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Bitcoin mit Pump-and-Dump-Risiko angesichts der nahen Zinssenkungen der Fed

Wichtige Einblicke:

  • Bitcoin-Kurs konsolidiert sich trotz Fed-Zinssenkungswahrscheinlichkeit im September bei 90%.
  • In den vergangenen Zyklen, wie 2019, wurde BTC in den Schnitt gepumpt und danach fallen gelassen.
  • Hohe Anleiherenditen, langsamere ETF-Zuflüsse und Gold auf Rekordniveau zeigen, dass das BTC-Risiko steigt.

Der Bitcoin-Preis geht mit einiger Unsicherheit in den September. Bei Redaktionsschluss lag die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Federal Reserve für diesen Monat bei fast 90%. Händler beobachten dies genau, denn die Geschichte zeigt, dass Zinssenkungen sowohl Erholungen als auch starke Verkäufe auslösen können.

BTC hat schon oft in die Fed-Sitzungen hineingepumpt, um dann zu fallen, sobald die Lockerung beginnt. Das Risiko besteht dieses Mal darin, dass sich die gleiche Situation wiederholt.

Aber die schwächere Liquidität und der Stress an den Kreditmärkten machen den Hintergrund noch schwieriger als zuvor.

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Die Reaktion von Bitcoin auf die Zinssenkungen der Fed war nicht in jedem Zyklus die gleiche.

Im Jahr 2019 kletterte der BTC-Preis vor den ersten Kürzungen von 3.000 $ auf 13.000 $. Jede Senkung löste eine kurze Rallye aus, aber der Preis schwächte sich später ab. Händler bezeichnen dies als “reinpumpen, rausschmeißen”.

Bitcoin-Risiko und Fed-Senkungen | Quelle: X
Bitcoin-Risiko und Fed-Senkungen | Quelle: X

Im März 2020 senkte die Fed die Zinsen während der COVID-19-Panik auf Null. Bitcoin stürzte zunächst zusammen mit den Aktien ab und erholte sich dann, als die Konjunkturprogramme anliefen. Das war ein Krisenfall, kein normaler Zyklus.

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Im Jahr 2024 sah die Geschichte anders aus. Spot BTC ETFs sorgten für Rekordzuflüsse. Noch mehr auf Hype.

Auch die politischen Ereignisse brachten Krypto ins Rampenlicht der Wahl. BTC stieg auch nach der Senkung weiter an und durchbrach damit das alte Muster. Allerdings ist das Kursmuster von BTC nach der Zinssenkung nicht in Stein gemeißelt.

Diese Geschichte zeigt, dass Zinssenkungen der Fed keine Garantie für stetige Gewinne sind. Die Marktreaktion hängt von der Liquidität, der Kreditwürdigkeit und dem Appetit der Anleger ab.

Schwache Liquidität und Stress am Anleihemarkt spielen ebenfalls eine Rolle

Die Gesamtentwicklung des Bitcoin-Preises im Jahr 2025 sieht schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Die ETF-Zuflüsse, die den BTC-Kurs zu Beginn dieses Jahres in die Höhe trieben, haben sich verlangsamt. Die großen Unternehmenskäufer, einst ein starker Anker, schwinden.

Bitcoin-Risiko durch langsame ETF-Zuflüsse hervorgehoben | Quelle: X
Bitcoin-Risiko durch langsame ETF-Zuflüsse hervorgehoben | Quelle: X

Zugleich stehen die Kreditmärkte unter Druck. Allein im Mai 2025 haben die Zentralbanken weltweit 15 Mal die Zinsen gesenkt, berichtet The Kobeissi Letter. Dennoch befinden sich die Anleiherenditen auf 30-Jahres-Hochs.

Die 30-jährige Rendite der Vereinigten Staaten liegt bei 4,90%. Die Rendite im Vereinigten Königreich liegt bei über 5,50%. Auch in Japan und Deutschland steigen die Renditen.

Hohe Renditen bedeuten, dass Regierungen mehr für Kredite zahlen müssen. Das entzieht Liquidität und lässt weniger Geld für risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin übrig.

Pensionsfonds und andere Großanleger halten sich oft an die sichereren Renditen, wenn Anleihen bereits hohe Zinsen zahlen.

Die Renditen bleiben hoch | Quelle: X
Die Renditen bleiben hoch | Quelle: X

Der Rekordstand von Gold zeigt auch, dass die Anleger die Sicherheit der Kryptowährung vorziehen. Zusammengenommen deuten diese Anzeichen darauf hin, dass das Bitcoin-Risiko steigt, noch bevor die Fed die Zinsen senkt.

Bitcoin-Setup im September könnte der Geschichte entsprechen

Bitcoin hat sich in der Nähe von $118.000 konsolidiert. Wenn der Preis bis zur Fed-Sitzung ansteigt, könnte ein Kurssturz folgen. Das würde das Muster von 2019 widerspiegeln.

Wenn der BTC-Kurs vor der Senkung unverändert bleibt oder nach unten abdriftet, könnte das Ereignis als Unterstützung dienen. Eine Senkung ohne vorherige Rallye könnte die Märkte stabilisieren und einen langsameren Anstieg in Q4 ermöglichen.

Interessant ist, dass der September in der Regel der schlechteste Monat für Kryptowährungen ist, was das BTC-Risiko-Narrativ in den Vordergrund rückt.

Die Schlüsselzone für Händler liegt zwischen $118.000 und $120.000. Die Überwindung dieses Widerstands würde dem BTC-Preis den Weg zu neuen Höchstständen ebnen. Ein Scheitern könnte eine weitere scharfe Korrektur nach sich ziehen.

Einfach ausgedrückt: Das Bitcoin-Risiko ist hoch. Die Zinssenkungen der Fed könnten einen kurzfristigen Aufschwung auslösen, aber die schwache Liquidität und die angespannten Kreditmärkte erhöhen die Chance, dass es danach zu einem Absturz kommt. Händler sollten sich auf beide Szenarien vorbereiten.

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Rahul Nambiampurath
Rahul Nambiampurath
Rahul Nambiampurath's cryptocurrency journey began in 2014 when he stumbled upon Satoshi's Bitcoin whitepaper. With a bachelor's degree in Commerce and an MBA in Finance from Sikkim Manipal University, he was among the few who first recognized the untapped potential of decentralized technologies. Since then, he has helped DeFi platforms like Balancer and Sidus Heroes — a Web3 metaverse — as well as CEXs like Bitso (Mexico's largest) and Overbit reach new heights with his media outreach skills and digital marketing strategies. For the past eight years, he has also covered major crypto events for leading publications — including Investopedia, Crypto Briefing, FXEmpire, Crypto.news, The Defiant, and BeInCrypto — with expertise spanning DeFi, DAOs, NFTs, and everything decentralized.