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NVIDIA-Chip-Verbot könnte bald Schwäche des Kryptomarktes auslösen

Der Kryptomarkt hat auf eine Zinssenkung der US-Notenbank gewartet. Händler glauben, dass niedrigere Zinsen Geld zurück in Risikoanlagen wie Kryptowährungen bringen könnten.

Doch noch bevor diese Entscheidung getroffen wird, gibt es bereits ein anderes Problem auf den globalen Märkten. China hat seine führenden Technologieunternehmen angewiesen, keine Chips für künstliche Intelligenz (KI) von NVIDIA mehr zu kaufen und bestehende Verträge zu kündigen.

Dieser Schritt hat die NVIDIA-Aktie nach unten gedrückt, und die Schwäche könnte sich auf den Kryptomarkt auswirken.

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Chinas Verbot trifft NVIDIA-Aktie

China ist der größte Abnehmer von NVIDIAs High-End-Chips. Diese Chips werden verwendet, um starke KI-Modelle zu trainieren.

Jetzt hat Peking diese Importe verboten. Es will, dass lokale Unternehmen stattdessen hausgemachte Chips verwenden.

Dieser Schritt ist Teil des langen Kampfes zwischen den USA und China darum, wer bei KI und neuen Technologien die Führung übernimmt.

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China verbietet NVIDIA-Chips | Quelle: X

Der Chip, um den es geht, ist der RTX Pro 6000D. Es handelt sich dabei nicht um eine Gaming-Karte, sondern um eine GPU auf Serverebene, die hauptsächlich für große Aufgaben wie das Training von KI oder den Betrieb von Rechenzentren verwendet wird.

Er ist mit GDDR7-Speicher ausgestattet, was ihn schneller macht als ältere Versionen. Der Chip ist auch sehr kostspielig, die Preise in China liegen bei fast 50.000 Yuan.

RTX Pro wird zum Hit | Quelle: X

Viele große Unternehmen haben es bereits vor Pekings Verbot getestet oder geplant, es zu verwenden. Das macht die Entscheidung noch einschneidender.

Die NVIDIA-Aktie reagierte sofort.

Die Aktie fiel im vorbörslichen Handel um mehr als 1,6% auf fast $174. Einige Anleger sind immer noch der Meinung, dass die Nachfrage in anderen Regionen den Preis in Richtung $200 treiben könnte.

Aber viele befürchten, dass die Aktie dadurch noch stärker fallen könnte. Der Grund dafür ist die Größe des Unternehmens. NVIDIA ist der wertvollste Chiphersteller der Welt und eine der wichtigsten Aktien auf dem US-Markt.

Es ist mehr wert als die gesamte Wirtschaft von Großbritannien, Kanada oder Russland. Wenn ein so großes Unternehmen anfängt zu fallen, machen sich Anleger in der gesamten Tech- und Kryptobranche Sorgen, dass die Stimmung ins Negative kippen könnte.

Wie groß ist NVIDIA | Quelle: X

China hat schon früher ähnliche Marktschocks verursacht.

Im Jahr 2021 verbot sie das Bitcoin-Mining, was die Miner dazu zwang, den Betrieb einzustellen oder ins Ausland zu gehen. Der Preis stürzte wochenlang ab.

Das neue Chip-Verbot unterscheidet sich im Detail, zeigt aber das gleiche Muster: Ein einziger politischer Schritt Pekings kann die globalen Märkte durcheinander bringen.

KI-Token spüren bereits den Druck

Die Schwäche der NVIDIA-Aktie zeigt sich bereits in den Krypto-Token, die mit KI verbunden sind, noch bevor die Nachricht Schlagzeilen machte. Fetch.AI (FET) fiel an einem Tag um 2,5%.

Internet Computer (ICP) ist in der letzten Woche um mehr als 4% gefallen. Akash Network (AKT) hat in den letzten 30 Tagen über 10% verloren, und Qubic (QUBIC) ist um fast 30% gefallen.

Die meisten KI-Münzen bewegen sich seit Wochen seitwärts oder fallen. Wenn NVIDIA sich weiter abmüht, könnte sich diese Schwäche noch verstärken.

KI-Aktien waren schon vor der Nachricht lang im roten Bereich | Quelle: X

Es gibt auch eine direkte Verbindung zwischen diesen Token und NVIDIA-Chips.

Mit Render (RNDR) können Sie Ihre ungenutzte Grafikleistung vermieten, und ein Großteil dieser Leistung stammt von NVIDIA-Chips.

Akash (AKT) betreibt dezentrale Cloud-Dienste, von denen viele auf NVIDIA-basierten Servern aufgebaut sind.

Bittensor (TAO), eine Blockchain für das Training von KI-Modellen, hängt von GPU-Farmen ab, die Teile von NVIDIA verwenden.

Wenn sich das Angebot an Chips verlangsamt oder die Preise steigen, könnten diese Projekte ein langsameres Wachstum, höhere Kosten und ein geringeres Interesse von Investoren erfahren.

Warum sich der Kryptomarkt für NVIDIA interessieren sollte

KI-Token waren einer der Hauptgründe für den Anstieg der Altcoins seit 2023. Viele Investoren glaubten, dass KI-Krypto-Projekte wachsen könnten, wenn sie helfen, echte Rechenaufgaben zu lösen.

Aber das Verbot von NVIDIA-Chips stellt dieses Wachstum nun in Frage. Wenn einer der Top-Chiphersteller nicht in einen großen Markt wie China verkaufen kann, könnten sowohl KI-Aktien als auch KI-Krypto-Token vor weiteren Problemen stehen.

Die Entscheidung der Fed über die nächste Zinssenkung ist immer noch die wichtigste Schlagzeile. Aber wenn die NVIDIA-Aktie weiter fällt, könnte dies den Technologie-, KI- und anderen riskanten Märkten schaden.

Kryptowährungen reagieren oft schnell auf diese Art von Bewegungen, weil die Preise so stark von der Stimmung der Anleger abhängen. Wenn Händler sehen, dass Technologie und KI schwach werden, könnten sie sich auch von Altcoins zurückziehen.

Die eigentliche Frage ist jetzt also nicht nur, ob die Fed die Zinsen senkt. Es geht auch darum, ob sich die NVIDIA-Aktie von Chinas Verbot erholen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten sowohl die Wall Street als auch der Kryptomarkt einen weiteren Einbruch erleben.

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Rahul Nambiampurath
Rahul Nambiampurath
Rahul Nambiampurath's cryptocurrency journey began in 2014 when he stumbled upon Satoshi's Bitcoin whitepaper. With a bachelor's degree in Commerce and an MBA in Finance from Sikkim Manipal University, he was among the few who first recognized the untapped potential of decentralized technologies. Since then, he has helped DeFi platforms like Balancer and Sidus Heroes — a Web3 metaverse — as well as CEXs like Bitso (Mexico's largest) and Overbit reach new heights with his media outreach skills and digital marketing strategies. For the past eight years, he has also covered major crypto events for leading publications — including Investopedia, Crypto Briefing, FXEmpire, Crypto.news, The Defiant, and BeInCrypto — with expertise spanning DeFi, DAOs, NFTs, and everything decentralized.