Wichtige Einblicke:
- Die Schwierigkeit beim Bitcoin-Mining wurde gerade zum zweitgrößten Rückgang seit Jahresbeginn korrigiert.
- Die Rentabilität der Bergbauunternehmen war ein wesentlicher Grund für die Korrektur, doch die KI hat sich zu einer immer größeren Bedrohung entwickelt.
- Analysten erläutern, warum das SOPR-Verhältnis ein Hinweis darauf sein kann, dass sich der Tiefpunkt nähert.
Die Schwierigkeit beim Bitcoin-Mining wurde zum zweiten Mal in diesem Jahr angepasst. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem der Markt mit rückläufigen Marktbedingungen und sinkender Rentabilität zu kämpfen hat. Dies hat einige Miner dazu gezwungen, ihren Betrieb einzustellen.
Die Anpassung des Schwierigkeitsgrades beim Bitcoin-Mining ist für das Gleichgewicht des Systems von entscheidender Bedeutung. Die jüngste Anpassung erfolgte an diesem Wochenende, wobei der Wert von 138,9 T am Freitag auf 128,9 T zum Zeitpunkt der Beobachtung sank.

Das letzte Mal, dass die Schwierigkeit beim Bitcoin-Mining nach unten angepasst wurde, war im Februar dieses Jahres. Durch diese jüngste Anpassung ist sie nun noch weiter gesunken und befindet sich derzeit auf einem neuen Jahrestief. Das letzte Mal, dass der Schwierigkeitsgrad so niedrig war, war im Juli letzten Jahres.
Diese jüngste Anpassung um 9,5 % war eine Reaktion auf die jüngsten Veränderungen. Entscheidend ist jedoch, was dies für das Netzwerk bedeutet.
Der starke Rückgang der Rentabilität der Miner rechtfertigte die Anpassung der Bitcoin-Mining-Schwierigkeit
Die Bitcoin-Hash-Rate erreichte in der letzten Maiwoche einen Höchststand von 1,245 ZH/s. Anfang Juni sank sie jedoch auf bis zu 720 EH/s, und die neuesten Daten zeigen, dass sie bei 781 EH/s lag.

Das Diagramm zur Bitcoin-Hash-Rate bestätigt, dass sich der Rückgang des BTC-Kurses in diesem Monat negativ auf die Rentabilität ausgewirkt hat. Einige Miner waren wahrscheinlich gezwungen, ihren Betrieb einzustellen, da sie bei BTC-Kursen, die unter ihren Betriebskosten lagen, die Gewinnschwelle nicht erreichen konnten.
Aus diesem Grund sind Schwierigkeitsanpassungen wichtig. Der Ausstieg von Minern führt zu längeren Blockzeiten, da eine höhere Schwierigkeit die Transaktionen verzögert. Das bedeutet, dass die Schwierigkeitsanpassung als eine Form des Netzwerkausgleichs dient.
Die gesunkenen Bitcoin-Preise waren nicht der einzige Grund, warum sich Miner aus Mining-Pools zurückgezogen haben. Einige Miner, insbesondere Unternehmen, die zuvor im Bereich des Bitcoin-Minings tätig waren, haben ihren Fokus in letzter Zeit auf den Bereich der künstlichen Intelligenz verlagert.
Der Bedarf von Rechenzentren an Rechenleistung ist einer der Hauptgründe dafür, dass sich einige Miner aus dem Kryptomarkt zurückziehen.
Ist der Tiefststand des Bitcoin-Kurses fast erreicht?
Auch wenn die Mining-Schwierigkeit nicht unbedingt den Preis beeinflusst, kann sie als Indikator für die aktuelle Marktlage angesehen werden. Die größte Sorge besteht derzeit darin, dass die Bitcoin-Kryptowährung ihren Abwärtstrend fortsetzen könnte.
Andererseits sind einige Analysten der Ansicht, dass es zu einer Erholung von den jüngsten Tiefstständen kommen könnte. Diese unterschiedlichen Einschätzungen und Erwartungen deuten darauf hin, dass der Markt hinsichtlich der nächsten Entwicklung weiterhin unsicher ist.
Analysten und Händler haben untersucht, ob der jüngste Kurssturz als solide Unterstützungsmarke fungieren wird. Derzeit herrscht Einigkeit darüber, dass sich der Bitcoin-Kurs nahe seinem aktuellen Zyklustief befindet.
Diese Annahme lässt sich möglicherweise durch wichtige Kennzahlen untermauern. So deutet beispielsweise eine aktuelle Analyse von CryptoQuant darauf hin, dass sich BTC gemessen an seinem SOPR-Verhältnis nahe dem Tiefpunkt des Bärenmarktes befindet. Der Analyse zufolge wird das Bitcoin-SOPR-Verhältnis den Tiefpunkt des Bärenmarktes wahrscheinlich erneut testen, sobald es die Marke von 0,55 auf dem SMA60 erreicht.

Zum Zeitpunkt der Beobachtung lag das Verhältnis bei 0,9. Das bedeutet, dass noch Spielraum für eine weitere Abkühlung besteht, bevor das zuvor genannte Niveau von 0,55 erreicht wird.
Die Kursentwicklung der Kryptowährung Bitcoin hat die Woche bislang mit einem Aufwärtstrend begonnen. Der Kurs steigt derzeit über 65.600 US-Dollar. Die Erholung ist durch schwache Spot-Zuflüsse gekennzeichnet, was darauf hindeutet, dass sie begrenzt sein könnte, sofern sich die Marktkräfte nicht plötzlich zu ihren Gunsten verschieben.






