Wichtige Einblicke
- Die Stimmung an den Kryptomärkten ist nach wie vor schlecht und könnte noch weiter sinken, wenn die geopolitischen Spannungen eskalieren.
- Der Iran schließt Berichten zufolge die Straße von Hormuz und blockiert damit eine der wichtigsten Öladern der Welt.
- Hier erfahren Sie, wie sich die Auswirkungen auf die Investmentlandschaft auswirken könnten.
Makrofaktoren haben den Kryptomarkt in den letzten Monaten in einem Würgegriff gehalten. Infolgedessen haben Analysten ein wachsames Auge auf die globalen Makrobedingungen geworfen, um abzuschätzen, wie die Winde der Geopolitik und des globalen Handels die Marktstimmung beeinflussen werden.
Apropos Stimmung: Der Kryptomarkt fiel von 12 Punkten auf dem Angst- und Gierindex am Montag auf 10 Punkte nur einen Tag später zurück. Diese gedämpfte Stimmung spiegelt den Anstieg der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wider.
Sie fragen sich vielleicht, was das mit dem Kryptomarkt zu tun hat. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass makroökonomische Faktoren risikobehaftete Anlagen wie Kryptowährungen stark beeinflussen.
Wenn also ungünstige geopolitische Ereignisse eintreten, können sie Liquiditätsabflüsse aus Kryptowährungen auslösen. Stellen Sie sich nun vor, was passiert, wenn die gleichen Ereignisse auch zu einer wirtschaftlichen Ansteckung führen.
Der Iran hat Berichten zufolge die Straße von Hormuz geschlossen. Was das für den Kryptomarkt bedeutet, lesen Sie hier
Am Dienstagmorgen wurde berichtet, dass der Iran einen Teil der Straße von Hormuz geschlossen hat. Dies geschieht inmitten erhöhter Spannungen zwischen dem Iran und den USA.

Laut CNBC passieren etwa 31% des gesamten Rohöls, das über die Ozeane transportiert wird, die Straße von Hormuz. Dies macht die Straße von Hormuz zu einem kritischen Kontrollpunkt oder Choke Point, dessen Unterbrechung Auswirkungen auf den gesamten Globus hat.
Das äußert sich in der Regel in höheren Ölpreisen, die wiederum die Energiekosten erhöhen. Dazu gehören auch die Kosten für das Mining von Bitcoin, was einige Miner dazu zwingen könnte, den Betrieb einzustellen.
Im Extremfall können höhere Energiekosten Miner dazu zwingen, einen Teil ihrer Kryptobestände zu verkaufen, um ihre laufenden Kosten zu decken. Neben der Beeinflussung von Investitionsentscheidungen und Liquiditätsströmen ist dies der zweite Weg, wie Makrofaktoren die Kryptomärkte unterdrücken.
Die Straße von Hormuz spielt also eine entscheidende Rolle bei den derzeitigen Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Es ist erwähnenswert, dass die vorübergehende Schließung Teil einer Übung war. Es scheint jedoch, dass der Iran sich auf eine mögliche Eventualität vorbereitet hat.
Hier ist, was wir bis jetzt wissen
Nach neuesten Informationen treffen sich der Iran und die USA zu Gesprächen in Genf, Schweiz. Das Ergebnis dieser Gespräche wird darüber entscheiden, wie sich die Dinge auf der Weltbühne entwickeln werden.
Ein Scheitern der Verhandlungen könnte ein Signal für einen tieferen Vorstoß sein, der das Tempo für eine Verschärfung des Konflikts vorgeben könnte. Dies ist eine der möglichen Eventualitäten, die zu einer tatsächlichen Störung in der Straße von Hormuz führen könnten.
Aus diesem Grund sind Analysten auf das Ergebnis der Gespräche zwischen dem Iran und den USA gespannt. Der Markt könnte die Deeskalation als ein positives Zeichen werten. Dies könnte eines der Ergebnisse sein, die die Stimmung am Markt wieder anheben könnten.
Unterdessen haben sich die Anleger in dieser Woche wegen der anstehenden Marktdaten ebenfalls zurückgehalten. Die US-Notenbank sollte zur Wochenmitte eine Sitzung abhalten und Daten zu langlebigen Gütern veröffentlichen. Die PCE-Daten sollen ebenfalls am Freitag veröffentlicht werden.
Händler könnten auf die Daten warten, um eine klare Tendenz zu erkennen. Die Kombination dieser Faktoren könnte erklären, warum das Volumen des Kryptomarktes in dieser Woche niedrig war.






