Wichtige Einblicke:
- Die Kryptowährung Shiba Inu ist an diesem Wochenende nach einem Kursanstieg von rund 39 % die Kryptowährung mit der besten Wertentwicklung unter den Top 50.
- Shiba Inu verzeichnete am Samstag den höchsten täglichen Zufluss am Spotmarkt seit Monaten.
- Ein moderates Open Interest deutet auf eine starke Spot-Positionierung hin, während ein sprunghafter Anstieg der negativen Funding-Sätze auf Erwartungen einer kurzfristigen Korrektur hindeutet.
Shiba Inu behauptete an diesem Wochenende seine Position als Kryptowährung mit dem größten Kursanstieg unter den Top 50. Dies war einem unerwarteten Aufschwung zu verdanken, bei dem der Kurs von seinem Tiefststand am Freitag bis zu seinem Höchststand am Sonntag um fast 39 % stieg.
Zum Hintergrund: Die Kryptowährung Shiba Inu wurde am Freitag bei einem Tiefststand von 0,00000421 US-Dollar gehandelt. Am Sonntagmorgen stieg ihr Kurs jedoch auf bis zu 0,00000583 US-Dollar und erreichte damit wieder ein Niveau, das zuletzt im Mai zu verzeichnen war.
Trotz dieser beeindruckenden Kursrallye gab der Kurs der Kryptowährung Shiba Inu deutlich nach, was auf umfangreiche Gewinnmitnahmen hindeutet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde die Kryptowährung bei 0,00000512 US-Dollar gehandelt.

Trotz des Rückgangs war SHIB weiterhin der größte Gewinner unter den führenden Kryptowährungen. Darüber hinaus könnte diese Gewinnmitnahme auch dadurch ausgelöst worden sein, dass die Kryptowährung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels laut RSI-Indikator überkauft war.
Die Kursrallye der Shiba-Inu-Kryptowährung wurde durch eine massive Zuführung von Spot-Liquidität gestützt
Bevor man beurteilt, ob die Meme-Coin ihre jüngsten Kursgewinne halten kann, ist es wichtig, die entscheidenden Faktoren hinter dem Kursanstieg zu untersuchen. Der Analyst SHIBMortal stellte einen starken Liquiditätszufluss insbesondere von südkoreanischen Börsen fest.

Der Großteil der Nachfrage nach der Kryptowährung Shiba Inu an diesem Wochenende entfiel auf den Samstag. Zudem war diese Nachfrage vor allem am Kassamarkt zu beobachten.
Daten von CoinGlass zeigten, dass die Kryptowährung SHIB allein am Samstag positive Nettomittelzuflüsse in Höhe von über 5 Millionen US-Dollar verzeichnete. Dies war der größte tägliche Spot-Zufluss seit über neun Monaten.

Dieser sprunghafte Anstieg der Zuflüsse erfolgte, während sich die Meme-Coin nach monatelangen anhaltenden Kursverlusten in einer Konsolidierungsphase befand. Tatsächlich bewegte sich der Kurs der Shiba-Inu-Kryptowährung in der Nähe ihrer historischen Tiefststände, wobei in jüngster Zeit Anzeichen für eine Akkumulation zu beobachten waren.
Der RSI-Indikator von SHIB hatte zuvor ein zunehmendes bullisches Momentum signalisiert. Die Liquiditätszufuhr am Samstag war der Treibstoff, den die Meme-Coin für eine derart explosive Entwicklung ohne bärische Widerstände benötigte.
Steht dem SHIB-Kurs eine weitere Erholung bevor?
Auf kurzfristige Kurssprünge folgt in der Regel eine gewisse kurzfristige Korrektur, insbesondere in Zeiten erhöhter Unsicherheit. Bislang hat sich die Marktstimmung noch nicht so weit verbessert, dass sie weitere Kursgewinne stützen könnte.
Dennoch spielen bei der Bestimmung des nächsten möglichen Ergebnisses auch andere Marktfaktoren eine Rolle. Dazu gehört beispielsweise das Handelsvolumen am Derivatemarkt im Vergleich zum Kassamarkt.
Im Fall von Shiba Inu Crypto wurde der jüngste Kursanstieg durch eine solide Spot-Positionierung gestützt. CryptoQuant gab bekannt, dass der Kursanstieg durch eine gesunde Akkumulation gestützt wurde, was sich an dem Anstieg der aktiven Adressen in den letzten Tagen ablesen lässt.
Am 19. Juli gab es etwa 1.630 aktive Adressen, doch diese Zahl ist seitdem bis zum 25. Juli auf über 3.150 Adressen angestiegen. Fast eine Verdopplung innerhalb weniger Tage.

Auch das Derivate-Segment stieß bei den Händlern auf großes Interesse. So stieg beispielsweise das Open Interest von SHIB von rund 30 Millionen US-Dollar am 20. Juli auf etwa 48 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Ein relativ bescheidener Anstieg, doch das Derivatevolumen blieb am Samstag zurück, was bestätigt, dass der Kassahandel im Vordergrund stand. In den letzten 24 Stunden kam es jedoch zu einem Anstieg des Derivatevolumens um mehr als 2.000 %, begleitet von einem sprunghaften Anstieg der negativen Funding-Sätze.
Der starke Anstieg der negativen Finanzierungssätze deutet darauf hin, dass Derivatehändler mit einer Kurskorrektur gerechnet haben. Die Käufe am Kassamarkt könnten jedoch auch darauf hindeuten, dass sich die Händler möglicherweise auf eine weitere Erholung in den kommenden Monaten einstellen.
Hinweis:
Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Leser sollten sich vor einer Anlageentscheidung an einen zugelassenen Finanzberater oder einen anderen qualifizierten Fachmann wenden.






