Wichtige Einblicke:
- Das zinsbullische Momentum des Bitcoin-Preises kühlt sich ab, nachdem er in dieser Woche zunächst stark begonnen hatte.
- Die Zuflüsse an den Bitcoin-Börsen nehmen zu, was auf mehr Unsicherheit und steigenden Verkaufsdruck hindeutet.
- Bitcoin-ETFs schließen die Woche mit Abflüssen in Höhe von fast 400 Millionen Dollar am Freitag.
- Scott Bessent fordert die Federal Reserve zur Rechenschaft auf. Dies könnte die Anleger dazu veranlassen, vorsichtiger zu sein.
Die erste Januarhälfte ist offiziell beendet und dies ist ein guter Zeitpunkt, um die Entwicklung des Bitcoin-Preises und den Stand der Nachfrage zu bewerten. Die letzten 7 Tage waren bemerkenswert, weil die Kryptowährung mit einem robusten Aufwärtsmomentum begann, das aber in der zweiten Wochenhälfte ins Stocken geraten zu sein scheint.
Der BTC-Preis stieg seit Sonntag um etwa 8,5 % und erreichte am Mittwoch einen Höchststand von $97.939. Die Rallye löste den Optimismus aus, dass der Bitcoin USD-Preis zum ersten Mal seit November über $100.000 steigen würde.
Der Optimismus wurde enttäuscht, als sich Bitcoin in der zweiten Hälfte leicht abkühlte. Dies bedeutete, dass die Kryptowährung nicht genug Schwung bekam, um die $100.000 zu erreichen.

Trotz der abkühlenden Nachfrage war der BTC-Preis zum Zeitpunkt der Beobachtung auf dem besten Weg, die Woche über $95.000 zu beenden. Das bedeutet, dass er die Woche um mehr als 4% im grünen Bereich abschließen wird.
Bitcoin-Preisentwicklung spiegelt steigende Devisenzuflüsse wider
Die Entwicklung des Bitcoin-Kurses in der zweiten Wochenhälfte unterstrich die vorherrschende Unsicherheit über seine Kursentwicklung. Dies stand auch im Einklang mit Makrofaktoren wie dem 4-Jahres-Zyklus, die darauf hindeuten, dass sich Bitcoin in einem Bärenmarkt befinden könnte. In der Zwischenzeit deuten wichtige Signale und interne Signale darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise noch nicht in der Nähe eines Zyklus-Tops ist.
Diese Faktoren haben zu der bestehenden kurzfristigen Unsicherheit beigetragen. Die Zuflüsse an den Börsen haben zum Beispiel kürzlich einen Aufwärtstrend angenommen. Das bedeutet, dass BTC-Besitzer ihre Münzen an die Börsen gebracht haben und sich möglicherweise auf einen Verkauf vorbereiten.

Die Devisenzuflüsse stiegen auf ein Niveau, das zuletzt im November letzten Jahres erreicht wurde. Diese Beobachtung steht im Einklang mit der größeren Unsicherheit der Anleger. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum der Aufwärtstrend bei BTC in der Mitte der Woche wieder verschwand. Es gab jedoch auch andere mögliche Gründe für die kurzlebige Rallye.
Probleme mit der Rechenschaftspflicht der Federal Reserve alarmieren die Anleger
Der Markt hat zwar Mühe, seine Aufwärtsdynamik aufrechtzuerhalten, doch könnten auch externe Faktoren einen großen Einfluss auf die vorherrschende Anlegerstimmung haben. Die Besorgnis über die Tätigkeit der Federal Reserve könnte ein Hauptgrund für die negative Marktstimmung sein.
Der US-Finanzminister Scott Bessent hat in einem Interview die Federal Reserve kritisiert. Er sagte, dass die FED mehr Rechenschaft ablegen müsse und deutete damit Bedenken über ihre Operationen an. Solche Bedenken könnten die Anleger an den Rand drängen und zu einer vorsichtigeren Haltung veranlassen, insbesondere gegenüber risikoreichen Anlagen wie BTC.

Die Rallye in der ersten Wochenhälfte wurde auch von einer robusten Nachfrage bei Bitcoin-ETFs begleitet. Letztere verzeichneten in dieser Woche insgesamt Nettozuflüsse in Höhe von etwa 1,4 Milliarden Dollar.
Die meisten dieser Zuflüsse erfolgten in der ersten Wochenhälfte und stützten damit die Nachfrage nach der Kryptowährung. Die Zuflüsse in der zweiten Wochenhälfte waren jedoch insgesamt negativ. Die Abflüsse aus Bitcoin-ETFs stiegen am Freitag auf 394,7 Millionen Dollar.

Der sprunghafte Anstieg der Abflüsse am Freitag spiegelt den plötzlichen Stimmungsumschwung in der zweiten Wochenhälfte wider. Diese Beobachtungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass es keine Anschlussnachfrage gibt.
Dies könnte jedoch ein kurzfristiges Ergebnis sein. Die Vergrößerung des wöchentlichen Zeitrahmens zeigt, dass sich die Nachfrage in den nächsten Wochen beschleunigen könnte, wenn die Marktbedingungen dies zulassen.






