Wichtige Einblicke:
- Das von Chainlink Labs unterstützte PAC zielt auf den Einfluss der US-Kryptopolitik ab.
- Der Blockchain Leadership Fund zielt darauf ab, pro-Krypto-Kandidaten zu unterstützen.
- Die Zwischenwahlen haben die Aussichten für die Regulierung digitaler Vermögenswerte beeinflusst.
Chainlink Labs und Anchorage Digital gaben am 30. März bekannt, dass sie ein politisches Aktionskomitee gegründet haben, um die Kryptopolitik in den USA zu beeinflussen. Die Initiative richtet sich an Kandidaten im Vorfeld der Zwischenwahlen am 3. November. Beide Unternehmen erklärten, dass sie damit die Blockchain-Gesetzgebung und Finanzregeln beeinflussen wollen.
Diese Entwicklung hat Chainlink News in den Mittelpunkt eines breiteren Vorstoßes der Branche gestellt, die Regulierung zu beeinflussen. Kryptofirmen haben ihre politischen Ausgaben erhöht, nachdem frühere Wahlzyklen günstig ausgefallen waren. Diese Verschiebung ist darauf zurückzuführen, dass politische Entscheidungen nun direkte Auswirkungen auf die Marktstruktur, die Verwahrungsregeln und die Stablecoin-Rahmenbedingungen haben.
Chainlink News verfolgt die Verschiebung der politischen Ausgaben
Aus den Unternehmenserklärungen ging hervor, dass Chainlink Labs und Anchorage Digital den Blockchain Leadership Fund als Gründungsspender unterstützt haben. Der hybride PAC ermöglichte direkte Spenden an Kandidaten und unabhängige Ausgaben für Medienkampagnen. Diese Struktur ermöglichte eine größere Reichweite während der Wahlzyklen.

Die Einreichungen bei der Federal Election Commission zeigten, dass zwischen September und dem 31. Dezember keine Finanzierung bekannt gegeben wurde. Anchorage Digital erklärte später, dass es einen bedeutenden Beitrag leisten wolle, der öffentlich bekannt gegeben werden solle. Diese Reaktion folgte auf die wachsende Aufmerksamkeit, die der nicht offengelegten politischen Finanzierung durch Krypto-Unternehmen zuteil wurde.
Das Timing stimmte mit dem zunehmenden Wettbewerb zwischen den politischen Parteien um die Kontrolle des Kongresses überein. Beide Kammern blieben notwendig, um kryptobezogene Gesetze zu verabschieden, darunter das GENIUS-Gesetz und das CLARITY-Gesetz. Diese Ausrichtung drängte die Unternehmen dazu, sich Einfluss zu sichern, bevor die legislativen Entscheidungen vorankamen.
Chainlink News unterstreicht regulatorischen Einsatz
Aussagen von Unternehmensvertretern zeigten, dass sich die Unterstützung auf Kandidaten konzentrierte, die Initiativen zur Marktreform unterstützen. Chainlink Labs sagte, dass Kandidaten, die den CLARITY Act unterstützen, die Unterstützung der organisierten Industrie verdienen. Diese Position spiegelt die anhaltenden Verzögerungen wider, die mit den Bedenken über die Rendite stabiler Münzen zusammenhängen.

Die Führung von Anchorage Digital hat sich weiterhin aktiv mit den Gesetzgebern auseinandergesetzt, um den regulatorischen Rahmen zu diskutieren. CEO Nathan McCauley hielt Treffen ab, um Bedenken auszuräumen, die den Fortschritt bei wichtigen Gesetzesvorlagen verzögerten. Diese Bemühungen spiegeln die breitere Lobbyarbeit der Branche wider, die darauf abzielt, die Regeln für die Verwahrung und Ausgabe von Wertpapieren zu gestalten.
Die Digital Chamber beteiligte sich ebenfalls an der Initiative und verstärkte die Koordination zwischen den Interessengruppen. Diese Zusammenarbeit deutet auf einen einheitlichen Ansatz zur Beeinflussung der Gesetzgebung im Zusammenhang mit der Blockchain-Infrastruktur hin. Der Schritt folgte auf frühere Bemühungen, bei denen sich Kryptounternehmen an politischen Zielen orientierten.
Chainlink News greift das Wahlprogramm für die Wahl 2024 auf
Die Wahldaten früherer Wahlzyklen haben gezeigt, dass die von Kryptowährungen unterstützten politischen Ausgaben sehr erfolgreich waren. Berichten zufolge sicherten sich bei den letzten Bundestagswahlen 270 Krypto-Kandidaten Sitze im Kongress. Donald Trump hat sich im selben Zyklus auch die Präsidentschaft gesichert.
Fairshake, das von Ripple und Coinbase unterstützt wird, hat Hunderte von Millionen für die Unterstützung gleichgerichteter Kandidaten bereitgestellt. Die Gruppe bestätigte später eine Kriegskasse von mehr als 192 Millionen Dollar für den aktuellen Wahlzyklus. Diese Ausweitung signalisiert, dass sie weiterhin auf die politische Finanzierung als Strategie setzt.
Die aktuelle Dynamik bei den Zwischenwahlen zeigt ähnliche Muster bei allen krypto-orientierten Organisationen. Da die Vorwahlen bereits im Gange sind, deuten die Ausgaben auf koordinierte Bemühungen hin, die Ergebnisse frühzeitig zu beeinflussen. Diese Reaktion spiegelt frühere Zyklen wider, in denen die frühe Finanzierung die Dynamik der Kampagne beeinflusste.
Chainlink News signalisiert Strategiewechsel der Branche
Die Gründung des Blockchain Leadership Fund spiegelt einen strukturierten Ansatz zur politischen Einflussnahme wider. Kryptofirmen gingen über die Lobbyarbeit hinaus und nahmen über PAC-Strukturen direkt an Wahlen teil. Dieser Wechsel erfolgte, weil die Unsicherheit in der Gesetzgebung das Marktwachstum und die Akzeptanz weiterhin beeinträchtigte.
Die Strategie adressierte auch Lücken, die in früheren Regulierungsdiskussionen aufgetreten waren, als die Stimmen der Industrie nicht einheitlich vertreten waren. Durch die Bündelung von Mitteln und Botschaften zielten die Unternehmen darauf ab, sowohl die Gesetzesentwürfe als auch die Abstimmungsergebnisse zu beeinflussen. Dieser Ansatz deutet auf ein längerfristiges Engagement in der Politik hin.
Die Marktteilnehmer verfolgten diese Entwicklungen, da die Klarheit der Regulierungsvorschriften eine wichtige Triebkraft für die Annahme durch die Institutionen blieb. Unternehmen, die im Bereich der Verwahrung, des Einsatzes und der Ausgabe von Wertpapieren tätig sind, konnten von günstigen politischen Ergebnissen profitieren. Diese Verbindung verstärkte den Zusammenhang zwischen politischen Ausgaben und Marktpositionierung.
Die nächste Phase wird von den Fortschritten in der Gesetzgebung abhängen, die mit den anhängigen Gesetzesentwürfen und den Wahlergebnissen im November verbunden sind. Die Kontrolle des Kongresses wird darüber entscheiden, ob vorgeschlagene Krypto-Rahmenregelungen vorankommen oder weiter verzögert werden.






