Der Bitcoin-Preis hat gerade eine weitere Woche im Minus beendet, aber die Bären haben ihren Angriff in den letzten 24 Stunden abgeschwächt. Ist die Kryptowährung endlich bereit für einen soliden Aufschwung, vor allem jetzt, da sie günstiger geworden ist?
Der Bitcoin-Preis hat in der vergangenen Woche einen weiteren massiven Ausverkauf erlebt. Die Kryptowährung befindet sich seit Oktober in einem allgemeinen Abwärtstrend. Wie erwartet, haben frühere Kapitulationen der Bären die Skepsis gegenüber den zinsbullischen Aussichten der Kryptowährung wachsen lassen.
Obwohl die Abwärtsrisiken aktiv blieben, gab es mehrere Signale, die auf einen möglichen Pivot hinweisen könnten. Der kurzfristige Bitcoin-Inhaber MVRV wies beispielsweise darauf hin, dass sich die Kryptowährung in einer Umkehrzone befinden könnte, in der ein Pivot wahrscheinlich ist.

Der Indikator ist kürzlich auf seine 12-Monats-Unterstützung gefallen. Der Kurs hat sich mindestens dreimal erholt, nachdem er dieselbe Zone erneut getestet hatte.
Es war jedoch erwähnenswert, dass der Bitcoin-Kurs sein Retracement einige Male ausdehnte und der Indikator noch tiefer ging.
War der Bitcoin-Preis bei den jüngsten Tiefstständen überverkauft?
Zuvor beobachtete Daten wiesen auf eine potenzielle Unterstützungsmauer des Bitcoin-Preises bei $94.000 hin. Wir haben am Freitag auch einen signifikanten Nachfrageschub von BTC-Walen beobachtet.
Der Bitcoin-Preis stieg zum Zeitpunkt der Beobachtung um über 1,5%. Definitionsgemäß war die Kryptowährung noch nicht überkauft, da der RSI seinen Tiefpunkt bei 30 erreicht hatte. Die jüngsten Daten wiesen jedoch auch auf eine überverkaufte Stimmung auf dem Markt hin.
Ein Analyst von CryptoQuant stellte fest, dass der Puell-Multiplikator des Bitcoin-Preises zwischen 0,9 und 1,3 schwankt, seit der Preis über $90.000 gestiegen ist. Darüber hinaus hat sich BTC wieder erholt, wenn der Puell-Multiplikator auf 0,9 gefallen ist.

Nach den neuesten Daten ist der Puell Multiple von Bitcoin auf 0,92 gefallen. Dies könnte darauf hindeuten, dass BTC auf der Grundlage dieses Indikators überverkauft war und sich im oder nahe dem unteren Bereich befand.
Langfristig orientierte Inhaber haben den größten Teil des jüngsten Verkaufsdrucks verursacht. Die BTC-Bullen könnten daher eine gute Chance auf eine Erholung haben, wenn dieselben Verkäufer die Abflusshähne zudrehen.
Worauf Sie bei der Bewertung der Bitcoin-Erholungsaussichten achten sollten
Die oben erwähnten Indikatoren deuteten darauf hin, dass sich BTC an oder in der Nähe eines lokalen Bodens befinden könnte. Es bestand jedoch immer noch ein gewisses Risiko einer weiteren Abwärtsbewegung, wobei die nächsten wichtigen Unterstützungsniveaus bei $84.000 und $75.000 lagen.
Auf jede starke Abwärtsbewegung des Bitcoin-Kurses folgten fast immer starke Kurserholungen. Der jüngste Absturz der Kryptowährung könnte auf diese Beschreibung passen.
Die Kryptowährung zeigte am Freitag eine aggressive Nachfrage von Walen. Diese Nachfragewelle hat sich jedoch in den letzten 24 Stunden abgekühlt. Dies könnte auf eine schwache Nachfrage hindeuten. In diesem Fall könnte der Kurs in ein weiteres unentschlossenes Seitwärtsmuster eintreten.
Die Nettokassageschäfte waren in den letzten 24 Stunden immer noch im Minus, und zwar um etwa 24,6 Mio. $. Mit anderen Worten, eine aggressive Nachfrage war nicht an der Tagesordnung.
Außerdem verzeichneten Bitcoin-ETFs Abflüsse im Wert von 492 Millionen Dollar. Dies deutet darauf hin, dass die ETFs nicht auf eine starke Erholung am Wochenende vertrauen.
Derweil sank das Angst- und Gier-Sentiment auf 10, d.h. der Markt befand sich in extremer Angst. Dies war der niedrigste Stand, den der Index in den letzten 12 Monaten erreicht hat.
Das letzte Mal, dass die Marktstimmung so niedrig war, war am 27. Februar 2025. Damals reagierte der BTC-Preis mit einer beträchtlichen, aber begrenzten Erholung und könnte sich jetzt auf eine ähnliche Bewegung vorbereiten. Allerdings könnte die schwache Nachfrage von Walen und Langzeitbesitzern auch weitere Abwärtsrisiken für BTC aufzeigen.






