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Neues zum CLARITY Act: Die Frist für den Krypto-Gesetzentwurf im Senat im August rückt näher

Wichtige Einblicke:

  • Die Entwicklungen rund um den CLARITY Act stehen vor einer entscheidenden Frist im Senat, da anhängige Streitigkeiten eine Verschiebung auf das Jahr 2027 erfordern.
  • Trump und Kryptounternehmen unterstützen den Gesetzentwurf, während Banken und Strafverfolgungsbehörden weiterhin Widerstand leisten.
  • Die Anhörung im Repräsentantenhaus und der überarbeitete Gesetzestext des Senats könnten die nächste Phase der US-Krypto-Regulierung prägen.

Die Berichterstattung zum „Clarity Act“ hat an Intensität zugenommen, da sich die Gesetzgeber einer entscheidenden Phase vor der Sommerpause des US-Senats im August nähern. Der Gesetzentwurf wurde bereits vom Bankenausschuss des Senats mit 15 zu 9 Stimmen gebilligt.

Allerdings verzögern mehrere noch ungeklärte Bestimmungen weiterhin den Weg des Gesetzentwurfs in die Plenarsitzung des Senats. Gleichzeitig bereitet das US-Repräsentantenhaus eine Anhörung vor Ort mit dem Titel „Die Zukunft des Finanzwesens gestalten: Wie der CLARITY Act Innovationen ermöglicht“ vor. Befürworter argumentieren, dass die Maßnahme einen klareren bundesweiten Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen würde.

Neuigkeiten zum Clarity Act | Quelle: X
Neuigkeiten zum Clarity Act | Quelle: X

Unterdessen dauern die Diskussionen über ethische Vorschriften, Schutzmaßnahmen für Entwickler und Bestimmungen zu Stablecoins an. Da nur noch ein begrenztes Zeitfenster für die Gesetzgebung verbleibt, könnten die kommenden Wochen darüber entscheiden, ob der Vorschlag noch in diesem Jahr vorankommt oder auf das Jahr 2027 verschoben wird.

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Der Zeitplan des Senats wird immer knapper, während wichtige Fragen weiterhin ungeklärt bleiben

Das US-Repräsentantenhaus wird am Donnerstag eine Anhörung vor Ort zum CLARITY Act abhalten. Die Anhörung folgt auf die Zustimmung des Bankenausschusses des Senats zu dem Gesetzentwurf im Mai.

Trotz dieser Fortschritte bleiben drei wesentliche Streitpunkte ungelöst. Der Gesetzgeber debattiert nach wie vor über eine ethische Regelung, die die Krypto-Bestände von Amtsträgern begrenzen und gleichzeitig den Schutz von Entwicklern regeln soll, gegen den sich die Strafverfolgungsbehörden aussprechen. Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Bestimmungen zur Rendite von Stablecoins.

Laut Politico wird der Text des neuen Senatsentwurfs voraussichtlich noch in dieser Woche vorliegen. Die Gegner benötigen jedoch weiterhin genügend Unterstützung, um die für die Verabschiedung im Senat erforderliche Mehrheit von 60 Stimmen zu erreichen.

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Auch der Gesetzgebungskalender wird immer straffer. Sollte der Gesetzentwurf zu Kryptowährungen nicht vor Beginn der Augustpause des Senats vorankommen, könnte sich die Verabschiedung eines Bundesgesetzes zu digitalen Vermögenswerten bis ins Jahr 2027 verzögern.

Senatorin Cynthia Lummis erklärte, der Gesetzentwurf werde den Amerikanern „mehr Vertrauen und Sicherheit bei der Teilnahme an der digitalen Wirtschaft“ vermitteln. Die Maßnahme zielt darauf ab, digitale Vermögenswerte zu definieren, Aufsichtspflichten festzulegen und die Registrierungsanforderungen für Marktteilnehmer zu präzisieren.

Nachrichten zum „Clarity Act“ stoßen in der Branche auf Zustimmung, während der Widerstand anhält

Die neuesten Nachrichten zum „Clarity Act“ werden zudem durch zusätzliche Unterstützung von führenden Vertretern der Branche und dem Weißen Haus ergänzt.

Am 13. Juli forderte Präsident Donald Trump den Senat in einem nach dem Tod von Senator Lindsey Graham veröffentlichten Beitrag auf „Truth Social“ auf, den Gesetzentwurf zu verabschieden. Trump forderte den Kongress auf, die Maßnahme zu billigen, und erklärte, die Vereinigten Staaten sollten ihre Führungsrolle in den Bereichen digitale Vermögenswerte und künstliche Intelligenz behaupten.

Graham unterstützte den Gesetzentwurf zwar, war jedoch nicht direkt an dessen Ausarbeitung beteiligt. Der Gesetzentwurf wurde vom Vorsitzenden des Bankenausschusses des Senats, Tim Scott, und der Senatorin Cynthia Lummis vorangetrieben.

Stuart Alderoty, Leiter der Rechtsabteilung bei Ripple, warnte, dass eine Ablehnung des Gesetzentwurfs Verstöße gegen aufsichtsrechtliche Vorschriften schützen würde, die von böswilligen Akteuren bereits in der Vergangenheit ausgenutzt wurden.

Lauren Belive, Leiterin der Abteilung für öffentliche Politik bei Ripple in den USA, argumentierte ebenfalls, dass eine Ablehnung der Maßnahme die Verbraucher regulatorischer Unsicherheit aussetzen würde, anstatt für eine klarere Aufsicht zu sorgen.

Darüber hinaus stößt der Vorschlag trotz der Unterstützung durch die Branche weiterhin auf Widerstand seitens mehrerer Gruppen. Die American Bankers Association (ABA) und verschiedene Bankverbände der Bundesstaaten haben Bedenken geäußert, dass Bestimmungen zur Verzinsung von Stablecoins Kunden dazu veranlassen könnten, ihre Einlagen von traditionellen Finanzinstituten abzuziehen.

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Rupam Roy
Rupam Roy
I am a financial market enthusiast with 4 years of experience, specializing in crypto and the broader financial sector. A graduate in English Honours, I combine my journalistic passion with a deep interest in blockchain, digital assets, and fintech trends. Beyond reporting and editing, I like to write and compose songs.