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Bitcoin-Kurs droht Unterstützung bei rund 60.000 US-Dollar zu verlieren, da das Vertrauen nachlässt

Wichtige Einblicke:

  • Den UTXO-Daten zufolge könnte der Kurs der Kryptowährung Bitcoin (BTC) kurz vor einer Kapitulation stehen.
  • Binance weist auf eine bärische Divergenz zwischen dem BTC-Kurs und dem Taker-Kaufvolumen hin.
  • Der SOPR für Langzeitinhaber zeigt, dass Anleger ihre Bestände mit Verlust verkaufen.

Der Bitcoin-Kurs scheint nach einer weiteren rückläufigen Woche, in der er um über 5 % nachgab, bei etwa 60.000 US-Dollar eine gewisse Unterstützung gefunden zu haben. Nun fragen sich alle, ob sich die führende Kryptowährung wieder erholen oder den Abwärtstrend fortsetzen wird.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels lag der BTC-Kurs knapp unter der 60.000-Dollar-Marke. Zuvor hatte er bereits mehrfach an dieser Marke eine Erholung verzeichnet, was ebenfalls Spekulationen über eine Erholung angeheizt hat.

Genauer gesagt zeigte sich weiterhin eine Dominanz der Bären, da der Kurs zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unter 59.400 US-Dollar zurückfiel. Die On-Chain-Daten spiegelten diese Beobachtung wider und deuteten auf eine weitere Kurskapitulation bei Bitcoin unterhalb der 60.000-US-Dollar-Marke hin.

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Der CryptoQuant-Analyst Darkfost stellte fest, dass die Anzahl der nicht ausgegebenen Transaktionsausgänge (UTXOs) von Bitcoin auf ein Niveau gesunken ist, das historisch gesehen mit Bärenmarktphasen einherging.

Bitcoin (BTC)-Kursanalyse | Quelle: CryptoQuant
Bitcoin (BTC)-Kursanalyse | Quelle: CryptoQuant

Der Bitcoin-Preisanalyse zufolge zeigte das Diagramm einen sprunghaften Anstieg der mit Verlust ausgegebenen UTXOs. Eine Entwicklung, die mit Kapitulationsereignissen im Einklang steht.

Dies spiegelte zudem die anhaltend rückläufigen Marktbedingungen und die sich verschlechternde Marktstimmung wider. Dies war jedoch nicht das einzige rückläufige Signal, das Alarm schlug.

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Die Divergenz zwischen dem Bitcoin-Kurs und dem Kaufvolumen von Taker-Händlern deutet auf ein Abwärtsrisiko hin

Binance zählt zu den größten Krypto-Börsen der Welt. Daher können die dortigen Aktivitäten Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich der Bitcoin-Markt entwickelt, oder zumindest Einblicke in das Anlegerverhalten liefern.

Ein weiterer Analyst von CryptoQuant unter dem Pseudonym MorenoDV stellte fest, dass sich der Verkaufsdruck bei BTC im Bereich um 60.000 US-Dollar deutlich abgeschwächt habe. Dazu zählen auch die höheren Tiefststände vor dem Rückgang am Sonntag.

Auch die Bitcoin-Finanzierungssätze tendierten eher zur positiven Seite. Dies deutet darauf hin, dass Derivatehändler möglicherweise mit einem Ausbruch des Kurses oder einer Erholung von den jüngsten Tiefstständen gerechnet haben.

Unterdessen zeigte das Kaufvolumen der Käufer eine divergierende Entwicklung, nachdem es weiter nach unten tendierte.

BTC-Analyse | Quelle: TradingView
BTC-Analyse | Quelle: TradingView

In der Analyse wurde auf die steigenden Finanzierungssätze hingewiesen, während die Nachfrage nach Bitcoin am Kassamarkt schwach war. Dies bedeutet, dass es am Derivatemarkt zu einer zunehmenden spekulativen Positionierung kam, ohne dass eine solide Nachfrage am Kassamarkt die Erholung stützte.

Eine solche Konstellation führt häufig zu vermehrten Zwangsliquidationen, insbesondere wenn sich der Kurs in die entgegengesetzte Richtung bewegt. In diesem Fall würde eine weitere Kursschwäche Bitcoin (BTC) weiteren Zwangsliquidationen von Long-Positionen aussetzen.

Verkaufen Bitcoin-Inhaber ihre Kryptowährung mit Verlust?

Die Aussicht auf eine Kurskapitulation bei Bitcoin bedeutet einen steigenden Verkaufsdruck. In diesem Fall muss der Verkaufsdruck stärker sein als jegliche Akkumulation auf den jüngsten, gedrückten Kursniveaus.

Interessanterweise geschieht dies zu einem Zeitpunkt, zu dem Bitcoin-ETFs ihre BTC-Bestände weiterhin abbauten. Zudem stand MicroStrategy im Fokus der Aufmerksamkeit, da dem Unternehmen vorgeworfen wurde, maßgeblich zum sinkenden Marktvertrauen beigetragen zu haben.

Der SOPR-Wert für langfristige Bitcoin-Inhaber ist in der vergangenen Woche unter 1 gefallen. Dies war das erste Mal seit Oktober 2022, dass er im Monatschart unter 1 fiel.

SOPR der langfristigen Bitcoin-Inhaber | Quelle: CryptoQuant
SOPR der langfristigen Bitcoin-Inhaber | Quelle: CryptoQuant

Dieses Ergebnis war aus einem wichtigen Grund bemerkenswert. Immer wenn der SOPR der Langzeitinhaber unter 1 fällt, deutet dies in der Regel darauf hin, dass Langzeitinhaber mit Verlust oder nahezu mit Verlust verkaufen. Ein solches Ergebnis tritt normalerweise ein, wenn eine Kapitulation erwartet wird.

Interessanterweise deckte sich diese Beobachtung mit den neuesten Daten zu den Kapitalflüssen großer Anleger. Auch die „Whales“ haben am Wochenende auf dem Spotmarkt mehr Bitcoin (BTC) verkauft als gekauft.

Die große Frage lautet nun jedoch, ob der Bitcoin-Kurs in dieser Woche endgültig nachgeben und weiter fallen wird oder ob er genügend Schwung für eine Erholung sammeln kann.

Angesichts der Dynamik des Marktes könnten sich beide Szenarien noch verwirklichen. Bislang hat der Markt jedoch zahlreiche Anzeichen gezeigt, die auf eine Baisse hindeuten.

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The contents of this page are intended for general informational purposes and do not constitute financial, investment, or any other form of advice. Investing in or trading crypto assets carries the risk of financial loss. The forecasted data (also called “price prediction”) on this page are subject to change without notice and are not guaranteed to be accurate.

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Michael Gachihi Nderitu
Michael Gachihi Nderitu
A passionate writer/blockchain analyst with over 5 years of experience at the blockchain and crypto frontline. Michael also likes to keep a close watch on developments on the bleeding edge of technology, with keen attention on global economics and geopolitics.