Wichtige Einblicke:
- Der CEO von Binance, Richard Teng, wies die Behauptungen des WSJ zurück, die Binance mit Transaktionen im Zusammenhang mit dem Iran in Verbindung bringen und bezeichnete den Bericht als unzutreffend.
- Binance sagte, dass die Börse die Angelegenheit vor den Medienanfragen intern untersucht hat und strenge Compliance-Regeln einhält.
- BNB Chain hat das BNBAgent SDK mit Tools für Identität, Zahlungen, Treuhand und Speicherplatz eingeführt.
Die Nachrichten über Binance haben heute eine scharfe Wendung genommen, nachdem CEO Richard Teng die Behauptungen in einem Bericht des Wall Street Journal zurückgewiesen hat, der die Börse mit Transaktionen im Zusammenhang mit dem Iran in Verbindung bringt.
Teng sagte, der Bericht ignoriere wichtige Fakten und verteidigte das Compliance-System von Binance und die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden.
Binance News heute stellt Behauptungen des WSJ auf den Prüfstand
Die Binance-Nachrichten konzentrierten sich heute vor allem auf eine neue Erklärung von Richard Teng, nachdem das Wall Street Journal Anschuldigungen im Zusammenhang mit iranischen Finanzaktivitäten an der Börse veröffentlicht hatte.
Der Bericht behauptet, dass Netzwerke, die mit dem iranischen Finanzier Babak Zanjani verbunden sind, über einen Zeitraum von zwei Jahren rund 850 Millionen Dollar über Binance bewegt haben. Dem WSJ-Bericht zufolge standen diese Aktivitäten im Zusammenhang mit Operationen, die angeblich Netzwerke mit militärischen Verbindungen im Iran unterstützten.
In dem Artikel wurde auch behauptet, dass einige der Transaktionen trotz interner Warnungen zur Einhaltung der Vorschriften bei Binance bis Ende 2025 fortgesetzt wurden.
Der CEO von Binance wies diese Behauptungen in einer öffentlichen Antwort auf X entschieden zurück. Er sagte, die Berichterstattung enthalte “grundlegende Ungenauigkeiten” über Binance und seine Compliance-Struktur.
Er argumentierte auch, dass der Artikel wichtige Informationen, die Binance der Publikation vor der Veröffentlichung mitgeteilt hatte, nicht enthielt.
Einer der Hauptpunkte, den der Binance-CEO ansprach, war der Zeitpunkt der Sanktionen. Er sagte, dass Binance keine Transaktionen mit sanktionierten Personen auf seiner Plattform zulässt.
Ein genauer Blick auf die Binance-Nachrichten
Er fügte hinzu, dass die vom WSJ erwähnten Transaktionen stattgefunden haben, bevor diese Personen sanktioniert wurden. Teng erklärte auch, dass Binance bereits interne Untersuchungen in dieser Angelegenheit eingeleitet hatte, bevor das Wall Street Journal das Unternehmen kontaktierte.
Ihm zufolge hat die Börse diese Details in Gesprächen mit Reportern zur Verfügung gestellt, aber die Informationen wurden nicht in den endgültigen Bericht aufgenommen.
In den Binance-Nachrichten wiederholte die Börse auch ihre Position, dass sie eine strenge Politik gegen illegale Finanzaktivitäten verfolgt.

Teng sagte, dass Binance weiterhin mit den Behörden in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern zusammenarbeitet, um Finanzkriminalität zu bekämpfen und die Überwachungssysteme auf der Plattform zu verbessern.
Der jüngste Bericht kommt zu einer Zeit, in der Binance weiterhin unter strenger Beobachtung von Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt steht.
Fragen zur Geldwäschebekämpfung und zur Einhaltung von Sanktionen verfolgen die großen Krypto-Börsen seit einigen Jahren, da die Regierungen die Aufsicht über die Branche verschärfen.
Binance CEO verteidigt Binance Compliance Programm
Richard Teng nutzte seine Antwort, um das zu verteidigen, was er als ein branchenführendes Compliance-System bei Binance bezeichnete. Er sagte, das Unternehmen habe seine Überwachungssysteme und Compliance-Maßnahmen weiter ausgebaut, da die Börse weltweit wächst.
Der Binance-Manager betonte, dass das Unternehmen keine Toleranz gegenüber illegalen Aktivitäten zeigt. Er sagte, dass Binance aktiv mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet und auf Anfragen im Zusammenhang mit verdächtigen Transaktionen und strafrechtlichen Ermittlungen antwortet.
Seine Kommentare kamen, als der WSJ-Bericht die Aufmerksamkeit auf eine frühere, im Februar 2026 veröffentlichte Berichterstattung lenkte.
In diesem früheren Bericht wurde behauptet, dass mehr als 1 Milliarde Dollar an Transfers, die mit iranischen Netzwerken in Verbindung stehen, über Binance abgewickelt wurden und Bedenken hinsichtlich der internen Compliance-Praktiken aufkommen ließen.
Bislang hat Binance die Vorwürfe immer wieder zurückgewiesen. Das Unternehmen beharrt darauf, dass es in den letzten Jahren stark in Compliance-Personal, Transaktionsüberwachung und Tools zur Überprüfung von Sanktionen investiert hat.
BNB Chain gibt Update zur Entwicklung neuer KI-Agenten
Abseits der Binance-Nachrichten über den Compliance-Streit haben die Entwickler von BNB Chain ein separates Update veröffentlicht, das mit der KI-Agenten-Infrastruktur des Netzwerks zu tun hat. Das Team gab bekannt, dass das BNBAgent SDK jetzt im BNB Chain Mainnet live ist .
Den Entwicklern zufolge soll das System KI-Agenten Werkzeuge für die Verwaltung von Identitäten, Zahlungen, Speicherplatz und Handelsfunktionen bereitstellen.
Das Framework kombiniert mehrere Standards und Dienste, darunter ERC-8004, ERC-8183, MPP/x402 und BNB Greenfield.

Das Update erklärt, dass ERC-8004 die Identität durch NFT-basierte Agentenprofile behandelt. ERC-8183 konzentriert sich auf Treuhandsysteme für bezahlte Aufträge und Aufgabenerfüllung.
Der MPP/x402 ist für direkte Zahlungen zwischen Agenten und Diensten konzipiert.
Laut der Binance-Nachricht sagten die Entwickler auch, dass BNB Greenfield Langzeitspeicher und Speicher für Agenten, die im Netzwerk arbeiten, unterstützen wird. Das Ziel ist es, den Erbauern die Möglichkeit zu geben, je nach den Bedürfnissen ihrer Anwendungen separate Module zu verwenden.






