Wichtige Einblicke
- Der Bitcoin-Kurs fällt, da die Langzeitbesitzer weiter verkaufen.
- Abflüsse und Liquidationen von Bitcoin-ETFs bringen mehr Angebot auf den Markt.
- Die schwache Spotnachfrage verhindert eine Stabilisierung des Bitcoin-Preises.
Die jüngste Bitcoin-Kurskorrektur ist nicht wirklich eine plötzliche Bewegung. Der Abwärtstrend ist nun schon seit Monaten aktiv.
Nachdem er Ende 2025 seinen Höchststand bei 126.000 $ erreicht hatte, ist er um mehr als 40% gefallen und hat kürzlich die 70.000 $-Marke unterschritten. Der jüngste crashartige Einbruch wurde nicht durch ein einzelnes Ereignis ausgelöst, wie die Liquidationen, die normalerweise dafür verantwortlich gemacht werden.
Er hat sich im Laufe der Zeit durch wiederholte Verkäufe, schwache Nachfrage und durchbrochene Unterstützungsniveaus aufgebaut. Mehrere Signale zeigen, warum der Druck anhält.
Bitcoin-Kurs rutscht inmitten der Probleme von Langfristbesitzern ab
Eine der größten Veränderungen in diesem Zyklus ist das Verhalten der Langzeitbesitzer. Dies sind Geldbörsen, die Bitcoin länger als sechs Monate halten.
In den vergangenen Zyklen hat diese Gruppe in der Regel den Preisverfall von Bitcoin (BTC) überstanden. Dieses Mal haben viele ihr Engagement reduziert.
Datensätze von Glassnode zeigen, dass diese überzeugten Inhaber sogar über 140.000 BTC in einem Zeitraum von 30 Tagen abgesetzt haben, als die Preise noch stabil waren.

Die On-Chain-Daten zeigen, dass ältere Münzen bei $84.000, $76.000 und $70.000 stetig verkauft werden. Anstatt auf höhere Preise zu warten, haben sich viele dafür entschieden, die Gewinne zu sichern.
Wenn diese Gruppe verkauft, entfernt sie eine starke Unterstützung. Außerdem erhöht sie bei jedem Erholungsversuch das Angebot.
Das hat den Bitcoin-Preis lange Zeit unter Druck gesetzt.
Bitcoin (BTC) Preis Schlüsselunterstützungszonen wiederholt gescheitert
Bitcoin hat seit Ende 2025 mehrere wichtige Kursbereiche durchbrochen. Die BTC-Preisunterstützung bei $84.000 ist zuerst gescheitert.
Dann $76.000 bzw. $70.000. Jede Pause folgte dem gleichen Muster.
Zum Vergleich: Der Verkaufsdruck nahm zu, während die Käufer zurücktraten. Der BTC-Preis rutschte schnell ab.
Diese Niveaus waren wichtig, weil viele Anleger dort kauften. Sobald sie gebrochen wurden, schwand das Vertrauen. Viele Inhaber wurden zu Verkäufern statt zu Käufern.

Danach wurden diese Zonen zum Widerstand. Als der Kurs drehte, kam es erneut zu Verkäufen. Dies hat es dem Bitcoin-Kurs schwer gemacht, wieder einen stabilen Boden zu bilden.
BTC-Spot-Verkäufe führten den Rückgang an
Der aktuelle Bitcoin-Preisverfall begann nicht an den Futures-Märkten. Er begann auf den Spotmärkten. Große Wallets und ältere Besitzer schickten Münzen an Börsen und verkauften sie. Dies drückte den BTC-Preis ohne Hebelwirkung nach unten.
Danach folgten die Liquidationen. Als der Kurs nach unten ging, wurden die fremdfinanzierten Händler aus dem Markt gedrängt. Long-Positionen wurden automatisch geschlossen. Das führte zu weiteren Verkäufen.

Dies führte zu wiederholten Wellen von Abwärtsdruck auf den BTC-Preis. Selbst kleine Rückgänge wurden zu großen Bewegungen, weil die Liquidität dünn war.
Bitcoin-ETF-Abflüsse sorgen für mehr Angebot
Bitcoin-ETFs waren in früheren Zyklen eine wichtige Stütze. Diese Unterstützung hat sich abgeschwächt. Im Jahr 2026 haben viele ETFs regelmäßige Abflüsse verzeichnet. Wenn Anleger Geld abziehen, müssen die Fonds Bitcoin verkaufen.
Dadurch wird dem Markt ein echtes Angebot hinzugefügt.

Ein weiteres Problem ist die Kostenbasis. Viele ETF-Käufer sind bei $85.000 bis $90.000 eingestiegen. Bei den aktuellen Preisen sitzen sie auf Verlusten.
Wenn der BTC-Kurs leicht ansteigt, nutzen einige dies zum Ausstieg. Dies begrenzt den Aufwärtstrend. Die ETFs absorbieren nicht mehr das Angebot. Sie tragen zum Angebot bei.
Nachfrage nach neuen Käufen bleibt schwach
Das letzte Problem für den BTC-Preis ist die Nachfrage. Die Anhäufung von Walen ist begrenzt. Große Fonds sind zurückhaltend. Die Aktivität des Einzelhandels hat sich verlangsamt.
Das Handelsvolumen zeigt, dass bei Rückgängen weniger Käufer einsteigen. Viele Anleger ziehen es vor, zu warten. Ohne starke Nachfrage dominieren die Verkäufe.
Das ist der Grund, warum der Preis immer weiter sinkt, anstatt sich zu stabilisieren. Zusammengenommen erklären diese Signale die aktuelle Bitcoin-Preisstruktur. Ältere Inhaber verkaufen.
Unterstützungszonen sind verschwunden. Liquidationen sind häufig. ETF-Abflüsse halten an. Und schließlich bleiben die Käufer zurückhaltend.
Solange diese Situation anhält, wird der Druck wahrscheinlich anhalten. Damit sich der Bitcoin-Preis stabilisieren kann, müssen sich die Verkäufe verlangsamen, und es muss wieder eine stabile Spotnachfrage geben. Solange das nicht geschieht, bleibt der Markt defensiv.






