Wichtige Einblicke:
- Bitcoin Nachrichten: Mit PACTs können BTC-Inhaber ihren Besitz privat nachweisen, ohne Geld zu bewegen.
- PACTs schützen alte Geldbörsen, einschließlich derjenigen, die mit Satoshi Nakamoto verbunden sind.
- Der Vorschlag erfordert größere Bitcoin-Upgrades und einen von der Community genehmigten Soft Fork.
In den letzten Tagen haben Bitcoin-Nachrichten über mögliche Bedrohungen durch Quantencomputer große Aufmerksamkeit erregt. Während die Bedrohungen zunächst weit weg klangen, beginnen die Entwickler nun, sie ernster zu nehmen.
Im Rahmen einer Initiative zum Schutz von Bitcoin-Wallets haben die Entwickler einen neuen Vorschlag namens Provable Address-Control Timestamps (PACTs) vorgestellt. Dieser Vorschlag könnte Berichten zufolge eine Möglichkeit bieten, verwundbare Wallets zu schützen, ohne dass die Nutzer gezwungen sind, ihre Gelder zu verschieben oder ins Rampenlicht zu treten.
Bitcoin Nachrichten: Wie sichern PACTs BTC-Wallets?
Die neuesten Bitcoin-Nachrichten betreffen einen neuen Vorschlag namens Provable Address-Control Timestamps (PACTs). Dieser Vorschlag, der von Dan Robinson von Paradigm eingebracht wurde, zielt darauf ab, Bitcoin-Wallets gegen Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen.

PACTs sollen es den Inhabern von BTC ermöglichen, zu beweisen, dass sie Eigentümer ihrer Wallets sind, ohne ihre Gelder zu bewegen oder ihre Identität preiszugeben. Sogar lange ruhende Wallets wie das von Satoshi Nakamoto können durch diesen Vorschlag sicher gemacht werden.
Dieser Ansatz behebt einen großen Nachteil früherer Vorschläge, wie BIP-361. Diese Vorschläge hätten die Nutzer gezwungen, ihre Gelder öffentlich zu bewegen oder zu riskieren, den Zugang zu verlieren. Mit PACTs könnte sogar Satoshi theoretisch über 1,1 Millionen BTC sichern, ohne jemals in die Öffentlichkeit zu treten. Dies könnte sowohl die Privatsphäre als auch die Dezentralisierung bewahren.
Wie funktionieren PACTs in diesen Bitcoin-Nachrichten?
Interessanterweise arbeitet das PACTs-System unauffällig im Hintergrund. Im Einzelnen erstellt ein BTC-Inhaber mit OpenTimestamp einen privaten, zeitgestempelten Eigentumsnachweis. Der Inhaber muss dabei keine Münzen bewegen.
Noch wichtiger ist, dass dieser Beweis verborgen und sicher bleibt, selbst wenn das Bitcoin-Netzwerk später anfällige Wallets durch ein Upgrade einfriert. Wenn Quanten-Bedrohungen schließlich real werden, kann der Inhaber sein Guthaben mit Hilfe fortschrittlicher STARK-Beweise (Zero-Knowledge) freischalten. Dadurch können sie auf ihre Bitcoin zugreifen, ohne ihre Identität oder sensible Details der Geldbörse preiszugeben.
Bitcoin hat sich auf Quantum-Risiken vorbereitet
Während die aktuellen Bitcoin-Nachrichten über die Quantenbedrohung neu klingen mögen, hat die Kryptowährungsbranche bereits Schritte unternommen, um solche Risiken zu reduzieren. So hat das Solana-Ökosystem vor kurzem das Falcon-Upgrade angekündigt, um potenzielle Quantencomputer-Risiken zu bekämpfen.
Auch Blockchain-Plattformen wie der XRP Ledger haben ähnliche Schritte unternommen, um sich dem Trend anzupassen. Die XRPL bereitet sich auf ein Quanten-Upgrade vor, das bis 2028 abgeschlossen sein soll.
In den aktuellen Bitcoin-Nachrichten bereitet sich das Paradigm-Team darauf vor, das BTC-Netzwerk vor Quantencomputern zu schützen. Das Bitcoin-Netzwerk stützt sich auf kryptographische Systeme wie den Elliptic Curve Digital Signature Algorithm. Dies geht einher mit bewährten Praktiken wie der einmaligen Verwendung von Adressen und hierarchischen Wallets (BIP-32), um die Sicherheit zu verbessern.
Ältere Geldbörsen, insbesondere solche, die vor 2012 erstellt wurden, profitieren jedoch nicht von diesen Upgrades. Dazu gehören viele frühe Bestände, möglicherweise sogar solche, die mit Satoshi verbunden sind. Diese alten Adressen sind stärker gefährdet, wenn leistungsfähige Quantencomputer auftauchen.
Grenzen und Anforderungen von PACTs
Während diese Bitcoin-Neuigkeit eine vielversprechende Lösung zu sein scheint, sind PACTs nicht ohne Herausforderungen. Laut Dan Robinson würde das System voraussetzen, dass Bitcoin irgendwann eine STARK-basierte Verifizierung unterstützt. Das ist etwas, was das Netzwerk heute nicht leisten kann. Es bräuchte einen separaten Soft Fork und eine starke Zustimmung der gesamten Bitcoin-Gemeinschaft.
Einfach ausgedrückt: Die Infrastruktur, die benötigt wird, um diese fortschrittlichen Beweise zu verifizieren, existiert noch nicht. Sie würde umfangreiche Upgrades erfordern, einschließlich einer besseren Unterstützung für Wallets mit mehreren Unterschriften, komplexere Skriptfunktionen und Kompatibilität mit Hardware-Wallets. All dies würde Zeit, Koordination und eine sorgfältige Standardisierung erfordern.






