Wichtige Einblicke
- Der Pepe-Preis steigt schnell, aber Momentum-Signale deuten darauf hin, dass es vor dem nächsten Anstieg zu einem kurzen Pullback kommen könnte.
- Großaktionäre kaufen Pepe bei Schwäche weiter, was den Kurs stützt, selbst wenn die Dynamik nachlässt.
- Die nachlassenden Devisenzuflüsse zeigen, dass der Verkaufsdruck nachlässt, so dass der Weg für eine stärkere Erholung offen bleibt, wenn die wichtigen Niveaus zurückerobert werden.
Der Kurs von Pepe ist in den letzten Tagen stark angestiegen. Die Meme-Münze ist in den letzten 24 Stunden um fast 16% gestiegen. Gleichzeitig sieht die wöchentliche Bewegung schwach aus, da der Preis in den letzten sieben Tagen leicht gesunken ist. Dieses gemischte Verhalten zeigt, dass die Käufer zwar wieder aktiv sind, der Markt aber noch nicht ganz zuversichtlich ist.
Im Moment versucht der Pepe-Kurs nach einem kräftigen Abprall nach oben zu drängen. Einige Anzeichen sprechen für einen weiteren Aufwärtstrend. Andere Anzeichen warnen davor, dass es zunächst zu einer kurzen Pause oder einem kleinen Pullback kommen könnte.
Momentum-Signale zeigen kurzfristigen Druck auf den PEPE-Kurs
Ein frühes Warnzeichen ist der RSI, der Relative Strength Index. Der RSI ist ein einfaches Instrument zur Messung des Momentums. Er zeigt an, ob sich der Kurs mit Stärke bewegt oder ob er sich zu verlangsamen beginnt.
Zwischen Mitte September und Mitte Januar hat der Pepe-Kurs ein tieferes Hoch erreicht. Das bedeutet, dass der Kurs seinen früheren Höchststand nicht erreicht hat. Im gleichen Zeitraum bewegte sich der RSI wieder auf das gleiche Niveau wie zuvor. Dies führt zu dem, was Händler eine versteckte bärische Divergenz nennen.
In einfachen Worten: Das Momentum bestätigt den jüngsten Kursanstieg nicht vollständig.

Diese Art von Signal erscheint oft vor einem kurzen Pullback. Es bedeutet in der Regel, dass PEPE sich abkühlen muss, bevor er sich wieder bewegen kann. Das passt zu dem, was wir jetzt sehen. Der PEPE-Kurs ist schnell gestiegen, und der Markt braucht möglicherweise Zeit, um diese Bewegung zu verarbeiten.
Gleichzeitig ist diese Divergenz bereits seit einigen Tagen sichtbar. Ein Teil ihrer Auswirkungen könnte bereits eingepreist sein. Deshalb ist es wichtig, sich nicht nur auf den RSI zu verlassen, sondern auch andere Indikatoren zu überprüfen.
Geldfluss zeigt, dass die Käufer noch da sind
Ein weiteres hilfreiches Tool ist Chaikin Money Flow, oft auch CMF genannt. Mit seiner Hilfe lässt sich feststellen, ob Geld in einen Token fließt oder aus ihm abfließt. Wenn der CMF über Null bleibt, bedeutet dies in der Regel, dass die Käufer noch aktiv sind.
Bei der Meme-Münze Pepe hat sich der CMF zusammen mit dem Preis leicht abgekühlt, aber er bleibt über der wichtigen Marke von 0,33. Das ist wichtig. Es zeigt, dass das Geld den Markt nicht aggressiv verlässt, auch wenn die Dynamik nachgelassen hat. Die Käufer steigen immer noch ein, insbesondere bei kleinen Einbrüchen.

Wenn der CMF während eines Pullbacks positiv bleibt, deutet dies oft darauf hin, dass es sich eher um eine Pause als um eine vollständige Umkehrung handelt. Es bedeutet, dass die Anleger nicht überstürzt verkaufen. Dies spricht dafür, dass ein Pullback begrenzt bleibt und nicht zu einem tiefen Einbruch führt.
Eines der stärksten Signale für den Pepe-Preis kommt von der Aktivität der Wale. Wale sind Großaktionäre, die große Mengen des Angebots kontrollieren. Ihr Verhalten prägt oft die mittelfristigen Preistrends. Die Aktivität der Wale könnte sich auch auf den Anstieg des CMF ausgewirkt haben.
Seit dem 7. Januar haben die Pepe-Wale rund 1,24 Billionen Pepe-Token zu ihren Beständen hinzugefügt. Diese Käufe hielten auch dann an, als der Preis sich seitwärts und leicht nach unten bewegte. Noch wichtiger ist, dass am 13. Januar erneut rund 0,32 Billionen Token hinzukamen, als sich der Meme Coin seinem jüngsten Ausbruchsbereich näherte.
Diese Art von Verhalten deutet normalerweise auf eine längerfristige Positionierung hin. Wale kaufen oft früh und warten ab, anstatt nach dem Höchststand des Preises zu kaufen.
Sinkende Devisenzuflüsse verringern den Verkaufsdruck
Ein weiteres wichtiges Teil des Puzzles ist der Börsenfluss. Der Börsenzufluss zeigt, wie viele Token an Börsen geschickt werden, oft um verkauft zu werden.
Für Pepe sind die Börsenzuflüsse im letzten Monat stark zurückgegangen. Am 3. Januar erreichten die Zuflüsse mit fast 9,29 Billionen Token ihren Höhepunkt. Jetzt liegen sie eher bei 523 Milliarden. Das ist ein sehr starker Rückgang.

Dies zeigt eine einfache Geschichte. Immer weniger Menschen schicken Pepe zum Verkauf an die Börsen. Der Verkaufsdruck lässt nach. Selbst wenn der Preis zurückgeht, kann es sein, dass nicht genug Angebot auf den Markt kommt, um einen starken Rückgang zu verursachen.
Wenn sich sinkende Devisenzuflüsse mit der Akkumulation von Walen verbinden, entsteht oft eine Basis für die nächste Aufwärtsbewegung. Das wichtigste Niveau für den Pepe-Preis liegt derzeit bei etwa $0,0000070. Dieses Niveau ging Anfang Januar verloren und konnte bisher nicht zurückerobert werden. Es liegt knapp über dem aktuellen Kurs.
Wenn der Pepe-Token oberhalb dieses Niveaus schließen kann, würde dies Stärke signalisieren. Von dort aus sehen die Analysten Raum für eine größere Bewegung in Richtung $0,0000111.
Das wäre ein Anstieg von etwa 70% von den aktuellen Niveaus. Wenn der PEPE-Kurs nicht sofort die $0,0000070 zurückerobert, ist ein kleiner Pullback immer noch möglich. Auf der Grundlage der aktuellen Daten sieht dieser Pullback eher nach einer Pause aus.






