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Tether-Nachrichten: Einfrieren von 42,4 Mio. USDT löst Rechtsstreit über staatliche Beschlagnahme aus

Wichtige Erkenntnisse:

  • Tether News berichtet über eine Sperrung von USDT im Wert von 42,4 Mio. US-Dollar, die bereits vor Erlass eines gerichtlichen Beschlusses erfolgte.
  • Die Kläger fechten die Befugnis von Tether an, USDT auf eine schwarze Liste zu setzen, zu vernichten und neu auszugeben.
  • Die Klage zielt auf den Zugriff auf die Wallet, Schadenersatz sowie die Herausgabe von Erträgen aus den Reserven ab.

Tether News ist vor Gericht gegangen, nachdem zwei thailändische Geschäftsleute eine Sperrung von USDT im Wert von 42,4 Millionen Dollar angefochten hatten. Nutthawat Rukthammachalern und Natthawat Kasamvilas reichten die Klage beim Southern District of New York ein. Sie behaupten, Tether habe ihre Ethereum-Wallets auf eine schwarze Liste gesetzt, bevor ein Gericht einen Beschluss erlassen habe.

Der Klage zufolge hat Tether Ende Oktober 2025 zehn Ethereum-Adressen gesperrt. Auf diesen Wallets befanden sich 42.417.785,62 USDT, die den beiden Klägern gehörten. Die Geschäftsleute geben an, dass eine informelle Aufforderung eines Ermittlers der „Homeland Security Investigations“ die Sperrung verursacht habe. Sie erklären zudem, dass sie keine Benachrichtigung erhalten hätten, bevor ihnen der Zugriff auf die Gelder entzogen wurde.

Tether-Meldung konzentriert sich auf Sperrung vor gerichtlichem Beschluss

Kasamvilas soll die Sperrung erst entdeckt haben, nachdem er versucht hatte, die USDT zu transferieren. Später wandte er sich an Tether, um Informationen über die gesperrten Stablecoin-Bestände zu erhalten.

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Der Klage zufolge verwies Tether ihn an eine E-Mail-Adresse der HSI. Die Kläger argumentieren, dass zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Sperre weder ein Haftbefehl noch eine gerichtliche Anordnung vorlag.

Die Sperrung im Zusammenhang mit Tether-USDT stand im Zusammenhang mit einer Ermittlung in North Carolina wegen mutmaßlichen „Pig-Butchering“-Betrugs. HSI Raleigh leitete den Fall ein, nachdem eine Anzeige eines Opfers eingegangen war, die Liebes- und Anlagebetrug betraf.

Tether-Nachrichten: Klage in Höhe von 42,4 Millionen USDT gegen die Sperrung eines Wallets | Quelle: X
Tether-Nachrichten: Klage in Höhe von 42,4 Millionen USDT gegen die Sperrung eines Wallets | Quelle: X

Die Ermittler behaupteten, dass gestohlene USDT über mehrere Wallets weitergeleitet wurden, um deren Herkunft zu verschleiern. Ein Wallet, das mit einem Kläger in Verbindung stand, soll während dieser Ermittlungen etwa 26,1 Millionen Dollar enthalten haben.

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Diese Wallet war Berichten zufolge als Sammeladresse innerhalb des mutmaßlichen Geldwäscheflusses identifiziert worden. Die Kläger streben jedoch nicht an, die behördlichen Ermittlungen zu unterbinden. Mit ihrer Klage fechten sie vielmehr die Befugnis von Tether an, USDT auf dem Sekundärmarkt vor einer gerichtlichen Genehmigung einzuschränken.

Im Februar wurde die Vernichtung und Neuausgabe von USDT angeordnet

Ein Bundesgericht in North Carolina erließ am 19. Februar 2026 einen Beschlagnahmungsbeschluss. Der Beschluss wies Tether an, die eingefrorenen USDT zu vernichten und gleichwertige Token neu auszugeben. Diese Ersatztoken sollten an eine von der Regierung kontrollierte Wallet gesendet werden. Fünf Tage später kündigten die Behörden eine umfassendere Beschlagnahme im Wert von über 61 Millionen US-Dollar in USDT an.

Die Behörden brachten diese Beschlagnahme mit Adressen in Verbindung, die angeblich mit der Geldwäsche von Erlösen aus Betrugsopfern im Zusammenhang stehen.

Sie dankten Tether öffentlich für die Unterstützung bei der Übertragung. Die thailändischen Geschäftsleute bestreiten nicht, dass die Behörden behaupten, bei den umstrittenen Geldern handele es sich um Erlöse aus Betrugsdelikten. Stattdessen richtet sich die Klage gegen Tether sowohl gegen die Maßnahmen des Unternehmens vor als auch nach Erlass des Beschlagnahmungsbeschlusses.

Die Kläger argumentieren, dass der Durchsuchungsbefehl vom Februar nicht unmittelbar die Aufnahme in die schwarze Liste vom Oktober rechtfertigen könne. Sie stellen zudem in Frage, ob dieser Tether dazu berechtigte, ihre Stablecoin-Bestände zu vernichten und neu auszugeben.

Laut ihrer Klage haben sie die USDT im Rahmen von Geschäftstransaktionen erworben. Sie geben zudem an, keine direkten Kunden von Tether gewesen zu sein.

Tether-Update: Kläger fordern Aufhebung der Sperre, Schadenersatz und Rendite aus den Reserven

In der Klage wird das Gericht aufgefordert, Tether daran zu hindern, die umstrittenen Token zu vernichten. Zudem wird eine Anordnung beantragt, die Tether verpflichtet, die Blacklist für Wallets aufzuheben. Die Kläger fordern Schadenersatz, falls ihre USDT bereits vernichtet wurden.

Ihre Klageansprüche im Zusammenhang mit den Tether-Nachrichten umfassen Umwandlung, unerlaubte Aneignung von Vermögenswerten, ungerechtfertigter Gewinn sowie gerichtliche Abhilfe. Der Anspruch wegen ungerechtfertigten Gewinns bezieht sich auf Erträge, die angeblich aus den Reserven erzielt wurden, die den eingefrorenen USDT absichern.

Die Kläger machen geltend, dass Tether weiterhin Erträge aus US-Staatsanleihen erzielt habe, während sie selbst nicht über ihre Gelder verfügen konnten. Daraufhin beantragen sie, dass das Gericht die Rückerstattung dieser angeblichen Erträge anordnet.

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Rupam Roy
Rupam Roy
I am a financial market enthusiast with 4 years of experience, specializing in crypto and the broader financial sector. A graduate in English Honours, I combine my journalistic passion with a deep interest in blockchain, digital assets, and fintech trends. Beyond reporting and editing, I like to write and compose songs.