Wichtige Einblicke
- BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT) wurde im Januar 2024 aufgelegt und erreichte in nur 341 Tagen ein Vermögen von 70 Milliarden Dollar.
- Auf seinem Höchststand im Oktober 2025 mit einem Vermögen von etwa 98 bis 100 Milliarden Dollar erwirtschaftete IBIT etwa 245 Millionen Dollar an jährlichen Gebühren. Damit war es offiziell BlackRocks wichtigster Umsatzträger.
- Nachdem der Bitcoin-Preis im November 2025 stark gefallen war, sank das Vermögen von IBIT wieder auf etwa 70,7 Milliarden Dollar.
In den jüngsten Krypto-Nachrichten hat sich der Blackrock Bitcoin ETF zum umsatzstärksten Instrument des weltweit größten Vermögensverwalters entwickelt.
Der Fonds, iShares Bitcoin Trust (IBIT), wurde im Januar 2024 aufgelegt und wuchs in weniger als zwei Jahren schneller als jeder ETF in der Geschichte.

IBIT erreichte in nur 341 Tagen ein Vermögen von 70 Milliarden Dollar. Selbst als der Bitcoin-Preis fiel, blieb er stark. IBIT ist jetzt das profitabelste Produkt von BlackRock. Die Wall Street hat die Kryptowährung schnell angenommen.
Blackrock IBIT steigt in Rekordzeit von Null auf $70 Milliarden
IBIT begann klein, wuchs aber schnell. In seiner ersten Woche hielt er 1 Milliarde Dollar. Bis Ende 2024 erreichte er $70 Milliarden. Das war das schnellste Wachstum, das ein ETF jemals hatte.
Im Juli 2025 verwaltete IBIT 75 Mrd. $. Im Oktober überschritt es 98 Milliarden Dollar und erreichte kurzzeitig 100 Milliarden Dollar. In der Spitze hielt es mehr als 700.000 Bitcoins.
Dann fiel der Bitcoin-Preis von $125.000 auf $91.000. Das Vermögen von IBIT fiel auf 70,8 Milliarden Dollar. Dennoch ist kein ETF in der Geschichte so schnell gewachsen.
Warum Blackrock IBIT mehr verdient als die älteren Giganten
BlackRock verwaltet mehr als 1.400 ETFs. Der berühmte iShares Core S&P 500 ETF (IVV) verwaltet 624 Milliarden Dollar, erhebt aber nur 0,03% an Gebühren. Das bringt etwa $187 Millionen pro Jahr ein.
IBIT hingegen erhebt mit 0,25% eine achtmal höhere Gebühr. Bei einem Vermögen von 98 Milliarden Dollar bringt diese Gebühr jährlich etwa 245 Millionen Dollar ein.
Das ist mehr als IVV, mehr als der Russell 1000 Growth ETF und mehr als jeder andere BlackRock-Fonds.
Zusammen mit dem Ethereum-ETF von BlackRock bringen die Krypto-Fonds jetzt etwa 260 Millionen Dollar pro Jahr ein.
Analysten sagen, dass die Kombination aus dem hohen Preis von Bitcoin und der starken Nachfrage die einfache Gebührenstruktur extrem leistungsstark macht.
Wie geht es nach dem jüngsten Rückgang weiter?
Der November 2025 war ein harter Monat für die Finanzmärkte. Bitcoin verlor mehr als 25% von seinem Allzeithoch und Investoren zogen in nur wenigen Wochen 2,34 Milliarden Dollar aus IBIT ab.
Cristiano Castro, Geschäftsführer von BlackRock, sagte, dies sei normal für liquide ETFs, die es Anlegern ermöglichen, Geld schnell zu bewegen.
Trotz der Abflüsse kaufen die großen Institutionen weiterhin. Zum Beispiel besitzt die Stiftung der Harvard University IBIT im Wert von 443 Millionen Dollar.
BlackRocks eigene Rentenfonds haben im letzten Quartal 14% mehr Anteile zugelegt. Viele Experten glauben, dass das Geld schnell wieder zurückfließen wird, wenn der Bitcoin wieder steigt.
Viele Analysten sagen voraus, dass IBIT zu einer milliardenschweren Umsatzmaschine werden könnte, wenn Bitcoin 200.000 Dollar oder mehr erreicht.
Für BlackRock hat die Wette auf Bitcoin das Unternehmen bereits für immer verändert. Ein Produkt, das es vor zwei Jahren noch nicht gab, ist jetzt das wichtigste Profitcenter des Unternehmens.
Das zeigt, wie schnell die Wall Street die Kryptowährung angenommen hat. Selbst nach einem starken Kursrückgang bleibt IBIT der profitabelste ETF, den BlackRock je aufgelegt hat.
Sein Aufstieg von Null auf 100 Milliarden Dollar in Rekordzeit ist ein Meilenstein nicht nur für das Unternehmen, sondern für die gesamte ETF-Branche.
Kryptowährungen sind von den Rändern der Finanzwelt ins Herz der Wall Street vorgedrungen. Und der Bitcoin-ETF von BlackRock zeigt den Weg.






