Der Kurs von Avalanche (AVAX) hat das gleiche Unterstützungsband, das den Markt seit März zusammenhält, erneut getestet, und der Druck um dieses Niveau herum ist unverkennbar stärker als zuvor.
Ein Top-Analyst von X sagte seinen Zuhörern, dass dieses Niveau eine gefragte Zone für Smart Money-Investoren darstellt. Der Einstieg in den Markt auf diesem Niveau bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag.
AVAX Kurs durchbricht Unterstützung bei $16, was nun?
Wie @ali_charts auf X mitteilte, hat die $16-Zone seit fast acht Monaten als zuverlässiger Boden fungiert. Jede Berührung dieses Niveaus hat einen bedeutenden Aufschwung ausgelöst.
Dieses Mal jedoch durchbrach der AVAX-Kurs diese wichtige Unterstützung, und das vor einem ganz anderen Hintergrund.
Wenn die Marktdynamik nachlässt, schwächt sich die Preisstruktur ab und der Gesamttrend der Kryptomärkte neigt sich der Erschöpfung zu.
Auf der Tages-Chart schwebte der Kurs direkt über dem 50-EMA. Dieser gleitende Durchschnitt diente die meiste Zeit des Jahres als primärer Trendanzeiger.
Jede entscheidende Bewegung unter diesen Wert – egal in welchem Zeitrahmen – hat in der Vergangenheit einen tieferen und nachhaltigeren Ausverkauf ausgelöst.

Mit dem Verlust der 50-EMA durchbrach er diesmal nicht nur die März-Unterstützung, sondern reihte sich auch in das Muster der Trendstabilität im höheren Zeitrahmen ein.
Unter solchen Bedingungen setzt sich die Talfahrt nicht nur fort, sondern beschleunigt sich. Der Wochenchart zeigt das größere Bild noch deutlicher.
AVAX wird in einem Bereich gehandelt, den Carl Moon als “Deep Discount Zone” bezeichnete, worauf er vor zwei Tagen hinwies.
Die Struktur deutet darauf hin, dass der Kurs in die “Smart Money Buy Zone” rutschen könnte, in der sich langfristige Anleger nach einer Kapitulation typischerweise eindecken.
Die Symmetrie des Diagramms deutet darauf hin, dass der Markt diese Tiefen möglicherweise noch einmal aufsuchen muss, bevor er einen echten Makro-Tiefpunkt bildet.

Doch nicht jeder sieht darin eine Bedrohung. REKTbuildr, dass das Muster einer potenziellen Bodenbildung ähnelt.
Und in der Tat hat AVAX dieses Verhalten schon früher gezeigt: heftige Dochte zur Unterstützung gefolgt von starken Erholungen.
Der Unterschied ist jedoch das zunehmende Zusammentreffen von sich abschwächenden Indikatoren, nachlassendem Momentum und wiederholtem Scheitern bei der Bildung höherer Höchststände.
Wenn der Preis immer wieder mit zunehmender Kraft zur gleichen Unterstützung zurückkehrt, bedeutet dies in der Regel, dass die Nachfrage schwächer wird.
Wenn Avalanche die 50-EMA und die 16 $-Marke verliert, die den Markt seit März verankert hat, wird die Abwärtsbewegung wahrscheinlich nicht sanft sein. Die Charts deuten darauf hin, dass der eigentliche Ausverkauf unterhalb dieser Linie beginnt, nicht oberhalb davon.
Und wenn die Bullen nicht schnell wieder an Stärke gewinnen, könnte sich der AVAX-Kurs auf die Art von tieferen Flushs vorbereiten, die historisch gesehen einer größeren langfristigen Akkumulation vorausgehen.
Derivatdaten deuten darauf hin, dass Futures-Händler auf der Hut sind
Laut Coinglass kühlt sich der Derivatemarkt von Avalanche (AVAX) stark ab. Die Daten deuten darauf hin, dass der Markt an Schwung verliert, anstatt sich auf einen sofortigen Aufschwung vorzubereiten.
Das Volumen ist um mehr als 50% gesunken, ein steiler Rückgang, der oft ein Zeichen für schwindendes spekulatives Interesse ist.
Gleichzeitig ist das offene Interesse zurückgegangen, wenn auch nur leicht. Diese Kombination deutet in der Regel darauf hin, dass die Händler eher Positionen schließen als neue aufbauen.
Wenn beide Metriken zusammen fallen, spiegelt dies einen Markt wider, der sich vom Risiko abwendet. Die Long/Short-Kennzahlen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Über alle Börsen hinweg tendieren die Händler stark zu Long-Positionen.
Das 24-Stunden-Long/Short-Verhältnis hält sich über 1,0, während Binance und OKX eine noch aggressivere Positionierung aufweisen, mit Long-Verhältnissen, die in mehreren Kategorien weit über 2,0 liegen.
Top-Händler positionieren sich eindeutig für einen Aufwärtstrend, aber in einem Umfeld sinkender Umsätze kann diese Zuversicht zu einer Belastung werden.
Wenn die Überzeugung zunimmt, während die Liquidität abnimmt, werden die Märkte oft anfällig für starke Engpässe. Die Liquidationsdaten bestätigen, dass der Druck zunimmt.
In den letzten 12 Stunden wurden Positionen im Wert von fast $418K vernichtet, wobei der Großteil davon von Short-Händlern stammt.
Die 24-Stunden-Ansicht zeigt jedoch das Gegenteil: mehr als 600.000 $ an Long-Liquidierungen – dreimal so viel wie bei den Shorts. Dies deutet darauf hin, dass die Bullen langsam den Boden unter den Füßen verlieren, während der Preis versucht, sich zu stabilisieren.






