Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) ist kürzlich ins Fadenkreuz geraten. Der Grund dafür ist die Art und Weise, wie sie die Dokumente für ihren laufenden Rechtsstreit mit Coinbase gesäubert hat.
Das Gericht sagte, die FDIC habe in böser Absicht gehandelt, indem sie Dokumente übermäßig geschwärzt habe. Diese Dokumente wurden durch den Freedom of Information Act (FOIA) erlangt.
Das Urteil verpflichtet die Agentur außerdem, ihre Schwärzungen zu überprüfen und zu überarbeiten, um für mehr Transparenz und Fairness im Schwärzungsprozess zu sorgen.
Gericht setzt Frist für Freigabe von Coinbase-FDIC-Dokumenten
Nach diesem Urteil verschärfte sich der Rechtsstreit zwischen Coinbase und der FDIC. Der Grund dafür ist, dass das Gericht die pauschale Schwärzungsmethode der Behörde nicht befürwortet hat.
Der Richter befand auch, dass die Behörde nicht die notwendige Arbeit geleistet hatte, um ihre umfangreichen Schwärzungen zu rechtfertigen. Er bemängelte insbesondere das Fehlen einer differenzierten Begründung durch die FDIC.
Das Urteil besagt, dass die FDIC die Dokumente auf Änderungen prüfen muss. Sie muss sicherstellen, dass alle Schwärzungen gerechtfertigt sind und vollständig erklärt und verteidigt werden können.
Das Gericht setzt eine Frist bis zum 3. Januar 2025 für die Übergabe der Dokumente an Coinbase. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt in dem laufenden Rechtsstreit, der bereits mehrere fragwürdige Schritte seitens der Behörde gezeigt hat.
Das Rechtsteam von Coinbase, angeführt von Chief Legal Officer Paul Grewal, äußert sich weiterhin besorgt über die Weitergabe von Privatkundendaten durch die FDIC. Dies ist eine Reaktion auf die anhaltenden Bedenken über die Geheimhaltung rund um die FDIC und die abrupte Schließung von Konten.
Coinbase behauptet Beweise für staatliche Krypto-Unterdrückung
Diese Entscheidung folgt auf die Veröffentlichung von Dokumenten durch Coinbase, die die Beteiligung der FDIC an der dubiosen Operation Chokepoint 2.0 belegen.
Laut diesen Dokumenten, die durch einen FOIA-Antrag erhalten wurden, hat die Agentur Banken angewiesen, keine Krypto-Geschäfte zu bedienen.
Im Jahr 2022 wurde ein Schlüsseldokument zur Verfügung gestellt, das den Versuch der FDIC beschreibt, Finanzinstitute unter Druck zu setzen, damit sie keine kryptobezogenen Transaktionen mehr durchführen.
Das Anwaltsteam von Coinbase sieht diese Dokumente als Beweis für eine koordinierte Anstrengung der Bundesbehörden, das Wachstum der Kryptowährungsindustrie zu bremsen.
Die FDIC riet den Finanzinstituten jedoch aktiv davon ab, Kryptofirmen Dienstleistungen anzubieten. Einige dieser Briefe wurden direkt an die Banken geschickt. Wir argumentieren, dass dies Teil eines umfassenderen Vorstoßes der Regierung ist, Krypto-Innovationen zu unterdrücken.
Eine weitreichendere Konsequenz der Entscheidung des Gerichts, die FDIC zurück ans Reißbrett zu schicken, ist, dass sie die Art und Weise beeinflussen könnte, wie Bundesbehörden Anfragen nach Informationen unter FOIA behandeln.
Wenn die Agentur sich weigert, diese neue Entscheidung zu befolgen, könnten weitere Maßnahmen in ihrem Namen ergriffen werden. Es bedeutet auch, dass der gesamte Regulierungsprozess an die Öffentlichkeit gelangen könnte.
Der Sieg von Coinbase wirft jedoch auch größere Sorgen darüber auf, wo die Bundesregierung steht und welche Regulierungen rund um Krypto sie auferlegen würde.






