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MicroStrategy (MSTR) Aktie fällt um 13% als Bitcoin einbricht, CEO sagt, dass dies erwartet wird

Wichtige Einblicke:

  • Die Aktie von MicroStrategy (MSTR) ist darauf ausgelegt, sich mehr zu bewegen als der Bitcoin, so dass bei Marktstress tiefere Kursverluste zu erwarten sind.
  • MicroStrategy kauft Bitcoin auch bei Kursschwäche und konzentriert sich dabei auf den langfristigen Wert, nicht auf das Timing.
  • Das Management sagt, dass die Reserven und die Struktur es der MSTR-Aktie ermöglichen, lange Abschwünge zu überstehen, ohne die Strategie zu verletzen.

MicroStrategy, jetzt Strategy, ist während des jüngsten Kursrückgangs stärker gefallen als Bitcoin. Die Kryptowährung fiel um etwa 5 %, während die MSTR-Aktie innerhalb von 24 Stunden um etwa 8-9 % fiel und fast 13 % vom gestrigen Höchststand.

Auf den ersten Blick sah dieser Schritt besorgniserregend aus, vor allem für kurzfristige Trader. Aber das Unternehmen sagt, dieses Verhalten sei erwartet worden.

In einem kürzlich geführten Interview erklärte Strategy-CEO Phong Le, warum sich die MSTR-Aktie oft stärker bewegt als der Bitcoin und warum kurzfristige Kursschwankungen nicht das Hauptaugenmerk des Unternehmens sind.

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Die Botschaft war einfach. MicroStrategy wurde entwickelt, um die Bewegungen von Bitcoin zu verstärken, sowohl nach oben als auch nach unten.

Warum fällt die MSTR-Aktie stärker als der Bitcoin?

MicroStrategy CEO Phong Le sagte, dass Bitcoin ein einzigartiger Vermögenswert ist. Er reagiert auf globale Geldbedingungen, nicht nur auf kryptospezifische Nachrichten.

Wenn die Märkte vorsichtig werden, fallen risikoreiche Vermögenswerte in der Regel zuerst, und Bitcoin bewegt sich kurzfristig oft mit ihnen.

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Er wies auf die geringere Liquidität und die Unsicherheit in Bezug auf die Zentralbanken in den USA und Japan als Hauptgründe für den jüngsten Ausverkauf hin. Diese Faktoren zwingen Investoren dazu, Risiken zu reduzieren, was den Bitcoin-Preis unter Druck setzt.

Die Strategie basiert auf Bitcoin. Aufgrund dieser Struktur fällt die MSTR-Aktie in der Regel noch stärker, wenn Bitcoin fällt.

Le sagte, dies sei kein Fehler in der Branche. So soll sich die Aktie verhalten. Er belegte dies mit Zahlen.

In den letzten fünf Jahren stieg Bitcoin um etwa 45% bei ähnlicher Volatilität. Im gleichen Zeitraum stieg die Krypto-Aktie um etwa 60%, aber mit viel größeren Kursschwankungen.

Dies erklärt, warum die MSTR-Aktie in schwachen Märkten stärker fällt und in starken Märkten stärker steigt.

MicroStrategy kauft Bitcoin auch bei hohen Preisen weiter

Viele Kritiker fragen, warum MicroStrategy weiterhin Bitcoin kauft, anstatt auf niedrigere Preise zu warten. Le hat dies direkt beantwortet. Das Unternehmen versucht nicht, den Kurs von Bitcoin zu timen.

MicroStrategy kauft Bitcoin immer dann, wenn die Kapitalbeschaffung einen Mehrwert für die Aktionäre schafft. Wenn die Ausgabe von Aktien oder Produkten wertsteigernd ist, verwendet das Unternehmen dieses Kapital, um Bitcoin zu kaufen, unabhängig vom kurzfristigen Kursniveau.

Jüngste On-Chain-Daten unterstützen diese Behauptung. Die Daten zeigen, dass MicroStrategy während der jüngsten Marktschwäche Bitcoin im Wert von fast 1 Milliarde Dollar gekauft hat. Dies bestätigt, dass das Unternehmen ein Nettokäufer bleibt, selbst in volatilen Zeiten.

MicroStrategy kauft weiter ein | Quelle: Arkham
MicroStrategy kauft weiter ein | Quelle: Arkham

Einige Anleger befürchten eine Verwässerung durch die Ausgabe von Aktien. Das Management hat diese Sorge klar angesprochen. Sie betrachten die Verwässerung als ein Instrument zur Erhöhung des langfristigen Bitcoin-Engagements und nicht als ein Mittel zur Stützung kurzfristiger Aktienkurse.

Das Unternehmen hat außerdem eine Barreserve von 1,44 Milliarden Dollar aufgebaut. Diese Reserve ist dazu gedacht, Zins- und Dividendenzahlungen für etwa zwei bis drei Jahre zu decken. Sie ist nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern soll in schwierigen Marktphasen für Stabilität sorgen.

Le sprach auch über die Worst-Case-Planung. Selbst wenn Bitcoin um 50 % fallen würde, könnte das Unternehmen nach eigenen Angaben immer noch seine Verpflichtungen mit Hilfe von Barreserven, Bitcoin-Beständen und Finanzinstrumenten erfüllen. Das Ziel sei es, Jahrzehnte im Voraus zu planen, nicht nur für den nächsten Marktzyklus.

Was der Chart jetzt über die MicroStrategy (MSTR) Aktie aussagt

Während das Interview die langfristige Strategie erläutert, liefert der Kurschart den zeitlichen Kontext. Die Aktie von MicroStrategy (MSTR) tendiert seit Mitte Oktober nach unten und hat in diesem Zeitraum tiefere Tiefs gebildet.

Gleichzeitig hat der RSI-Indikator höhere Tiefststände gebildet. Dieses Muster wird als zinsbullische Divergenz bezeichnet. Es deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt, ist jedoch keine Garantie für eine Erholung.

Damit sich das Setup verbessert, muss die MSTR-Aktie $172 zurückerobern. Sollte dies geschehen und sich der Bitcoin stabilisieren, lassen die Charts Spielraum in Richtung $213 erkennen. Auf der Unterseite würde ein Durchbruch unter $146 das Setup schwächen und sich dem allgemeinen Marktstress anpassen.

MicroStrategy (MSTR) Aktienkurs | Quelle: TradingView
MicroStrategy (MSTR) Aktienkurs | Quelle: TradingView

Der Chart sagt keine Ergebnisse voraus. Er definiert lediglich klare Risiko- und Ertragsstufen für Händler, die die Aktie beobachten.

Die Position von MicroStrategy ist klar. Die Aktie hat keine Funktionsstörung. Sie verhält sich genau wie vorgesehen.

Die MSTR-Aktie ist darauf ausgelegt, sich mehr zu bewegen als Bitcoin. Das bedeutet tiefere Kursverluste bei Stress und stärkere Gewinne bei Erholungen. Die Schlüsselfrage für Anleger ist nicht die heutige Kursentwicklung, sondern der langfristige Glaube an Bitcoin.

Wenn Anleger glauben, dass Bitcoin ein langfristiger Vermögenswert ist, ist das Verhalten von MSTR sinnvoll. Wenn sie das nicht tun, wird sich die Volatilität unangenehm anfühlen. Bei dieser Geschichte geht es nicht um kurzfristige Kursbewegungen. Es geht darum, wie das Unternehmen strukturiert ist und wofür es gebaut ist.

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Rahul Nambiampurath
Rahul Nambiampurath
Rahul Nambiampurath's cryptocurrency journey began in 2014 when he stumbled upon Satoshi's Bitcoin whitepaper. With a bachelor's degree in Commerce and an MBA in Finance from Sikkim Manipal University, he was among the few who first recognized the untapped potential of decentralized technologies. Since then, he has helped DeFi platforms like Balancer and Sidus Heroes — a Web3 metaverse — as well as CEXs like Bitso (Mexico's largest) and Overbit reach new heights with his media outreach skills and digital marketing strategies. For the past eight years, he has also covered major crypto events for leading publications — including Investopedia, Crypto Briefing, FXEmpire, Crypto.news, The Defiant, and BeInCrypto — with expertise spanning DeFi, DAOs, NFTs, and everything decentralized.