Wichtige Einblicke:
- Bitwise hat bei der SEC ein S-1 für einen Chainlink ETF eingereicht, um seinen Krypto-ETF-Vorstoß zu ergänzen.
- Der ETF würde LINK direkt halten und von Coinbase verwaltet werden.
- Die Preisprognosen der Analysten deuteten langfristig auf $100 hin.
Bitwise Asset Management hat eine S-1 Registrierungserklärung bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht, um einen Chainlink ETF aufzulegen.
Die Einreichung war einer der ersten Versuche, den nativen Token eines Orakelnetzwerks einer Regulierung zu unterwerfen.
Analysten und Kommentatoren, darunter Eric Balchunas, bezeichneten den Schritt als einen potenziellen Meilenstein sowohl für den Vermögenswert als auch für den breiteren Kryptomarkt.
Bitwise bemüht sich um Genehmigung für Chainlink ETF
Bitwise reichte den Antrag bei der SEC gemäß dem Securities Act von 1933 ein. Das vorgeschlagene Produkt wurde als “Bitwise Chainlink ETF” aufgeführt.
In der Einreichung wurde Delaware als Gründungsstaat angegeben und die Coinbase Custody Trust Company als Depotbank genannt.
Sollte der ETF genehmigt werden, würde er direkt Chainlinks Token, LINK, halten.
Er würde keine Hebelwirkung oder Derivate verwenden, sondern stattdessen den CME CF Chainlink-Dollar-Referenzkurs nachbilden.
Der Nettoinventarwert würde einmal täglich aktualisiert werden, während die Intraday-Werte alle 15 Sekunden aktualisiert würden, um die Echtzeit-Kurse widerzuspiegeln.
Eric Balchunas, ein leitender ETF-Analyst bei Bloomberg, teilte die Entwicklung in den sozialen Medien und betonte die Bedeutung der Entscheidung von Bitwise.

Das Unternehmen hat eine Erfolgsbilanz bei der Einreichung von Anträgen für Einzel-Token-ETFs und diversifizierte Indizes, mit früheren Anträgen für Vermögenswerte wie Solana, XRP und NEAR.
Die Aufnahme von Chainlink, das für seine hohe Walaktivität bekannt ist, in die Liste zeigt eine erweiterte Strategie, die darauf abzielt, Anlegern reguliertere Möglichkeiten des Zugangs zu digitalen Token zu bieten.
Die Einreichung erfolgte in einer Zeit sich ändernder Regulierungen, die durch eine frühere Genehmigung von Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs gekennzeichnet war.
Dieser Präzedenzfall wird wahrscheinlich die Tür für ähnliche Produkte öffnen, die an andere Kryptowährungen gebunden sind.
Die Rolle von Chainlink als führendes Protokoll
Es ist erwähnenswert, dass Chainlink im Jahr 2019 als dezentrales Orakelnetzwerk gestartet ist.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, Blockchains mit realen Daten zu verbinden, so dass Smart Contracts sicher mit externen Informationen interagieren können.
Noch wichtiger ist, dass diese Dienste Preisfeeds, die Generierung von Zufallszahlen für Glücksspiele und Tools für die Interoperabilität zwischen den Handelsketten umfassen.
Das Protokoll hat sich zu einem der am meisten integrierten Teile der Blockchain-Infrastruktur entwickelt.
Bis 2025 unterstützte es Tausende von Projekten und galt als Grundlage für dezentralisierte Finanzierungen.

Seine Orakel-Technologie hat den Wert von Smart Contracts in Billionenhöhe für DeFi, NFTs, Spiele und andere Blockchain-Anwendungen gesichert.
LINK, der Token, der das Netzwerk antreibt, wird verwendet, um für Orakeldienste zu bezahlen und Anreize für Datenanbieter zu schaffen.
Dieser Nutzen unterscheidet ihn von vielen anderen Token, die hauptsächlich zu Spekulationszwecken bewertet werden.
Zum Zeitpunkt der Bitwise-Einreichung war LINK die 13. größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung und wurde für knapp 23 Dollar gehandelt.
Die Einführung eines ETFs, der sich ausschließlich auf Chainlink konzentriert, wäre der erste Versuch in den USA, institutionellen Anlegern direkten Zugang zu einem Orakel-Netzwerk-Token zu geben.
Beobachter merkten an, dass ein solcher Schritt Chainlink weiter in den Mainstream-Finanzmarkt bringen könnte.
Marktreaktionen und LINK Preisausblick
Es ist wichtig hinzuzufügen, dass der ETF-Antrag Diskussionen darüber ausgelöst hat, wie der Kurs von LINK reagieren könnte.
Der Marktanalyst Ali Martinez meinte, dass LINK vor einem Preisanstieg noch einen weiteren Rückgang erleben könnte, eine Prognose, die mit früheren Prognosen übereinstimmt.
Sein auf Twitter geteiltes Chart zeigt, dass LINK sich innerhalb eines langfristigen Musters konsolidiert, wobei ein möglicher Ausbruch in der Zukunft projiziert wird.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Veröffentlichung notierte der LINK-Kurs bei $24,29, was einem Rückgang von 1,08% innerhalb von 24 Stunden entspricht.
Trotz der kurzfristigen Schwäche diskutierten die Händler darüber, ob die ETF-Nachrichten dazu beitragen könnten, eine Dynamik für eine längere Erholung zu schaffen.
In den Kommentaren in den sozialen Medien wurden sowohl die Risiken als auch die Chancen hervorgehoben.
Einige verwiesen auf die Volatilität von LINK mit einer Fünfjahresrate von über 100% und einem maximalen Drawdown von mehr als 85%. Andere argumentierten, dass diese Schwankungen auch Möglichkeiten für Gewinne bieten könnten.






