Im Gegensatz zu den Spekulationen im Zusammenhang mit den XRP-Nachrichten hat Bill Morgan, ein Rechtsexperte, bestätigt, dass der 15. August keine Frist für eine Lösung im Fall Ripple gegen die SEC ist.
Vielmehr stellte er klar, dass es sich um eine verfahrensrechtliche Anforderung handelt, nach der beide Parteien einen gemeinsamen Status beim Berufungsgericht einreichen müssen.
Dieses Ripple-Update könnte eine Reihe von Optionen beinhalten, wie z.B. die Beantragung zusätzlicher Zeit oder die Bestätigung der nächsten Schritte im XRP-Rechtsverfahren.
XRP Nachrichten: Bill Morgan klärt den Status der Berufung von Ripple gegen die SEC
In den jüngsten XRP-Nachrichten erklärte der Rechtsexperte Bill Morgan, dass die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) nicht verpflichtet ist, ihre Berufung bis zum 15. August zurückzuziehen.
Er erklärte, dass es sich bei der Frist um eine verfahrenstechnische und nicht um eine zwingende Voraussetzung für eine Lösung handelt. Dem Experten zufolge muss die US-Börsenaufsicht SEC am 15. August einen gemeinsamen Statusbericht mit Ripple einreichen, um das Berufungsgericht über den Fortschritt der Berufung zu informieren.
Diese Einreichung könnte eine Rücknahme, einen Antrag auf eine Verlängerung oder einen anderen Verfahrensschritt beinhalten. Bill Morgans Äußerungen stellten die Annahme vieler XRP-Inhaber in Frage, dass an diesem Tag eine Abrechnung fällig ist.
Ripple und die SEC hatten zuvor eine 60-tägige Pause beantragt, um einen überarbeiteten Vergleich zu diskutieren. Diese Pause endete im Juni. Während dieser Zeit einigten sich beide Parteien darauf, einige Aspekte des von Richter Torres im Jahr 2024 erlassenen Urteils zu ändern.
Das Gericht lehnte ihren Antrag jedoch ab. Richter Torres entschied, dass die Änderungen nicht ohne Eingreifen eines höheren Gerichts gewährt werden können.
Seitdem haben die Spekulationen um den 15. August zugenommen, obwohl es sich dabei um eine Frist für die Einreichung von Verfahrensanträgen handelt und nicht um ein Vergleichsdatum.
XRP/BTC Chart zeigt historische Ausbruchszone
In der Zwischenzeit hat das XRP/BTC-Handelspaar eine siebenjährige Akkumulationsspanne verlassen, wie die Chartanalyse von Cas Abbé zeigt.
Dieses Intervall hatte ein Minimum und ein Maximum von 0,00001400 BTC und 0,00003800 BTC innerhalb von 176 Wochenkerzen.
XRP/BTC stieg Mitte 2025 über die Widerstandsmarke von 0,00003800 BTC und bewegte sich auf eine Angebotszone zwischen 0,00018000 BTC und 0,00025000 BTC zu.

Diese Region diente als eines der wichtigsten Durchbruchsniveaus im Jahr 2018, gilt aber derzeit als bedeutender Widerstandsbereich.
Der anhaltende Kaufdruck durch die XRP-Nachrichten könnte eine Umkehrung der XRP-Preisstruktur gegenüber Bitcoin einleiten.
Analyst Abbé brachte diese Rallye mit den laufenden Entwicklungen im Ripple-Prozess und der erwarteten Einführung eines XRP-Spot-ETF in Verbindung.
Er fügte hinzu, dass die aktuelle Preisentwicklung, wenn sie anhält, dem schnellen Anstieg von XRP Ende 2017 ähneln könnte.
Wichtige MACD-Zeitrahmen für XRP
Auf der anderen Seite hat EGRAG Crypto die historischen Tiefststände des XRP-Preises anhand des MACD-Indikators überprüft.
Er identifizierte zwei wichtige Tiefpunkte des Zyklus, einen im März 2020 nach dem Höchststand von 2017 und einen weiteren im Juni 2022 nach dem Höchststand von April 2021. Diese Zyklen dauerten 821 bzw. 426 Tage.

Durch die Anwendung dieser Zeitrahmen auf das Pivot-Hoch vom November 2024 schlug EGRAG zwei mögliche Fenster für das nächste Zyklustief vor. Der Analyst nannte Januar 2026 (426 Tage) und Februar 2027 (822 Tage).
Die XRP-Nachrichten markierten das Ziel für Februar 2027, was darauf hindeutet, dass es eher mit der historischen Zyklusdauer übereinstimmen könnte.
EGRAG ist der Ansicht, dass diese Phase die ausgedehnten Konsolidierungsphasen widerspiegelt, die vor vergangenen XRP-Rallyes zu beobachten waren. Wenn dies zutrifft, könnte die nächste parabolische Bewegung einige Zeit in Anspruch nehmen.
Außerdem wurde in den jüngsten XRP-Nachrichten prognostiziert, dass die Klage von Ripple gegen die SEC bis 2026 andauern könnte, wie der Marktkommentator AltcoinBale anmerkte.
Dennoch spielte der Rechtsexperte Bill Morgan die Möglichkeit eines solchen Aufschubs herunter und stellte fest, dass der Kongress dem gemeinsamen Antrag von Richter Torres höchstwahrscheinlich zustimmen wird.






