Wichtige Einblicke:
- In den letzten Nachrichten zur Krypto-Regulierung haben 53 Krypto-Unternehmen innerhalb von sechs Monaten MiCA-Lizenzen erhalten, die grenzüberschreitende Dienstleistungen in 30 europäischen Ländern ermöglichen.
- Vierzehn Stablecoin-Emittenten wurden zugelassen, darunter Circle und Crypto.com; Tether wurde aufgrund der Nichteinhaltung der Vorschriften ausgeschlossen.
- Deutschland war bei den Zulassungen führend und erteilte die meisten CASP-Lizenzen, gefolgt von den Niederlanden und Malta.
Die Anleger verfolgen die Aktualisierungen der Krypto-Regulierung genau, da sich der globale Fokus auf digitale Vermögenswerte verschiebt. So haben 53 Unternehmen innerhalb von sechs Monaten nach der Einführung der EU-Verordnung eine MiCA-Lizenz erhalten.
Diese Lizenz ermöglicht es allen Firmen, in 30 europäischen Ländern zu operieren. Binance und Tether wurden jedoch von der genehmigten Liste ausgeschlossen.
Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich die Einhaltung von Vorschriften in der gesamten EU schon bald ändert.
Krypto-Regulierung: MiCA beginnt, die EU-Krypto-Compliance neu zu gestalten
Die Regulierung von Kryptowährungen in der Europäischen Union hat einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht.
Berichten zufolge haben 53 Firmen eine Zulassung im Rahmen der Markets in Crypto-Assets (MiCA) erhalten .
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) bestätigte die Aktualisierung am 7. Juli durch Daten, die von Patrick Hansen, Geschäftsführer von Circle, übermittelt wurden.
MiCA, das Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist, bietet eine einheitliche rechtliche Struktur für Krypto-Asset-Dienstleistungen in der EU.
Der Rahmen ermöglicht es lizenzierten Firmen, ihre Dienstleistungen in 30 Ländern zu portieren.
Dies geschieht in erster Linie im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), ohne dass eine gesonderte Genehmigung in jedem Land erforderlich ist.
Diese Lizenzen wurden an eine breite Palette von Unternehmen vergeben, darunter traditionelle Banken, Fintechs und Krypto-Plattformen.
Zu den bemerkenswerten Namen gehören BBVA, Robinhood, Coinbase, Kraken und OKX.
Diese Firmen können nun in der gesamten EU unter einem einzigen regulatorischen Dach legal arbeiten.
Binance, die nach Handelsvolumen größte Kryptobörse der Welt, wurde nicht in die Liste der lizenzierten Unternehmen aufgenommen.
Das Unternehmen hat kürzlich Gillian Lynch zur neuen Leiterin für Europa und Großbritannien ernannt.
Nach Angaben von Binance wird sich Lynch auf die Stärkung des regulatorischen Engagements und die Unterstützung der Compliance-Bemühungen in beiden Regionen konzentrieren.
Tether, der Emittent des weit verbreiteten Stablecoins USDT, fehlte ebenfalls auf der Liste der lizenzierten Unternehmen.
Der Stablecoin des Unternehmens hatte die MiCA-Standards noch nicht erfüllt und war daher von einigen in der EU ansässigen Börsen, darunter Coinbase und Crypto.com, ausgelistet worden.
Dies ist umso bemerkenswerter, als der breite Markt die globalen Krypto-Regulierungen genau im Auge behält.
Stablecoin-Emittenten übernehmen die Führung bei der frühen Einführung von MiCA
Vierzehn der 53 zugelassenen Firmen wurden für die Ausgabe von Stablecoins oder E-Geld-Token (EMTs) unter MiCA zugelassen.
Diese Zulassungen verteilten sich auf sieben EU-Länder und umfassten Unternehmen wie Circle, Crypto.com, Societe Generale, Stablemint, Quantoz und StablR.

Insgesamt entfielen auf die zugelassenen Emittenten 20 fiat-gestützte Stablecoins. Davon waren 12 an den Euro gekoppelt, sieben an den US-Dollar und einer an die tschechische Krone.
Es ist erwähnenswert, dass diese Token nun durch das MiCA-Regulierungssystem rechtlich abgesichert sind.
Das Fehlen von Tether auf dieser Liste könnte auf eine Verzögerung bei der Anpassung an das neue regulatorische Umfeld hindeuten.
Ihr Ausschluss hat bereits dazu geführt, dass sie von mehreren Handelsplattformen in Europa entfernt wurde, was ihre Marktpräsenz in der Region beeinträchtigen könnte.
Diese Verschiebung unterstreicht die Rolle des Rahmenwerks bei der Regelung der Ausgabe und Verwaltung von Stablecoins unter einem einheitlichen Regelwerk.
Deutschland führt die Liste der MiCA-lizensierten Krypto-Anbieter an
Neben den Stablecoin-Emittenten wurden 39 Firmen als Krypto-Asset-Service-Provider (CASP) lizenziert.
Diese Lizenzen deckten eine Vielzahl von Dienstleistungen ab, darunter Handelsplattformen, Depotbanken und andere kryptobezogene Angebote.
Deutschland hat mit 12 die meisten CASP-Lizenzen ausgestellt. Die Niederlande folgten mit 11, während Malta fünf Lizenzen ausstellte.
Andere Länder, darunter Frankreich, Irland und Litauen, haben sich ebenfalls aktiv am Genehmigungsverfahren beteiligt.
Die Zulassung großer Plattformen wie Kraken und Coinbase deutet auf eine wachsende Übereinstimmung zwischen Krypto-Operationen und den Erwartungen der EU-Regulierungsbehörden hin.
Dies könnte mehr Unternehmen dazu ermutigen, sich in den kommenden Monaten um die Einhaltung der MiCA-Richtlinie zu bemühen.
Die erste Serie von Lizenzen zeigt, wie der MiCA-Rahmen die Krypto-Regulierung in ganz Europa standardisieren könnte.
Sie kann auch zukünftige Entwicklungen in anderen globalen Rechtssystemen beeinflussen.






