Wichtige Einblicke:
- Bitcoin-Kryptowährungen stiegen, aber Derivate signalisierten eine bärische Positionierung.
- Bitcoin-Kryptowährungen wurden 13 Tage lang von institutionellen Anlegern verkauft.
- Die Daten für Optionen und Futures zeigten eine schwache bullische Nachfrage.
Der Kryptowährungswert Bitcoin kletterte am Montag auf $68.000, während sich die Aktienmärkte erholten. Die Bewegung folgte auf Kommentare von US-Präsident Donald Trump zur Entspannung im Nahen Osten. Die Händler reagierten vorsichtig, da die Derivatedaten ein begrenztes Vertrauen in den Fortbestand der Rallye zeigten.
Der breitere Marktkontext prägte die Bitcoin-Krypto-Stimmung. Risikoanlagen reagierten auf geopolitische Signale und Inflationsdruck. Die Krypto-Händler spiegelten jedoch nicht den gleichen Optimismus wie bei den Aktien wider.
Bitcoin-Krypto-Rallye folgt den Makro-Bewegungen
Die Daten von TradingView zeigen, dass sich Bitcoin im Laufe der Sitzung parallel zu den S&P 500-Futures bewegte. Diese Reaktion spiegelte die nachlassenden Ängste vor einer längeren Störung der Straße von Hormuz wider. Zuvor waren die Ölmärkte in die Höhe geschossen, was die Inflationserwartungen in die Höhe trieb und die finanziellen Bedingungen verschärfte.

Die Daten des CME FedWatch Tools zeigen, dass die Zinssenkungserwartungen im Juli unter 10% gefallen sind. Diese Verschiebung erfolgte, weil steigende Energiepreise die Inflationsaussichten unter Druck setzten. Höhere Zinsen verringerten die Liquidität und schwächten den Appetit auf spekulative Vermögenswerte wie Bitcoin-Kryptowährungen.
Ein von Santiment geteilter Kommentar auf X deutet auf anhaltenden Verkaufsdruck seitens der Institutionen hin. Crypto Tice berichtete von 13 aufeinanderfolgenden Tagen mit Bitcoin-Verkäufen. Dieser Trend spiegelt die nachlassende Überzeugung der großen Akteure wider, die zuvor die Rallye unterstützt hatten.
Bitcoin-Krypto-Derivate signalisieren bärische Tendenz
Die Daten von Laevitas zeigen, dass die zweimonatige Futures-Prämie von Bitcoin bei 2% liegt. Dieses Niveau deutet auf eine schwache Nachfrage nach fremdfinanzierten Long-Positionen hin. In gesunden Märkten steigen die Prämien in der Regel auf über 4%, da die Käufer um ein Engagement konkurrieren.

Die Optionsdaten von Deribit zeigen, dass das Delta um 17% zugunsten von Put-Kontrakten verschoben wurde. Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass die Händler mehr für den Schutz nach unten als für das Engagement nach oben bezahlt haben. Eine solche Positionierung tritt häufig in Zeiten erhöhter Unsicherheit und Risikoaversion auf.

Die von KillaXBT geteilten Einblicke in CoinGlass zeigten, dass der Preis zwischen schweren Liquidationszonen gefangen war. Shorts konzentrierten sich in der Nähe von $69.000 bis $70.000, während Long-Positionen in der Nähe von $64.000 bis $65.000 aufgebaut wurden. Diese Struktur erhöhte die Wahrscheinlichkeit von Volatilität, wenn sich der Preis einer der beiden Seiten näherte.
Die Struktur der Derivate erklärt, warum die Rallye nicht weitergeführt wurde. Selbst als der Preis zu Beginn der Woche anstieg, vermieden die Händler eine aggressive zinsbullische Positionierung. Dieses Zögern begrenzte die Aufwärtsdynamik und verstärkte ein Umfeld, das sich in einer Bandbreite bewegt.
Bitcoin Krypto-Narrativ steht unter Druck von außen
Google-Forscher erklärten, dass die elliptische Kurven-Kryptographie weniger Quantenenergie benötigt, um geknackt zu werden. Der Bericht löste bei den Händlern kurzzeitig Besorgnis aus. Die Marktteilnehmer haben die kurzfristigen Risiken aufgrund der Hardwarebeschränkungen jedoch schnell abgetan.
Die makroökonomischen Bedingungen blieben der dominierende Einfluss auf das Bitcoin-Preisverhalten. Steigende Ölpreise und strengere monetäre Erwartungen verringerten die Risikobereitschaft. Frühzeitige Stimulierungserwartungen begünstigten auch Aktien gegenüber Krypto-Allokationen.
Diese Divergenz erklärt, warum der Kryptowährungswert Bitcoin keine starken Zuflüsse anziehen konnte, obwohl er wichtige Niveaus hielt. Die Anleger betrachteten den Vermögenswert immer noch als hohes Risiko und nicht als defensive Absicherung. Diese Wahrnehmung prägte die Positionierung an den Derivat- und Kassamärkten.
Der institutionelle Verkaufstrend verstärkte diese vorsichtige Haltung. Große Marktteilnehmer stiegen während der Rallye aus ihren Positionen aus, anstatt zuzukaufen. Dieses Verhalten signalisierte eher eine Verteilung als eine langfristige Überzeugung.
Bitcoin-Kryptowährungen befanden sich nun in einem eingeschränkten Umfeld, in dem Makrosignale die Richtung vorgaben. Ohne erneute institutionelle Nachfrage blieben die Kursbewegungen eher reaktiv als von einer organischen Dynamik angetrieben.
Die nächste Bewegung hing davon ab, wie der Kurs mit den definierten Liquiditätszonen interagierte. Ein Ausbruch über die Short-Cluster könnte Liquidationen auslösen und den Aufwärtstrend ausweiten. Umgekehrt könnte eine Abwärtsbewegung die Liquidierung von Long-Positionen erzwingen und die Abwärtsbewegung beschleunigen.






