Wichtige Einblicke:
- Peter Schiff geht davon aus, dass der Bitcoin-Preis bei $10.000 Unterstützung finden wird, warnt aber davor, dass der Coin noch weiter fallen könnte.
- Der BTC-Kurs nähert sich seinem “Max Pain”-Niveau, so dass Händler möglicherweise erhebliche Verluste hinnehmen müssen.
- BIP 360 führt Aktualisierungen ein, um Bitcoin vor zukünftigen Quantencomputer-Risiken zu schützen und so langfristige Sicherheit zu gewährleisten.
Der Bitcoin (BTC)-Preis steht wieder im Rampenlicht, nachdem Peter Schiff sagte, dass die langfristigen Charts eine mögliche Unterstützung bei $10.000 zeigen. Trotz dieses Aufrufs bezweifelt er, dass dieses Niveau halten wird. Gleichzeitig debattieren Händler darüber, ob der BTC-Markt nach den Rekordverlusten der letzten Woche die Schmerzgrenze erreicht hat.
Peter Schiff’s Vorhersage zur Unterstützung des Bitcoin-Preises
Peter Schiff hat eine Debatte ausgelöst, nachdem er seine Meinung zum langfristigen Bitcoin-Chart geäußert hat. Er sagte, dass der Chart darauf hindeutet, dass es eine erste Unterstützung bei $10.000 geben könnte. Sein Kommentar erregte schnell die Aufmerksamkeit sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern.
Ein Nutzer fragte ihn direkt, ob $10.000 die Marke sei, bei der er kaufen würde. Schiff antwortete, dass er nur auf eine anfängliche Unterstützung hinweise. Er machte deutlich, dass er nicht davon ausgeht, dass die $10.000 langfristig halten werden.
Ein anderer Nutzer erinnerte ihn daran, dass er zuvor vorgeschlagen hatte, dass Bitcoin auf Null fallen könnte. Peter Schiff antwortete, dass dieses Ergebnis seiner Meinung nach wahrscheinlich richtig ist, aber es könnte viele Jahre dauern, bis es eintritt.

Seine Äußerungen spiegeln seine langjährige Kritik an Bitcoin wider. Er hat oft argumentiert, dass der Vermögenswert keinen realen Wert hat und hauptsächlich von der Spekulation abhängt. Indem er auf die Marke von 10.000 Dollar hinwies, signalisierte er kein Vertrauen. Stattdessen bezeichnete er sie als möglichen Haltepunkt vor einem weiteren Rückgang.
Die Reaktion im Internet war gemischt, da einige Händler den Kommentar als ein weiteres Beispiel für seine bärische Haltung sehen. Andere sehen darin ein Zeichen, dass selbst starke Kritiker glauben, dass Bitcoin nicht über Nacht zusammenbrechen wird. Die Diskussion findet in einer Zeit statt, in der der Markt unter starkem Verkaufsdruck und zunehmender Unsicherheit steht.
Die Bitcoin Preis Max Pain Analyse
Während Schiff über die langfristige Unterstützung sprach, konzentrierten sich die Marktanalysten auf die jüngsten Verluste. Der Krypto-Kommentator Nic bezeichnete die letzte Woche als das größte realisierte Verlustereignis in der Geschichte von Bitcoin, das sich auf 3,2 Milliarden Dollar belief.
Der realisierte BTC-Preisverlust ist eine On-Chain-Kennzahl. Er misst den Wert der Münzen, die zu einem niedrigeren Preis gehandelt wurden, als sie zuletzt den Besitzer wechselten. Vereinfacht ausgedrückt, zeigt er an, wie viel Geld die Anleger durch den Verkauf mit Verlusten tatsächlich eingesackt haben. Der starke Rückgang hat einige Händler zu der Frage veranlasst, ob der Markt nahe an dem ist, was viele als “maximalen Schmerz” bezeichnen.

Dieser Begriff bezieht sich auf einen Punkt, an dem die meisten schwachen Besitzer bereits verkauft haben, oft nach schweren Verlusten, so dass weniger Verkäufer zurückbleiben. Als Reaktion auf Nics Beitrag sagte ein Händler, dass der Bitcoin-Preis auf $65.000 und möglicherweise $55.000 fallen könnte. Nic stimmte zu, dass $55.000 ein vernünftiges Ziel zu sein scheint.
Die Börse zeigt, dass nicht jeder glaubt, das Schlimmste sei vorbei. Selbst nach einem realisierten Rekordverlust bleibt die Erwartung einer weiteren Abwärtsbewegung bestehen. Bitcoin war in den letzten Sitzungen einer starken Volatilität ausgesetzt, und das Vertrauen scheint fragil zu sein. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wurde der Bitcoin-Preis bei $67.216,01 gehandelt, was einem Rückgang von 6,04% in der letzten Woche entspricht.
Bitcoin und der entscheidende Schritt zur Bewältigung des Quantenrisikos
Neben der BTC-Kursentwicklung arbeiten die Entwickler auch an technischen Verbesserungen. Anduro berichtete, dass eine aktualisierte Version von BIP 360 in das offizielle Bitcoin BIP GitHub Repository aufgenommen wurde.
Mit dem Update wird Pay-to-Merkle-Root (P2MR) eingeführt. Dieser vorgeschlagene Ausgabetyp beseitigt den quantenanfälligen Schlüsselpfad von Taproot und behält gleichzeitig die Kompatibilität mit Tapscript und Skriptbäumen bei.

Der Vorschlag legt auch den Grundstein für zukünftige Post-Quantum-Signaturen. Es handelt sich um einen Soft Fork, d.h. die bestehenden Taproot-Ausgaben sind davon nicht betroffen. Die Änderung erfolgt auf freiwilliger Basis und zwingt die derzeitigen Nutzer nicht dazu, Geldmittel zu transferieren. Darüber hinaus wurde Isabel Foxen Duke als Co-Autorin hinzugefügt.
Laut der Ankündigung sollte dieser Schritt sicherstellen, dass der Vorschlag über die Entwicklergemeinschaft hinaus klar und verständlich ist. Das Update ist eine Reaktion auf die Kritik, dass Bitcoin-Entwickler die Quantenbedrohungen nicht ernst genommen haben.
Auch wenn die Risiken der Quanteninformatik ein langfristiges Problem bleiben, signalisiert der Schritt, dass an der Vorbereitung auf mögliche zukünftige Herausforderungen gearbeitet wird.






