Wichtige Einblicke
- In den neuesten Nachrichten über die Regulierung von Kryptowährungen schlug die Regierungspartei Südkoreas eine verpflichtende Offenlegung von Vermögenswerten für Finfluencer vor.
- Der Gesetzentwurf würde das Kapitalmarktgesetz und das Gesetz zum Schutz der Nutzer virtueller Vermögenswerte ändern.
- Verstöße könnten mit Strafen geahndet werden, die denen von Kapitalmarktdelikten entsprechen.
Südkorea verschärft seine Vorschriften für die Werbung für Kryptowährungen in den sozialen Medien. Eine entsprechende Maßnahme wurde am 25. Februar von Mitgliedern der regierenden Demokratischen Partei eingeführt.
Influencer wären gezwungen, alle Krypto-Bestände und gesponserten Kampagnen offenzulegen. Sogenannte “Influencer” stehen im Mittelpunkt des Vorschlags – Menschen, die häufig online Anlageberatung anbieten.
Den Beamten zufolge ist das Ziel einfach: Schutz der einzelnen Anleger auf einem der aktivsten Kryptowährungsmarktplätze weltweit. Die Regulierungsbehörden wollen versteckte Interessenkonflikte verringern, indem sie für mehr Transparenz sorgen. Außerdem sollen Pump-and-Dump-Manipulationen unterbunden werden.
Südkorea verschärft Krypto-Regulierung
Laut Herald Business hat Kim Seung-won, ein Politiker der Demokratischen Partei und Mitglied des Nationalen Politischen Komitees, Änderungen am Kapitalmarktgesetz und dem Gesetz zum Schutz der Nutzer virtueller Vermögenswerte vorgeschlagen.
Die Aktualisierung der Krypto-Regulierung, die darauf abzielt, die Transparenz für Investoren zu verbessern, zielt auf Personen ab, die gewohnheitsmäßig Anlageberatung oder -empfehlungen zu Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten über soziale Medien, Massenpublikationen oder Rundfunksendungen geben, heißt es in dem Bericht.
Influencer sind nun verpflichtet, jede finanzielle Zahlung offenzulegen, die sie im Gegenzug für bestimmte Token-Empfehlungen erhalten. Darüber hinaus sollten sie ihr persönliches Interesse an den von ihnen empfohlenen Vermögenswerten angeben.
Diese Offenheit stellt sicher, dass Kleinanleger die Hintergedanken hinter viralen Anlageempfehlungen kennen. Es ist daher zu erwarten, dass die südkoreanischen Krypto-Bestimmungen die Art und Weise, wie Projekte das lokale Marketing angehen, überarbeiten werden.
Krypto-Regulierung: Gesetzliche Zähne und das Gesetz über virtuelle Vermögenswerte
Die Regierungspartei hat dieses Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen mit vielen Durchsetzungsmechanismen im Hinterkopf formuliert. Zuwiderhandelnde werden mit ähnlichen Strafen belegt wie bei herkömmlichem Wertpapierbetrug.
Dies ist ein deutlicher Hinweis auf die Rechtmäßigkeit des Virtual Asset Act in diesem Gebiet. Die Regierung kann Geldstrafen oder sogar Gefängnisstrafen für betrügerische Werbepraktiken verhängen, wie es in der Aktualisierung der Krypto-Regulierung heißt.
Auf diese Weise wird die Regierung Fehlinformationen über digitale Vermögenswerte als schweres Kapitalmarktverbrechen betrachten. Eine derart strenge Kontrolle der Aktivitäten in Südkorea ist ein Hinweis darauf, dass die Tage des Wilden Westens in den Händen der lokalen Influencer vorbei sind.
Marktanalyse: Professionelle Stimmung ändert sich
Vorsicht und langfristige Hoffnung waren die Reaktionen des Kryptomarktes auf diese Nachricht. Zunächst gab es einen leichten Liquiditätsengpass bei einigen lokalen Altcoins, da die Händler eine Verlangsamung der Werbemaßnahmen erwarteten.
Andere Beobachter sind der Meinung, dass diese Transparenz kurzfristig die FOMO (Fear Of Missing Out) im Einzelhandel dämpfen wird.
Bitcoin wird derzeit bei $66.118 gehandelt und ist in den letzten 24 Stunden um 3,17% gestiegen. Bitcoin erholte sich auf über $65K, nachdem er die Unterstützung bei $62.525 markiert hatte. Die Struktur bleibt jedoch fragil, nachdem sie den niedrigsten Wochen-RSI (25) in der Geschichte erreicht hat und damit extrem überverkauft ist.

Aber institutionelle Akteure sehen die südkoreanische Krypto-Regulierung als eines der guten Zeichen der Reife. Eine stärkere Überwachung wird tendenziell zu einem größeren Vertrauen der Institutionen und einer verbesserten Marktintegrität führen.
Die vorherrschende Meinung unter den Experten ist, dass die Asset-Bestandsanforderungen schlechte Projekte herausfiltern werden. Daher wird der Übergang zu einer fundamentalen Bewertung vom Markt heute bereits eingepreist.
Künftige Auswirkungen auf die Regulierung Südkoreas
Südkorea ist immer noch eine der dynamischsten Plattformen für den Handel mit digitalen Vermögenswerten in der Welt. Daher wird die Krypto-Regulierung wahrscheinlich zu einem globalen Standard für die Verantwortlichkeit von Influencern werden.
Das Gesetz über virtuelle Vermögenswerte wird immer wieder geändert, um den neuen technologischen Herausforderungen gerecht zu werden. Kritiker befürchten, dass die starke Regulierung dazu führen könnte, dass der Blockchain-Bereich inhaltlich weniger kreativ ist.
Auf der anderen Seite der Debatte behaupten die Befürworter, dass der Anlegerschutz Vorrang vor einer unregulierten Vermarktung haben sollte.






