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US-Spot-Bitcoin-ETFs schrumpfen um 100.300 BTC in größtem Zykluseinbruch

Wichtige Einblicke:

  • Glassnode: Die Bilanzen der US-Bitcoin-ETFs haben soeben den größten Rückgang in diesem Zyklus verzeichnet, etwa 100.300 BTC weniger als im Oktober.
  • Der Gesamtbestand liegt jetzt bei 1,26 Millionen BTC. SoSoValue zeigt, dass im Januar rund 1,6 Milliarden Dollar abgeflossen sind, womit sich die monatlichen Abflüsse, die im November 2025 begannen, fortsetzen.
  • Bitcoin ist von etwa 126.000 Dollar (Höchststand im Oktober) auf etwa 67.349 Dollar gefallen. Bei einer durchschnittlichen ETF-Kostenbasis von 83.980 $ sitzen die Anleger auf etwa 20 % Verlusten auf dem Papier.
  • Dennoch sieht das längerfristige Bild immer noch solide aus: Die kumulierten Nettozuflüsse liegen weiterhin bei 53 Mrd. USD und damit unter dem Höchststand von 63 Mrd. USD, was eher einem Pullback als einer vollständigen Umkehr entspricht.

Daten von Glassnode zeigen, dass die US-Bitcoin-ETFs soeben den größten Rückschlag in diesem Marktzyklus verzeichnet haben. Der Rückgang folgte auf das Allzeithoch von Bitcoin Anfang Oktober, als die Positionierung im gesamten Markt überzogen aussah.

Bitcoin-ETFs erleiden mit 1,26 Mio. BTC den tiefsten Einbruch des Zyklus

Daten von Glassnode zeigen, dass die US-Bitcoin-ETF-Bestände seit Oktober um etwa 100.300 BTC geschrumpft sind. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag der Gesamtbestand bei 1,26 Millionen BTC.

Der Rückgang deutet auf stetige Nettoabflüsse hin. Da Anleger Geld aus Spot-ETFs abzogen, mussten die Fonds ihre Bitcoin-Positionen reduzieren.

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Die Daten von SoSoValue lieferten noch mehr Kontext. Sie zeigen, dass allein im Januar rund 1,6 Mrd. USD aus diesen Produkten abgeflossen sind. Damit setzt sich eine Serie von monatlichen Abflüssen fort, die im November 2025 begann.

Dann setzte sich die Schwäche bis ins Jahr 2026 fort. Als die Preise weiter fielen, wurden die Händler immer unruhiger und die Angst kehrte auf den Markt zurück.

Während des Anstiegs von Bitcoin haben viele Händler Spot-ETFs als dauerhaften Rückenwind betrachtet. Analysten sagten jedoch, dass das gleiche System auch umgekehrt funktionieren kann, wenn Anleger Anteile zurückgeben und Fonds verkaufen müssen.

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Anfang Februar sagte Arthur Hayes, dass die Absicherung von Händlern durch große Institutionen den Abwärtsdruck auf BTC noch verstärkt.

Bitcoin ETF Nachrichten. Quelle: Farside
Bitcoin ETF Nachrichten. Quelle: Farside

Glassnode wiederholte diese Ansicht in einem kürzlich erschienenen Beitrag auf X, in dem es hieß, dass der Abbau von Risiken durch institutionelle Anleger den Markt zusätzlich belastet und die allgemeine Stimmung gegen Risiken verstärkt.

Der Druck besteht nicht nur darin, dass Geld aus Bitcoin-ETFs abfließt. Er zeigt sich auch in wachsenden nicht realisierten Verlusten.

Nach Daten von Glassnode liegt der durchschnittliche Einstiegspreis für US-Käufer von Bitcoin-ETFs bei etwa 83.980 $ pro Coin.

Währenddessen wurde Bitcoin zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei $67.349 gehandelt. Das bedeutet, dass diese Gruppe auf dem Papier Verluste von etwa 20% hinnehmen musste.

Der Verkaufsdruck ist nicht auf Bitcoin-ETFs beschränkt. Er breitet sich über den gesamten Markt für digitale Anlagefonds aus.

Im Wesentlichen zogen Anleger in der vergangenen Woche etwa 173 Millionen Dollar aus Krypto-Fonds ab. Damit gab es vier Wochen in Folge Abhebungen. In diesem Zeitraum wurden insgesamt etwa 3,7 Milliarden Dollar abgezogen.

Bitcoin-ETFs verzeichnen immer noch $53B Nettozuflüsse

Dennoch konzentriert sich nicht jeder auf die kurzfristige Düsternis. Einige Analysten sagen, dass der größere Trend intakt bleibt.

Eric Balchunas, leitender ETF-Analyst bei Bloomberg, verwies auf die kumulierten Zahlen. Er sagte, dass Bitcoin-ETFs immer noch rund 53 Milliarden Dollar an Nettozuflüssen verzeichnen, selbst nach der jüngsten Abzugswelle.

Diese Zahl liegt unter dem Höchststand des Zyklus von mehr als 63 Milliarden Dollar im Oktober 2025. Dennoch deutet er an, dass der Rückzug die breitere Nachfrage nicht ausgelöscht hat.

Er fügte hinzu, dass sein Team eine optimistischere Prognose abgegeben hat als die meisten seiner Kollegen. Sie erwarteten, dass Bitcoin-ETFs im ersten Jahr etwa 5 bis 15 Milliarden Dollar einbringen würden.

Seiner Ansicht nach kommt es jetzt auf den Kontext an. Er sagte, dass der Markt dies gegen die Abflüsse in Höhe von etwa 8 Milliarden Dollar abwägen sollte, die auf einen Rückgang von 45% folgten, und er argumentierte, dass die Verbindung von Bitcoin mit der Wall Street insgesamt überwiegend positiv war.

Zusammengenommen deuten die Zahlen auf einen normalen Zyklus-Reset hin, nicht auf eine dauerhafte Unterbrechung der Geschichte. Die Anleger scheinen das Risiko zu reduzieren, nicht das Produkt aufzugeben.

Selbst wenn der Druck auf kurze Sicht anhält, ist das übergeordnete Signal doch eindeutig. Das Tempo, mit dem Bitcoin seit seiner Einführung von institutionellen Anlegern angenommen wurde, deutet darauf hin, dass der Platz von Bitcoin in den Portfolios der Wall Street nicht verschwunden ist.

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Arnold Kirimi
Arnold Kirimi
Arnold Kirimi is a crypto and Web3 journalist from Nairobi, Kenya. With a sharp eye for emerging trends and a talent for demystifying blockchain jargon, Kirimi turns complex concepts into compelling narratives. Featured in top outlets like Cointelegraph, DailyCoin and CryptoSlate.