffen zwischen Trump und Xi könnte den Kryptomarkt beleben | Quelle: BBC auf X

Trump kündigte außerdem an, dass die Zölle auf chinesische Produkte, die zur Herstellung des Opioids Fentanyl verwendet werden, von 20 % auf 10 % sinken werden, während Peking sich zu schärferen inländischen Kontrollen des Exports der Droge verpflichtete. Auch die Agrarmärkte bekamen ihr Fett weg: China versprach, die Importe von US-Sojabohnen sofort zu erhöhen.

Das ist Musik in den Ohren von Risiko-Assets in einer Woche, in der sie es am meisten brauchten, nachdem der Kryptomarkt aufgrund einer mäßig aggressiven Fed und gestrigen BTC-ETF-Abflüssen im Wert von fast 500 Mio. $ gefallen ist.

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Ein stimmungsvoller Oktober für den Kryptomarkt

Diese Woche war eine harte Woche für den Kryptomarkt und die Kryptopreise. Nach der gestrigen Zinssenkung der Federal Reserve, der zweiten in diesem Quartal, trat der Vorsitzende der Fed, Jerome Powell, ans Rednerpult und dämpfte prompt die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen im Dezember.

Seine Worte? “Eine weitere Reduzierung… ist keine ausgemachte Sache, ganz im Gegenteil.” Diese Erklärung ließ Aktien und Kryptowährungen abstürzen, während der Dollar an Wert gewann und Händler die Chancen auf weiteres leichtes Geld senkten.

Bitcoin stürzte nach Powells Äußerungen um 4% ab und verlor kurzzeitig die Marke von 109.000 $. Ethereum rutschte unter $4.000, da auch ETF-Abflüsse den Markt belasteten; mehr als eine halbe Milliarde Dollar verließen den Sektor an einem Tag, angeführt von BTC-Abflüssen.

Rekordabflüsse bei Krypto-ETFs | Quelle: Wu Blockchain auf X

Viele Analysten halten dies für einen normalen turbulenten Ausverkauf. Aber niemand, der auf ein Feuerwerk von Powell wartete, feierte. Gold fiel unterdessen ebenfalls unter die Marke von $4.000 je Unze und spiegelte damit den allgemeinen Rückzug der Anleger aus risikoreichen Anlagen wider.

Der Pivot: Steht die Krypto-Rallye erst am Anfang?

Nun, da sich der Staub der Powell-Enttäuschung kaum gelegt hat, richtet sich die Aufmerksamkeit wieder auf die Geopolitik. Könnte die Zollbefreiung zwischen Trump und Xi den Risikoanlagen und Kryptopreisen neues Leben einhauchen? Das ist keine verrückte Frage. Der Kryptomarkt tendiert dazu, bei einer Deeskalation des Streits zwischen den USA und China zu steigen, insbesondere dort, wo sich der globale Handel und die Lieferketten mit der Blockchain-Wirtschaft überschneiden.

Dennoch hat sich das Narrativ geändert: Die Geldpolitik ist nicht mehr die einzige Triebfeder. Diese neue Runde geopolitischer Flitterwochen, wie zerbrechlich sie auch sein mögen, ist die Geschichte, die die Händler beobachten. Die Aussicht auf geringere Handelskonflikte und eine Pause im wirtschaftlichen Säbelrasseln Washingtons und Pekings könnte eine breitere Risiko-Rallye unterstützen, von Aktien über Kryptowährungen bis hin zu Rohstoffen.

Der Weg nach vorn: Hoffnung und Hürden

Natürlich gibt es keine Garantie, dass dieser Waffenstillstand von Dauer ist. Die Details bleiben unklar (und unterliegen dem nächsten Tweet oder der nächsten Schlagzeile). Seltene Erden, Fentanyl und landwirtschaftliche Erzeugnisse waren schon früher Verhandlungsmasse. Aber für heute haben die Risikofreudigen endlich einen soliden Rückenwind: Eine größere Eskalation ist jetzt vom Tisch, wenn auch nur für eine Weile.

Der Kryptomarkt könnte nach einer Woche voller politischer Schläge endlich von der Matte kommen. Die Charts sagen “vielleicht”. Wie immer ist der nächste Schritt eine Frage der Makroökonomie. Bis dahin wird die Rallye mit einem diplomatischen Händedruck (und einem Tweet) nach dem anderen gemessen werden.

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Christina Comben
Christina Comben
Christina Comben is a crypto journalist, editor, and content manager with a passion for technology and starting important conversations. As an industry OG, she’s not phased by market volatility and frequently scrimps on Starbucks to BTFD