Wichtige Einblicke
- Nachrichten zu Cardano berichten über die Genehmigung des „van Rossem“-Hard-Forks im Rahmen des „Voltaire“-Governance-Systems, dessen Aktivierung für den 18. Juli vorgesehen ist.
- Mit dem Upgrade auf Protokollversion 11 werden neue Plutus-Funktionen eingeführt, die die Ausführungskosten für Smart Contracts senken.
- Cardano tritt zudem der x402 Foundation der Linux Foundation bei, während Hydra im Zusammenhang mit institutionellen Abwicklungen Aufmerksamkeit erregt.
Die Nachrichten rund um Cardano stehen wieder im Fokus, nachdem das Netzwerk die „van Rossem“-Hard-Fork über sein „Voltaire“-Governance-System genehmigt hat. Das Upgrade ist für den 18. Juli vorgesehen und wird die Protokollversion 11 mit neuen Plutus-Funktionen einführen, die die Ausführungskosten für Smart Contracts senken. Es handelt sich um die erste Hard-Fork, die vollständig von der Community genehmigt wurde.
Cardano-Nachrichten: Der Termin für den Van-Rossem-Hard-Fork wurde auf den 18. Juli festgelegt
Cardano hat den „van Rossem“-Hard-Fork genehmigt; das Upgrade soll am 18. Juli in Betrieb gehen. Diese Entscheidung wurde von BSCN bekannt gegeben, das mitteilte, dass der Vorschlag das „Voltaire“-Governance-System des Netzwerks durchlaufen habe.
Die Genehmigung stellt einen wichtigen Schritt für das Netzwerk dar, da es sich um den ersten Hard Fork handelt, der vollständig über das dezentrale Governance-System von Cardano genehmigt wurde. Frühere größere Upgrades wurden unter Einbeziehung der Gründungsgremien des Projekts genehmigt. Diesmal erfolgte die Entscheidung im Rahmen des Governance-Modells, das während der Voltaire-Ära eingeführt wurde.
Mit der Protokollversion 11 werden zusätzliche Plutus-Primitive und Skriptverbesserungen eingeführt, die darauf abzielen, den Ausführungsaufwand zu reduzieren und die Flexibilität für Entwickler zu erhöhen. Laut Input Output Global (IOG) erweitert das Update die verfügbaren Smart-Contract-Funktionen und senkt gleichzeitig den Rechenaufwand für ausgewählte On-Chain-Operationen.

Die Genehmigung zeigt, dass das Governance-System nun für wichtige Netzwerkentscheidungen genutzt wird. Sie markiert zudem eine weitere Etappe in Cardanos Plan, der Community eine größere Rolle bei der Gestaltung der Blockchain-Entwicklung einzuräumen.
Auch der Kurs der Kryptowährung ADA steht im Fokus, da Händler das Upgrade aufmerksam verfolgen. Zwar führt ein Hard Fork nicht immer zu Kursbewegungen, doch werden solche Netzwerkänderungen in der Regel genau beobachtet, da sie sich auf die Entwickleraktivität und das Interesse der Nutzer auswirken können.
Die Einführung am 18. Juli wird der nächste Test sein, während sich das Netzwerk auf die Aktivierung der genehmigten Änderungen vorbereitet.
Wird der Kurs der Kryptowährung ADA vom wachsenden Interesse an Hydra profitieren?
In weiteren Nachrichten zu Cardano wird das Protokoll zudem als mögliche Option für die Abwicklung institutioneller Transaktionen diskutiert. Dori (@handle), ein aktives Mitglied der Cardano-Community, der regelmäßig auf X über Blockchain-Infrastrukturen für Unternehmen schreibt, argumentierte, dass Institutionen der Effizienz der Abwicklung, der Sicherheit und einer kontrollierten Teilnahme Vorrang vor der Größe des Ökosystems einräumen.
In dem Beitrag wurde auf Südkorea hingewiesen, wo Institutionen bereits gemeinsam an Plattformen für tokenisierte Wertpapiere arbeiten. Den Kommentaren zufolge werden Plattformen wie Canton und Besu häufig ausgewählt, da sie private Netzwerke mit strengeren Kontrollmechanismen unterstützen.

Hydra wurde in diesem Zusammenhang als mögliche Lösung für Cardano vorgestellt. Eine Gruppe zugelassener Institutionen könnte ihren eigenen „Hydra Head“ betreiben, Transaktionen zügig abwickeln und das Endergebnis auf der Cardano-Blockchain abrechnen.
In dem Beitrag wurde zudem deutlich gemacht, dass Hydra nicht alle Funktionen bereitstellt, die Institutionen möglicherweise benötigen. Funktionen wie Identitätsprüfungen, Zugriffskontrollen, selektive Offenlegung und die Rückgewinnung von Vermögenswerten müssten weiterhin über Smart Contracts und andere Software erfolgen.
Dennoch geht man davon aus, dass Cardano als Abwicklungsschicht dienen könnte, während diese zusätzlichen Compliance-Tools bei Bedarf hinzugefügt werden. Diese Sichtweise hat auch den Kurs der Kryptowährung ADA im Fokus gehalten, da der Markt auf weitere Anwendungsfälle in der Praxis wartet.
Cardano tritt der x402 Foundation der Linux Foundation bei
Laut der offiziellen Ankündigung der Linux Foundation zur Gründung gehört Cardano neben Amazon Web Services (AWS), Google Cloud, Visa, Mastercard, Stripe, Coinbase, Ripple, Circle und weiteren Technologie- und Finanzdienstleistungsunternehmen zu den Gründungsmitgliedern der x402 Foundation. Die Stiftung wird die Entwicklung des offenen x402-Zahlungsstandards für internetbasierte Transaktionen beaufsichtigen.
Ziel ist es, Zahlungsstandards für Maschine-zu-Maschine-Transaktionen zu unterstützen, da immer mehr digitale Dienste automatisiert werden.
Laut den Cardano-Nachrichten bedeutet der Beitritt zur Stiftung, an einer Arbeit mitzuwirken, die zukünftige Zahlungssysteme prägen könnte . Zudem reiht sich das Netzwerk damit in die Riege bedeutender Technologie- und Zahlungsunternehmen ein, die an demselben Vorhaben arbeiten.
Insgesamt haben die Genehmigung des Hard Forks, die Diskussion um Hydra und die neuen Stiftungsmitglieder dafür gesorgt, dass es in dieser Woche zahlreiche Neuigkeiten rund um Cardano gab. Jedes Update bietet der Community neue Anknüpfungspunkte, während der Kurs der Kryptowährung ADA für viele Marktteilnehmer weiterhin im Mittelpunkt des Interesses steht.






